warum geben zj nicht auf

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Liebe/r karlson48,

mit Deiner Erfahrung auf gutefrage.net weißt Du sicherlich, dass Deine Frage von ihrem Charakter her in unser Forum gehört. Wir haben dort vor Kurzem Erweiterungen eingebracht, damit man besser diskutieren und plaudern kann. Stelle Deine Frage bitte im Forum und denke bitte daran, dies auch in Zukunft zu tun.

Herzliche Grüsse

Ben vom gutefrage.net-Support

8 Antworten

Die offizielle Erklärung dafür ist, das sich in deinem Leben Dinge ändern können , das Menschen Schicksalsschläge erleiden oder durch andere Äussere Einflüsse psychisch angreifbar werden und so leichter " empfänglich für die Wahrheit" zu deutsch leichter manipulierbar sind. Gern werden die Todesanzeigen studiert um bei " wiedererkennen" aus der eigenen Gebietskarte umgehend einen Rückbesuch mit passender Literatur zu starten.... Für die Zeugen Jehovas ist der Predigdienst, über den jedem Monat ordentlich auf einem Berichtszettel vermerkt Rechenschaft abgelegt werden muss, ihre Fahrkarte ins Paradies . Krankheit oder Alter sind keine Entschuldigung, wenigstens informelles Zeugnisgeben - das heisst das z. B. kranke Menschen auch Ärzte und Krankenhauspersonal nicht unbehelligt lassen dürfen- muss drin sein...... Über den Sinn des " an den Türen klingelns" und Menschen belästigen ,die keinerlei Interesse zeigen ist hier schon viel und lange diskutiert worden.....Ich denke ,dass Haustürgeschäfte bald genau wie es bei Telefonverkäufen /-werbung jetzt schon der Fall ist bald gesetzlich nur nach vorherigem Einverständnis erlaubt sind- die Stände in den Fussgängerzonen und die Anerkennung als Gesellschaft des öffentlichen Rechts ( das Rote Kreuz darf auch sammeln-wobei ich die letzte bin ,die das rote Kreuz auf die gleiche Stufe mit den ZJ stellen würde) sind erste Gegenmassnahmen . Das Beispiel Jesu auf den Predigdienst zu übertragen hinkt gewaltig- Jesus klopfte nicht an die Türen der Menschen die ihn nicht hören wollten sondern sprach auf öffentlichen Plätzen vor Menschen ,die gekommen waren um ihn zu hören.....

die ZJ sind eben sehr von ihrer Ansicht, die richtige Religion zu besitzen, überzeugt. Dann glauben sie auch, dass sie die einzigen wären, die Gott in richtiger Form anbeten, und die einzigen wären, für die Jesus sich hingegeben hätte, die einzigen wären, die die Bibel richtig verstehen und auslegen könnten.

Dann sehen sie es auch so, dass nur solche gerettet werden würden und könnten, die sich ihnen anschließen, weil sie der Meinung sind, Gott und Christus handeln nur duch sie, und vermitteln wahre Erkenntnis nur durch die WTG - alle anderen Religionen sind Teil der symbolischen Frau auf dem wilden Tier.

Diese Lehrmeinung hat man den Anhängern (Mitglieder sind sie ja nicht) der ZJ erfolgreich verkauft, und mit dieser Meinung wollen sie nun auch alle Menschen erdenweit beglücken.

Schon lange vor denen wurde die "Gute Botschaft vom Königreich Christi" weltweit bekanntgemacht, aber die ZJ meinen, ihr Gesetzes- und Regelwerk über alle Christen überstülpen zu müssen und diese zu vereinnahmen.

Mit den Worten der ZJ ausgedrückt, sind alle diejenigen, die nicht durch die ZJ getauft sind und denen nicht anhängen, "Heiden", "Ungläubige", "Weltmenschen", "gottlose", "Ungerechte", "Leute aus den Nationen", aber noch bekehrbar. Und jemand, der mal dabei war und nicht mehr ist, ist noch schlimmer wie das genannte, so jemand wird mit einem "Hund" verglichen, "der zum eigenen Gespei zurückgekehrt ist" oder mit "einem gebadeten Schwein, welches sich wieder im Schlamm wälzt".

