Warum gab es früher so viele Götter?

10 Antworten

Die Griechen waren eigentlich viele Stämme. Und je nach Stamm konnte es variieren, welche Götter man anbetete.

Die Römer verleibten sich sozusagen bei Eroberungen immer wieder fremde Stämme ein, die vielleicht gar nicht an die römischen Götter glaubten, ein. Ein recht geschickter Schachzug ihrerseits war dann, dass sie nicht diesen Stämmen ihre Götter aufzuzwingen versuchten, sondern die Götter einfach zu ihren Göttern hinzu nahmen, weshalb die Zahl der Götter natürlich stieg.

Da man früher noch nicht die Kenntnisse hatte, die man heute hat, versuchte man sich Naturphänomene etc. mit Hilfe von Göttern und anderen übermenschlichen Gestalten zu erklären. Wir nennen das heute Mythos und die Wissenschaft im Gegensatz dazu Logos. Für die Menschen in der Antike war der Mythos allerdings Wahrheit. Das Gefährliche am Christengott war übrigens für die Römer, dass er eine "Alleinherrschaft" beanspruchte und ihre Götter als falsch darstehen ließ... Bin übrigens grad mal wieder dabei, ein Buch zu lesen, in dem das auch zum Teil Thema ist, allerings mit erainnischen Göttern statt römischen oder griechischen...

Ist einfach so gewesen. Genauso gut kannst du fragen, warum wir an nur einen Gott glauben. Und heute gibt es doch immer noch Religionen, die polytheistisch sind ;)

Wieso früher. Die gibt es auch heute noch. Dass es mehrere Götter gibt, steht sogar schon in der christlichen Bibel: 2. Mose 20,3:
"Du sollst neben mir keine anderen Götter haben."
Also sagt der christliche Gott selber, dass es andere Götter gibt.
Denn, wenn ich sage: "Du sollst keinen anderen Kuchen essen",
dann ist doch klar, dass es anderen Kuchen gibt.

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