Warum gab es Engpässe in der DDR?

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2 Antworten

Hier mal brainstormartig ein paar Punkte. Das kann man hier natürlich nicht alles vertiefen.

  • Die Wirtschaft war unflexibel und wurde durch eine unproduktive bürokratische Maschinerie koordiniert, es gab Abstimmungsprobleme und Interessenskonflikte mit Planungsbehörden usw. Infrastruktur war unzureichend, die Maschinen veraltet, so dass man weniger als in hochentwickelten Industrieländern produzierte. Googel mal Kaffeekrise, Erichs Krönung, an diesem Beispiel kann man die Engpässe plastisch darstellen. Es gab auch keine Investitionsplanung.
  • Ideologie und Wirklichkeit klafften auseinander
  • Teurer Sicherheitsapparat wie Stasi, Grenztruppen, Vopo, NVA, Bereitschaftspolizei, diverse Kampfgruppen und was es noch so gab... Dadurch wurde viel Geld, was man in Infrastruktur, Produktionsanlagen hätte investieren müssen, verschwendet
  • Ausgaben waren höher als Einnahmen, daher wurden besonders in den letzten Jahren westliche Kredite aufgenommen.
  • Akzeptanz in großen Teilen der Bevölkerung war nicht mehr vorhanden
  • DDR-Mark war nicht frei konvertierbar wie Dollar, DM, Schweizer Franken, daher gab es Tauschgeschäfte, auf die sich nur wenige Staaten bzw. Firmen einließen.
  • Es gab kein Leistungsanreiz, dafür gab's Urkunden und Medaillen wie "Held der soz. arbeit", von denen die Bürger sich nichts kaufen konnten.
  • Es waren nur wenige Produkte aus den Schlüsselindustrien (z.B. Automobil-, Flugzeugindustrie, Medizin) konkurrenz- und exportfähig.

Es gibt sicherlich noch viel mehr.

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Kommentar von Nikoo93
23.06.2011, 15:46

Viel Dank :D Hat mir sehr weitergeholfen =)

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Kommunismus funktioniert einfach nicht^^

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Kommentar von Nikoo93
23.06.2011, 14:49

Also wegen dem Kommunismus? Könntest du mir das genauer erklären? =)

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