Sie berufen sich dabei auf das Volk Israel der damaligen Zeit unter Moses, welches auch nur eine Leitfigur hatte, so erklären sie den Führungsanspruch ihres WTG-Sklaven.

Weil nun jeder, der darin eingeschlossen bzw. gefangen ist, unter dem Druck steht, Frucht tragen zu müssen, laufen sie regelmäßig wieder an die Haustüren, stehen an Straßenecken oder Geschäftsstraßen oder wollen die Leute hier im Internet bekehren.

Betreffs predigens etc., was von allen verlangt wird, übersehen die ZJ eifrig den 1. Korintherbrief Kapitel 12, insbesondere auch den Vers 29.

Bei mir waren sie lange nicht mehr, vielleicht bin ich auf 'ner Schwarzen Liste...?

Na ja, Menschen ändern ja auch mal ihre Einstellungen und sind vielleicht mal etwas offener gegenüber dem "Angebot" der ZJ. Außerdem haben die eine bestimmte Zahl an Stunden abzureißen, soweit ich weiß, und dann kommt eben jeder irgendwann mal wieder dran...

Auch wir Christen sollen nicht aufgeben den Menschen die frohe Botschaft zu verkünden. Nur sollten wir sie nicht überreden, sondern nach dem Zeugnis was Jesus an uns getan hat für sie beten.

Das folgende Gedicht ermutigt mich immer wieder von Jesus Christus zu reden und ihn bei allen Gelegenheiten zu bezeugen.

Ich hab Ihn gefunden, der mich schon ewig liebt, hab tief im Herz empfunden, dass Er nur Frieden gibt.

Fahrt hin denn, Welt und Sünden, fahr hin, du eitles Ich! Gott lies mich Besseres finden, Gott zog zu Christus mich.

Ich lag so lang gefangen in Satans Joch und Macht, bin lang genug gegangen verirrt in dunkler Nacht.

Nun will ich Jesus erheben, der mich errettet hat, für Christus nur noch leben, der starb an meiner Statt.

Nun möchte ich mich üben, im Kleinsten treu zu sein, und nie Ihn mehr betrüben, der jetzt auf ewig mein.

Auf ewig nun sein Eigen, O Glück, wie bist du gross! Wie könnte ich verschweigen solch herrlich, selig Los!

(Verfasser unbekannt)

Ganz einfach: Weil sich die Ansichten der Menschen von heute auf morgen ändern können, z.B. durch Berichte über Unglücke etc. oder eigene Erlebnisse - Probleme, Krankheit, Tod nahestehender Personen usw. All das kann bewirken, dass man sich plötzlich mal ernsthaft Gedanken über das Leben und die Zukunft macht und nach Antworten sucht.

karlson48 17.03.2012, 21:26

teddylein, aber dazu braucht man keine zj, les mal lukas 10, 7 ihr sollt nicht von einem hause zum anderen gehen das sagt doch schon alles über zj

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Teddylein 17.03.2012, 22:01
@karlson48

Der Text bezieht sich auf die große Gastfreundschaft, die damals üblich war. Jesus sagte seinen Jüngern, sie sollten dort bleiben, wo ihnen Gastfreundschaft erwiesen würde, und nicht von einem Haus in ein anderes umziehen. Sie sollten also nicht nach einem Haus suchen, in dem ihnen mehr Annehmlichkeiten, Unterhaltung oder materielle Dinge geboten würden.

Aus Apostelgeschichte 5;42 und 20;20 geht hervor, dass Paulus und die anderen Apostel in den Häusern bzw. von Haus zu Haus predigten und lehrten.

Wenn wir das nicht tun würden, wie könnte dann Jesu Auftrag ausgeführt werden, allen Menschen zu predigen, gemäß Matthäus 28;19, 20 und 24;14?

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karlson48 17.03.2012, 22:18
@Teddylein

teddylein ich weis ihr fährt hin und her in der bibel und legt euch das aus wie ihr es braucht. schade nur das ihr auf andere meinungen eingeht, sondern gleich einen vers wisst oder sucht das gegenteil zu beweisen, ihr habt eurer bibel studiert , und die weicht leider sehr von der wahren ab,,, ihr versucht menschen zu finden und sie mit euren scheinheiligkeit zu euch zu bringen, und ich werde menschen aufklären das was ihr glauben nennt keiner ist,

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Abundumzu 18.03.2012, 09:56
@karlson48

Mein lieber karlson48,

Du willst doch nicht etwa Jesu Methode kritisieren, mit der er immer wieder die Wichtigkeit der Botschaft seines Vaters unterstrichen hat?

