Warum gab es vor dem Gott der Christen andere Götter?

18 Antworten

Weil es schon immer Menschen gab, die ein inneres Wissen, eine innere Ahnung, eine innere Sehsnucht verspürten, dass es mehr als 'nur' das eine Leben gibt und dass eine Höhere Macht existieren muss...

Da jedoch bei Eintritt in das irdische Leben das universelle Wissen gesperrt wird, kann man nur jenen inneren Wahrnehmungen folgen.

Da Menschen schon immer in Sippen, Gruppen, Gemeinschaften lebten, dachten sie auch hierarisch und ordneten jeder Kraft des Lebens und der Natur eine Höchste Macht - eine Gottheit - zu, über diesen dann ein allerhöchster Gott waltet, herrscht...

Die archäologische Erkenntnis aus den Beigaben in den Grabstätten früher Steinzeitmenschen hinterlässt offene Fragen in Bezug zur Religiösität jener Wesen, die - obwohl ohne einem Einfluss irgendwelcher Religionen und fremder Zivilisationen ausgesetzt, geschweige denn philosophisch -religiöser Thesen und Lehren - an ein Leben nach dem irdischen Ableben geglaubt haben mussten...

Der Grund ist eigentlich ganz simpel: Die frühen Menschen, Erdenbewohner hatten alle noch einen 'Freien Kanal' zur jenseitigen Welt, sie nahmen Feinstofflichkeiten besser wahr und hatten ein weitaus besseres Gespür für die Kräfte der Natur und des Lebens - sie waren sensitiver und sensibilisierter...

Im Laufe der Zeiten wurden die Menschen 'technischer', die Sensibilisierung und die Sensitivität schwanden mehr und mehr in den Hintergrund: Existenzangst, Lebensangst, Überlebenskampf, Kriege, Macht, Abgrenzungen zu anderen Gemeinschaften, Fokussierung auf das Materielle und im Außen, Kirchen, unterschiedliche Religionen usw. usf.

Aus Einheit wurde Zweiheit, wobei nur noch eine der beiden Zweiheiten eine tragende Rolle bekam und immer noch bekommt: Der mechanische Mensch trat / tritt in den Vordergrund, die Seele in den Hintergrund...

Wieso hat Gott erlaubt, dass die Menschen zum Beispiel Zeus, Re, Odin oder Budda je angebetet haben. Warum hat er sich nicht schon viel früher gezeigt

Wir Seelen sind Teil von Gott, wir entstammen aus Gott und haben somit auch das Wissen und Gottes 'Religion' in uns.

Mit der Loslösung von Gott, die eine jede Seele in den Anfängen der Zeiten bei Gott vollzogen hatte, nahmen sie auch den Freien Willen mit. Diesen von Gott mitbekommenen Freien Willen wird von Gott geachtet und respektiert und von Gott weder beeinflusst, noch manipulliert.

Jene Götterglauben basieren - wie oben beschrieben - auf hierarchische und zumeist patriarchalische Vorstellungen jener Kuturen.

Wenn man es aber genauer betrachtet, so haben jene 'heidnischen' Götterwelten eine ähnliche Struktur - resultierend aus der Übernahme resp. Aufdrängung des Götterglaubens durch erobernde Völker....

Das Christentum ist ebenso eine solch 'heidnische' Religion: Ein Obergott und zwölf 'Untergötter', denen man einfach nur den Titel 'Apostel' anheftete, um nicht heidnisch zu wirken. Doch vieles in dieser Religion wurde auch aus heidnischen Religionen übernommen, abgekupfert.

Wie geschrieben: Das eigentliche Wissen wird bei Eintritt in das irdische Leben gesperrt, um nicht aufgrund dieses Wissens oder der menschlich konstruierten Religionen an eine Gottheit zu glauben, sondern aufgrund von Innenschau, Meditation, Intuition, Wahrnehmung, sprich aufgrund der Wahrnehmung des ICHs, des SELBST, als Seele, um dann mit Herzvernunft und Liebe Gott wieder anzunähern und ein vollkommenes Vertrauen auf ein Leben nach dem irdischen Ableben zu haben...

...wie jene 'früheren' Erdenbewohner (aller Wurzelrassen)...

Gruß Fantho

die christen haben sich auf eine vision GOTT ausgerichtet , nachdem die römischen und griechischen götter in pension gingen , zogen die christen in die westliche welt und wollten ihre denke fremden völkern aufbürden .

da konnten sie das auch gleich mit macht verbinden , daher der reichtum des vatikan .

in ostasien war deren jeweiliger glaube an ihre heiligen stärker , da klappte das nicht .

