Warum gab es in der Menschheitsgeschichte immer Religionen?

14 Antworten

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1.) Weil man sich völlig irrelevante Fragen gestellt hat.

Sinn des Lebens, warum man da ist, wozu.... alles völliger Nonsens. Man ist da, man komme damit klar und gut. So man einen Sinn sucht, gebe man sich einen und fertig ab. Ist man dazu nicht in der Lage, frage man andere, was die wohl als Sinn sich gesucht haben mögen und wnen einem was gefällt, nehme man halt einfach das.

Problem gelöst.

2.) Weil man sich stets versucht hat, Dinge irgendwie krampfhaft herzuleiten, von denen man null Ahnung hatte.

Wie ist das alles entstanden?

Nun, man weiß es nicht, ist ja auch nicht schlimm zunächst. Die Geschichten zeugen ja auch davon, sprechende Schlangen, Geist unsichtbar auf Wasser, Wunderbaum, Rippenfrauen, Lehmmänner, 6 Tage, und er sprach....., das alles zeugt jetzt gelinde ausgedrückt nicht gerade von profundem Wissen.

Man könnte ja einfach mal zugeben, man weiß es nicht und anfangen, es heraus zu finden zu versuchen, aber nein.... man denke sich was aus. Ist ja auch viel einfacher, man braucht auch kaum Grips dazu.

Aber dann kommt man auf eine Antwort, ein Gott soll das bewirkt haben. Klar, man weiß nix, es grummelt zudem mal um einen Berg irgendwo rum, Blitze auch (...der Himmel wird euch auf den Kopf fallen...." logisch, muss ein Gott sein.......

3.) Indem man dann die zunächst gestellte Frage völlig vergisst.

Man vergisst dabei jedoch leider total die Frage. So man danach fragt, WIE etwas entstanden sein mag, ist es massivst unzureichend, sich mit einer WER- Antwort zu begnügen.

Vergleichsweise, man entdeckt auf ner Fete einen Apfelkuchen, der ist wirklich klasse. Man fragt nach dem Rezept und bekommt als Antwort, Petra habe ihn gebacken.

Hallo? Kann man damit was anfangen? Nicht gell?

Aber man könnte dann immerhin ja Petra fragen, die gibt einem das Rezept.

Aber ein erfundenes Gottdingsbums? Kann man nicht fragen.

Stattdessen bekommt man von anderen zur Antwort, lies sein Buch.

Wenn Petra ein Buch geschrieben hätte, in dem dann steht: "Und es ward am 3. Tage, als ich einen Apfel nahm, Teig, und sprach, es werde Kuchen - und sieh her, es ward Kuchen.....", dann ist das zwar noch weit detailgetreuer als z.B. die Bibel in ähnlichen Fragen, aber immer noch völlig unzureichend.

Ergo, man löst kein Problem, indem man auf eine WIE-Frage mit WER antwortet, solange dieses WER dann nicht im Anschluss gefälligst auch absolut detailgenau Rede und Antwort steht.

4.) Weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Mit der Zeit hat man mehr rausgefunden zu den WIE-Fragen. Aber da waren die WER- Antwortmärchen schon so fest etabliert, dass die Anhänger dieser gegen die WIE-Forscher zunächst vorgingen, als das nicht mehr möglich war, diese diffamierten, als das auch immer schlechter möglich wurde, sie einfach Lügen straften und/oder ignorierten.

So scheint es unmöglich, die Märchen auf ihren angestammten und verdienten Platz in der Fantasyromanecke zu verbannen, es gibt immer noch Leute, die sie entgegen jeglicher Vernunft ernst nehmen.

5.) Weil Religionen eigentlich gerade auch als Massenverdummungs - Verarschungs - und Lenkungsmärchen konzipiert waren.

Sie waren und sind immer noch höchst nützlich für die Mächtigen, die verdatterten und mittels irrwitzigster, hanebüchener Stories total veralberten Betrugsopfer, genannt Gläubige, zur Schlachtbank führen zu können, ob als Schlachtvieh oder Schlächter ist dabei völlig zweitrangig.

6.) Wegen Mitläufern.

Es winken hier und da Vorteile, wenn man auch den irrwitzigsten Glaubensmumpitz mitmacht.

Man steht als "besserer Mensch" da ja oder man genießt direkt Vorteile, je nach Gegend auf der Welt. Man wird nicht POTUS als bekennender Atheist, datzu gibts viel zu viele Verrückte da drüben - als Beispiel.

In anderen Gegenden würde man Nachteile erfahren, bis hin zur Enthauptung, gäbe man zu, dass man diesen Blödsinn weder toll findet noch eines nur minimal denkendem Menschen würdig.

Also gibt man an, man wäre auch so deppert, hängt sich mit rein und räumt ab, was geht, statt glasklar den Märchenbetrügern zu sagen, was man eigentlich von ihnen und ihren Märchen hält. Im Falle einer Todesdrohung kann ich ja noch verstehen, dass man besser den Rand hält. Aber sonst? Hallo? Wie weit kann man sich prostituieren nur um einiger Vorteile willen?

7.) Wegen Einfaltspinseln.

Es ist jetzt kaum kognitive Anstrengung nötig, ein einfach gestricktes Märchen mit einfachsten Inhalten zu verinnerlichen. Sich aber mit Wissenschaft auseinander zu setzen, erfordert zumindest rudimentäre geistige Beweglichkeit, gepaart mit einiger Bildung. Nicht jeder kann da mithalten.

Zudem gibts gerade genug Leute, die auf allen Mist reinfallen.

8.) Aufgrund Indoktrination.

Wenn man in böswilliger Absicht von Eltern und Familie seit der Einnahme der Muttermilch mit solch stupiden Märchen vollgeballert wird, besteht kaum eine Chance, sie dessen erfolgreich zu erwehren, auch später nicht.

Nicht jeder hat faire Eltern, die darauf verzichten im Interesse der geistigen Gesundheit bezüglich der Frucht ihrer hakeligen sexuellen Aktivitäten.

weil der mensch neugierig ist und versucht, sich dinge, die er nicht versteht, zu erklären. anfangs ging es um die erklärung von naturgewalten. aber es ging immer auch um die frage, was nach dem tod geschieht, ob man seine lieben wiedersehen wird. oder darum, wie man richtig/moralisch lebt. und religion liess und lässt sich auch dazu nutzen, machtpositionen zu festigen und zu halten.

Ich hab mal gelesen dass vermutet wird, dass es einen evolutionären Vorteil gebracht haben könnte. Also Religion als eine Entwicklungsstufe der Evolution, die dem Menschen half, mit ihm unerklärlichen Phänomen und Mustern umzugehen.

Ich fand das ziemlich einleuchtend.

Weil man sich fragte woher man kommt, wieso leuchtet da oben ein ball etc. Shnell dachte man über wesen nach, die das evtl. ershaffen haben, beherrschen o.ä. und aus dem wurden götter.

Woher ich das weiß:Hobby – Fast alle "heiligen" schriften zuhause

Weil es immer Leute gab, die sich die Ängste ihrer Mitmenschen zunutze machen wollten. Das Spiel mit der Angst und mit der Macht, die derjenige hat, der den anderen Angst machen kann. Gilt bis heute.

Woher ich das weiß:Hobby – Sapere aude, أنا أؤمن بالرب

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