Allein in den sieben Versen von Matthäus 4:4-10 "fährt Jesus (dreimal!!) hin und her in der Bibel" (wie Du das nennst) und weist jedes Mal auf die biblische Quelle seiner Antwort hin:

„. . .Es steht geschrieben: . . . . Jesus sprach zu ihm: „Wieder steht geschrieben: . . . Denn es steht geschrieben:. . .

Und nun kommst Du daher und behauptest, Deine eigene Meinung sei die bessere?

Du bist doch nicht etwa klüger als der, der da sagte: „. .    denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.“ (Johannes 12:48, 49)

Das meinst Du doch wohl nicht wirklich ernst - oder?



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GastExZJ 19.03.2012, 03:11
@Teddylein

unglaublich auch hier, wie einfach etwas interpretiert und als Wahrheit hingestellt wird.

Die ZJ-Bibel schreibt hier "von Haus zu Haus", die anderen Bibeln schreiben: "in den Häusern und im Tempel". Mit Häusern können durchaus Synagogen gemeint sein und auch die Quartiere, in denen der Prediger untergekommen ist. Das was sie taten, war, Jesus als den Christus zu verkünden, nicht irgendwelche Bücher und magazine abzugeben, oder Sinnauslegungen zu verbreiten.

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lagrimas 19.03.2012, 10:32
@Teddylein

... du willst also ernsthaft behaupten ,das dieser Text sich darauf bezieht ,das die Jünger beim Essen zu zickig waren??? Ich wage zu behaupten ,das so ein Gebot in dieser Zeit bei einem von den Römern und mit hohem Steuern belasteten Volk das zum Grossteil aus Hanwerkern , Fischern usw... bestand jeder Grundlage entbehrt!!

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Teddylein 19.03.2012, 16:00
@lagrimas

Ich will gar nichts behaupten. Jesus wird schon seine Gründe gehabt haben, diese Anweisung zu geben.

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Andere zu bekehren gehört bei denen halt einfach dazu, auch wenn der Jenige sich nicht bekehren lässt. Aber macht doch nichts - ich find sowas ziemlich unterhaltsam... Sag doch einfach, dass du dem Antichrist huldigst und freu dich auf die Reaktionen. Oder schau dir mal den Tipp an ;)

lagrimas 19.03.2012, 08:02

-wenigstens einer der sich freut wenn die kommen ;-)

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Gehört zu ihrem Glauben. Da gibt es so etwas, das nennt sich glaube ich "Missionsverteilung" oder so..und da wollen sie halt so vielen Leuten wie möglich ihren Glauben erklären und sie dazu bekehren.

karlson48 17.03.2012, 00:30

was is das für ein glaube was sie haben, ich behaupt mal der glaube ist der von einer sekte die sich das auslegen wie sie es brauchen

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Hallo karlson48

Du startest immer einmal wieder den Versuch, hier bei GF etwas über uns und unsere Glaubensansichten sowie unsere Motivation zu erfahren.

So sehr ich das begrüße, wundere ich mich dennoch ein wenig, denn Du hast mindestens schon einmal eine unserer Zusammenkünfte besucht und hättest da die viel einfachere Möglichkeit, durch ein persönliches Gespräch alle Deine Fragen „loszuwerden“.

Wie dem auch sei, ich antworte Dir trotzdem gern und zwar so ähnlich, wie ich es schon einmal versucht habe.

Dein Hauptinteresse in Deiner Frage auf dieser Seite ist also, warum wir immer wieder kommen, (Zitat) „auch wenn man ihnen klargemacht hat das man an ihren glauben keine Interesse hat“ und du fügst dann hinzu: „mir kommen sie vor wie Versicherungsvertreter die einen was aufdrehen möchten.“

Wenn ich einmal davon ausgehe, dass Du ein Christ bist und die Bibel als Autorität für dich betrachtest, dann überlege bitte einmal, ob Du den folgenden Überlegungen wirklich widersprechen möchtest:

Es ist - wie Dir sicher bekannt sein wird - eine Tatsache, dass sich überall auf der Erde sehr viele Menschen große Sorgen darüber machen, wie es wohl mit unserem schönen Globus weitergehen soll.