Na, wie war es denn am Anfang? Gott sprach mit den ersten Menschen - also nur ein Gott, der Schöpfer. Dann kam der große Lügner dazwischen und wollte Gottes Stelle einnehmen; er war der erste falsche Gott. Bis zur Sintflut hatte sich allerhand ereignet - es waren "Göttliche" vom Himmel zur Erde gekommen und haben viel Böses angerichtet. Auch sie benahmen sich wie ihr Boss, Satan, so, als wären sie Götter. Vielleicht findet man ja in der griechischen Mythologie Pendants dieser Götter und Halb-Götter (Nephilim).

Nach der Sintflut war es hauptsächlich Nimrod, ein Urenkel Noahs, der ebenfalls ein Gott sein wollte und seine Mutter(Gottesmutter) gleich mit. Er baute Babylon und in Babylon verfestigten sich viele falsche Glaubensansichten und somit auch Gottheiten. Dann kam die Sprachverwirrung und die Menschen nahmen die vielen falschen Anbetungsformen mit in alle Welt und schufen sich in ihren neuen Ländern ihre eigenen Götter. Das Wissen um eine Sintflut nahmen sie aber auch mit, deshalb in ihren Legenden die vielen Ähnlichkeiten mit dem biblischen Sintflut-Bericht.

In all diesem Götter-Chaos wählte sich Gott ein Mustervolk aus, ein kleines Volk. Wenn dieses Volk seinen Geboten gehorchte, stach es aus allen anderen Völkern heraus, es ging ihnen gut. Aber auch die Israeliten beteten immer und immer wieder falsche Götter an und opferten ihnen sogar ihre Kinder. Bis Jehova genug hatte und sie für 70 Jahre in die Verbannung nach Babylon schickte. Danach beteten die Juden nie wieder falsche Götter an.

Jesus war ein Jude und wurde von Jehova zu seinem Volk geschickt, damit durch sie die gute Botschaft von Gottes Königreich bekannt gemacht werden sollte. Ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden“ (2. Mose 19:6) Daraus wurde ja bekanntlich nichts, aber Gott wäre nicht JHWH, wenn er sich von seinem Vorhaben abbringen ließe. Deshalb gab Jesus Christus, sein Sohn, uns die Order, Matth. 24:14), diese gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde zu predigen, allen Nationen zu einem Zeugnis. Christen bitten im "Vater unser" um dieses Königreich, damit der Wille Gottes auf der Erde endlich geschehen möge und alle falschen Götter verschwinden, vor allen Dingen der große Lügner Satan.

Der Hang zum Glauben ist im Gehirn des Menschen und in den Genen irgendwie verankert. Fast jedes Volk- Egal wo, glaubt an etwas. Ob das Wassergeister oder Windgeister oder die Sonne oder sonst was ist. Du glaubst an Gott- Der andere an was anderes. Die Gehirnforscher glauben das es von der tiefen Steinzeit noch kommt. Auch später wo Menschen die Naturkatastrophen wie Dürre, Überflutungen etc..sich als Launen der Götter erklärten. Und oft immer wieder Opfer. Ob Menschenleben, Tiere oder Lebensmittel. Heute noch.

So tickt der Mensch eben im Gehirn. Kannst nicht löschen wie ein Programm vom PC

Warum gab es vor dem Gott der Christen andere Götter?

Nach christl. (jüd.) Verständnis gab es nie andere (richtige) Götter sondern nur verschiedene Vorstellungen von Göttern anderer Völker, welche teils Naturgewalten zugeordnet wurden bzw. selbst gemachte als Götter verehrte Bildnisse (Götzen).
Die jüd. Vorstellungen von (einem) Gott, welche sich erst in vielen Jahrhunderten gestalteten, hatten nur eine Zuordnung zu Gott, den als (allmächtigen) Schöpfer allen Seins, welcher den Menschen durch Vorgaben zum richtigen Handeln bewegen will und über sie richtet.
Dem Menschen ist es nicht gestattet mit Gott "zu rechten" also u.a darüber zu befinden, warum Gott so oder so "handelt" oder sich wem und wann offenbart.
Der jüdisch Glaube beinhaltet, daß "Israel" DAS auswählte Volk Gottes ist welchem diese Offenbarung (durch die Propheten) zu teil wurde.
Prinzipiell ist die Gottesvorstellung im Christentum ähnlich, aber dem "Willen Gottes" wurde eine "neue Qualität" (biblisch "Neuer Bund") durch Jesus gegeben, der sich im Gewissen eines jeden Menschen offenbart.

Wie du siehst, stellt sich für Juden und Christen deine Warum-Frage garnicht.
Du mußt diese also wo anders platzieren oder so modifizieren, daß sie Juden und Christen betrifft.

Ansonsten - eine interessante Fragestellung welche auch erweiterbar ist.

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