Umweltverschmutzung, Lieblosigkeit, Ungerechtigkeit Kriminalität, Hunger, Armut, Kriege, Terrorismus, Flüchtlinge, Wettrüsten u.s.w. u.s.w sind die vielfältigen Gründe für diese große Verunsicherung.

Kaum jemand weiß, dass das Wort Gottes diese Entwicklung nicht nur voraussagt, sondern sogar ankündigt, dass der Besitzer der Erde die Regierungsgewalt wieder selbst übernehmen wird, um für Frieden und Ordnung zu sorgen.

Diese Nachricht verbirgt sich in der „guten Botschaft von Gottes Königreich“ und es ist ein elementares Anliegen unseres Schöpfers, dass diese Botschaft allen Menschen zugänglich gemacht wird. (bitte prüfe das einmal nach in Markus 13:10 und in 1. Timotheus 2:4)

Deshalb sind wir als Zeugen unseres Schöpfers, Jehovas, tätige Christen und verbreiten getreu der Anweisung Jesu „die gute Botschaft vom Königreich“ (Matthäus 24:14) auf der ganzen bewohnten Erde. Und das zurzeit in über 500 Sprachen.

Der erste, der damit begann, mit dieser Botschaft auf andere zuzugehen, waren Jesus Christus und seine Jünger. In Lukas 10:1-5 wird berichtet „. . . Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war.  . . . Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe“

Diesem Beispiel folgend, hat die kurze Zeit später neu gegründete Gemeinschaft der ersten Christen - besonders ab Pfingsten des Jahres 33 u.Z. (n. Chr.) - die gleiche Botschaft in vielen Sprachen öffentlich gemacht (nachzulesen in der Apostelgeschichte 2:2-8)

Gut zwanzig Jahre nach diesen kleinen Anfängen konnte der Apostel Paulus berichten: „. . . ich [habe] mich nicht davon zurückgehalten, euch alles, was nützlich war, kundzutun und euch öffentlich und von Haus zu Haus zu lehren.  Doch legte ich gründlich Zeugnis ab, sowohl vor Juden als auch vor Griechen, in Bezug auf Reue gegenüber Gott und Glauben an unseren Herrn Jesus.“ Apostelgeschichte 20:20, 21

Von damals bis heute folgen daher wirkliche Christen den Anweisungen Jesu, die er kurz vor seiner Rückkehr in den Himmel seinen Nachfolgern hinterließ - und die lauten:

„Geht daher hin, und macht Jünger [Lernende] aus Menschen aller Nationen, . . . und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge. (oder „Ende der Welt“, wie andere Übersetzungen es wiedergeben) (Matthäus 28:19-20 und Apostelgeschichte 1:8)

Fortsetzung


Pfingsten 33 u.Z.  vielsprachig wird die gute Botschaft in Jerusalem verkündigt  - (Glaube, zj) Philippus erklärt einen äthiopischen  Hofbeamten die Bibel - (Glaube, zj) Das Predigen der guten Botschaft nahe der Rocky Mountains  - (Glaube, zj) Die Botschaft der Bibel wird auch in Indien verbreitet - (Glaube, zj)
Abundumzu 17.03.2012, 20:15

Fortsetzung:

Dass wir als relativ kleine christliche Religionsgemeinschaft tatsächlich „. . . bis zum entferntesten Teil der Erde. . .“ aktiv sind und dass sich uns täglich (TÄGLICH) über 700 Neugetaufte Personen anschließen, die aus allen Religionen, allen Sprachen, allen estnischen Gruppen und aus jeder sozialen Schicht kommend, die gute Botschaft kennen- und schätzen gelernt haben, ist ein überzeugender Beweis dafür, dass Jesu Zusage (wie oben zitiert) „ . . . ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge . .“ keine leere Zusage war!!

Schon zu Beginn dieser globalen Predigttätigkeit - vor rund 2.000 Jahren - sagte der Apostel Petrus „Und jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“ (Apostelgeschichte 2:21) und gab damit einen weiteren ernstzunehmender und deutlichen Hinweis auf den überragenden Wert dieser Botschaft.

Wenn Du jetzt - immer noch - hinter all dem die Strategie und die Motivation von „Versicherungsvertretern“ vermutest, dann sei so lieb und erkläre mir einmal, wie das funktionieren soll:

  • international und auf dem ganzen Globus

  • ohne Provisionsanspruch

  • obwohl häufig verhöhnt und verspottet

  • trotz teils heftigen Widerstandes

  • ja sogar trotz Verfolgung

Eine solche Beharrlichkeit und Ausdauer können einfach Menschen wie wir nur entwickeln, weil das oben schon zweimal zitierte Versprechen Jesu „ ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge . .“ eingehalten wird. Du selbst hast das in Deiner Frage indirekt bestätigt.

Über allem - und auch hinter der Zusage Jesu - steht (wie oben schon einmal erwähnt) die erklärte Absicht seines Vaters und unseres Schöpfers, über den die Bibel schreibt, dass: . . . .es sein [Gottes] Wille ist, dass alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Dank dieser liebenden Güte unseres Gottes hat uns die Botschaft erreicht und wir reichen sie weiter. mit dem Bemühen, eine "genaue Erkenntnis" zu vermitteln - nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Dich das allerdings zu sehr nervt, dann habe ich hier einen realistischen Tipp für Dich, wie man uns nachhaltig wieder los wird:

http://www.gutefrage.net/frage/zeugen-jehovas-belagern-uns-gerade-zu#answer20962881



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karlson48 17.03.2012, 21:55
@Abundumzu

abundumzu,, bist ein guter schreiber, leider is die nwü nicht wahrheitsgetreu übersetzt, hat jesus einmal gesagt betet jehova an, sagte jesus ihr sollt von haus zu haus laufen,, lukas 10, 7 steht da was anderes oder irre ich mich,, matt.6 , 1- 18,,, offenbarung 22, 18-21 da werdet ihr die plagen nicht mehr losbekommen,, und ich behaupte es heisst nicht gott , herr jehova,, und und und was noch so alles gibt, er ist unser vater und wir seine söhne und töchter. und wer seinen papa hier auf erden vater nennt der sündigt gewaltig.

lg karlson

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Abundumzu 17.03.2012, 23:55
@Sturmwolke

Mein(e) liebe(r) karlson48,

nett, dass Du antwortetest - und gleichzeitig belegst, dass Du zu der - oben schon erwähnten - „genauen Erkenntnis der Wahrheit“ (1. Timotheus 2:3, 4) noch ein wenig Nachholbedarf hast.

Zu einer genauen Erkenntnis gehört nämlich, dass man die „Gebrauchsanleitung“ der Bibel beherzigt und die findest Du in Psalm 119:160 „Die SUMME deines Wortes ist Wahrheit

Schau Dir also bitte immer alles (oder die Summe) dessen an, was die Bibel zu einem bestimmten Thema sagt.

Ich veranschauliche Dir das einmal mit Deinem Hinweis auf Lukas 1:7

Wenn Du den Kontext mit zu Rate ziehst - den umgebenden Text also - dann kannst Du folgendes lesen und lernen:


Vers 1

Jesu Anweisung an seine Jünger, jeweils zu zweit zu allen Menschen hinzugehen, sie in seinem „Zielgebiet“ antreffen würden:

Zitat: „. . . Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war.“


Vers 2

Jesu vergleicht nun die Tätigkeit nach Menschen zu suchen. die auf die Botschaft positiv reagieren mit einer Ernte und verbindet damit die Bitte, es mögen sich viele daran beteiligen

Zitat: „Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß [weil viele Menschen angesprochen werden müssen], aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende.“ (Sag mal karlson, hast Du schon in Erwägung gezogen Dich daran zu beteiligen?)


Vers 3

Jesus warnt dann vorsorglich, dass es gefährliche Situationen geben wird, denn immer wieder werden einige der angesprochenen Menschen wie Wölfe reagieren, weil sie Jesu Nachfolger für dumme Schafe halten - oder sogar nur für arglose Lämmer:

Zitat: „Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe.“ (Wolf oder Lamm - welche Rolle spielst Du in diesem Vergleich?)


Vers 4

Weil die Gastfreundschaft dort, wo er seine Jünger hin sandte, groß geschrieben wurde, gab er ihnen den Rat, nicht unnötigen Ballast mitzuschleppen und sich nicht dadurch zu verzettelten, dass sie unterwegs mit jedem klönten, der ihnen begegnete:

Zitat: „Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg.“


Vers 5 und 6

Dann schildert Jesus wie der „Haus zu Haus Dienst“ ablaufen könnte:

Zitat: „Wo immer ihr in ein Haus [von vielen] eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ Und WENN dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, WENN aber nicht, wird er zu euch zurückkehren.“ . . . was so viel heißt wie „Dann geht weiter“


Vers 7 und 8

Jetzt erklärt er seinen Jüngern, wie sie sich verhalten sollen, WENN sie gastfreundlich aufgenommen werden.

Sie sollten Wertschätzung für die angebotene Gastfreundschaft zum Ausdruck bringen und nicht etwa den Wohnungsinhaber dadurch beleidigen, dass sie das Angebot ablehnten, in der Hoffnung, dass es drei Häuser weiter etwas Besseres zu essen geben würde.

Zitat: „Bleibt also in jenem Haus, esst und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um. Und wo immer ihr in eine Stadt hineingeht und man euch aufnimmt, da esst, was man euch vorsetzt“

Ein solche Anweisung macht nur Sinn, wenn man von Haus zu Haus geht - oder wie siehst Du das?


Gleichwohl liebe(r) karlson, ob sie nun gastfreundlich aufgenommen wurden und aßen, was ihnen vorgesetzt wurde oder ob sie nicht gastfreundlich aufgenommen wurden und deshalb weitergingen, sie bewegten sich so oder so von Haus zu Haus und sprachen Menschen an, einen nach dem anderen.

Und nur so hat sich das wirkliche Christentum verbreitet und verbreitet sich noch, sogar bis an Deine Haustür!

Und derjenige, der damit seinerzeit begonnen hat sagte sogar voraus: „. . . Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue [Aha!]; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.“ (Johannes 14:12)

Genau das - das Tun nämlich - erleben wir gegenwärtig in 236 Ländern, Inseln und Territorien und in über 500 Sprachen - weit mehr also, also Jesus Christus seinerzeit erreichen konnte,


Versuche bitte einmal, die bei Dir nicht vorhandenen Vorurteile wirklich „abzuschalten“ und das Geschilderte auf Dich wirken zu lassen.

Vielleicht kommst Du dann zu einem anderen Urteil.

Aber auch wenn nicht - ändert das nichts an den Tatsachen.



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Abundumzu 18.03.2012, 09:31
@Abundumzu

Und zu Deiner Beruhigung lieber karlson48, solltest Du noch folgendes wissen:

Du brauchst nicht zu befürchten, dass dieses Predigen von Haus zu Haus ewig so weitergeht. Damit ist eines nicht so fernen Tages Schluss - und zwar ein für allemal.

Auch das kannst Du in Deiner Bibel selbst nachlesen und ich sage Dir auch wo:

Im Kapitel 24 des Matthäus-Evangeliums ist festgehalten, dass Jesus zwei Tage vor seinem Tod von seinen Jüngern gefragt wurde, wann es sein würde und an welchen Anzeichen man erkennen könne, dass unsere Gesellschaftsordnung zu Ende geht.

Wörtlich lautet die Frage im Vers 3: „ Gibt es ein Zeichen, an dem wir deine Wiederkehr und das Ende der Welt erkennen können?"

Jesus zählt dann sehr viele Anzeichen auf, angefangen von Kriegen über Hungersnöte und einem Überhandnehmen der Gesetzlosigkeit bis hin zu der Aussage in Vers 9: „Die ganze Welt wird euch [die Überbringer der Botschaft] hassen, weil ihr zu mir gehört.“

Und dann erfolgt der zu Deiner Frage entscheidende Hinweis im Vers 14 „Und diese gute Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst kommt das Ende.“

Danach ist also Schluss mit dem Predigen der Botschaft von dem Reich Gottes.

Und wie „das Ende“ aussehen wird macht Jesus in den folgenden Versen (37 - 39) deutlich. Dort steht:

"Und wenn der Menschensohn [Jesus Christus] kommt, wird es so wie in Noahs Zeit sein. (siehe 1. Mose 6.11-13) Damals, vor der großen Flut, aßen und tranken die Menschen, sie heirateten und wurden verheiratet - bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging. Sie ahnten nichts davon, bis die Flut hereinbrach und alle umbrachte. So wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.“

In einer anderen Übersetzung steht: „ . . . sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte“

(Randbemerkung dazu: Wie Du weißt, blieb die Erde bestehen - nur die gottlose Menschheit "musste gehen" - "So wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein.“ - siehe oben)

Und danach braucht das Kommen des Reiches Gottes tatsächlich nicht mehr angekündigt zu werden, denn dann ist es schon da.

Wohl dem, der rechtzeitig klüger handelt als die Menschen zur Zeit Noahs - denn die waren auch nicht geneigt, zu hinterfragen, warum Noah als „Prediger der Gerechtigkeit“ (laut 2. Petrus 2:5) ihnen eine Warnung überbrachte.

Vielleicht hatten sie genau wie Du das Gefühl, er wolle ihnen „was andrehen“


Abschließend fällt mir dazu noch ein: Wie würdest Du diese folgende Frage beantworten?

http://www.gutefrage.net/frage/hat-gott-einen-plan-was-er-mit-den-menschen-auf-der-erde-erreichen-moechte#answer17685258


PS: Alle Bibelzitate stammen mit einer Ausnahme aus der Neuen Evangelistischen Übersetzung.



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karlson48 18.03.2012, 21:05
@Sturmwolke

sturmwolke

wie soll ich das verstehn, ich hab keine vorurteile,,, :-)))))))

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Sturmwolke 18.03.2012, 23:44
@karlson48

Ohne Worte ...

ihr versucht menschen zu finden und sie mit euren scheinheiligkeit zu euch zu bringen, und ich werde menschen aufklären das was ihr glauben nennt keiner ist,

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GastExZJ 19.03.2012, 03:04
@Abundumzu

Jesus zählt dann sehr viele Anzeichen auf, angefangen von Kriegen über Hungersnöte und einem Überhandnehmen der Gesetzlosigkeit bis hin zu der Aussage in Vers 9: „Die ganze Welt wird euch [die Überbringer der Botschaft] hassen, weil ihr zu mir gehört.“

die in Klammern gesetzte Einfügung zeigt deutlich, die die ZJ die Schrift für sich umbiegen und auslegen. Die Verfolgungswarnung war an alle Jünger Jesu gerichtet, nicht an Überbringer der Nachricht. Die Darstellungsweise soll den Schluss vermitteln, sie würden wegen der Botschaftsüberbringer gehasst werden, tatsächlich aber werden Christen gehasst, weil sie Satan gegen sich haben, der versucht, sie zu verschlingen und unschädlich zu machen - und das weil sie Christus als HERRN anerkennen und bekennen. Schaut nach Ägypten und anderen islamisch regierten Ländern, zu den sog. koptischen Christen, und weltweit allgemein, sind Christen die am meisten religiös verfolgten Menschen.

Die ZJ wollen solchen Menschen die Anerkennung absprechen, ihr Leben aufgrund des Glaubens an Jesus verloren zu haben, weil ja nach derer Auffassung nur ZJ verfolgt werden könnten und ggf. einen Märtyrertod sterben würden. - Unglaublich, diese Arroganz.

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GastExZJ 19.03.2012, 03:30
@Abundumzu

die ZJ nannten früher ihre Prediger Kolporteure, auf Deutsch bedeutet das einfach: "Hausierer". Ein Hausierer ist jemand, der etwas zum kaufen anbietet und damit von Haus zu Haus geht, oder grundsätzlich etwas an der Tür anbieten zu wollen, wie auch Informationen und Gespräche, also auch sog. "Bibelstudiums".

Nach 2. Korintherbrief 2,17 hausieren Jesu Nachfolger nicht mit der guten Botschaft.

Die meisten "Verkündiger" der ZJ sind für das Lehren nicht sehr geeignet und finden auch kaum durch diesen "Haus-zu-Haus"-Dienst neue ZJ. Man will diese Leute beschäftigt halten, damit sie nicht auf "dumme Gedanken" kommen, genügend Freizeit haben und sich auch unabhängig irgendwo informieren können.

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