Warum funktioniert das Rentensystem nicht?

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12 Antworten

Wer heute Pfandflaschen sammeln muss, hat sich die Beitragszahlung über längere Zeiten "gespart". Eigentlich müsste er von diesem Ersparten recht gut leben können.

Man kann sich nicht aus der Solidargemeinschaft verabschieden und anschließend jammern, dass man zu wenig Rente erhält.

In Zukunft mag das anders werden, wenn immer mehr Leute in Rente gehen, die sich heute von einem Job zum nächsten hangeln müssen.

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Dann sieh auch mal die vielen Rentner, denen es gut geht.

Natürlich gibt es Rentner, von wenig Rente leben müssen. Aber dann frage die auch, wie viele Beitragsjahre sie haben und frage, was ihr Durchschnittseinkommen war.

Ein guter Freund von mir, der 10 Jahre älter ist und schon Rente bezieht, kommt auf 2.400,- Euro (inkl. einer Betriebsrente). Aber auch Ohne die Betriebsrente hätte er ca. 1.700,- der müsste also nie Flaschen sammeln. Hat auch nur eine normale kaufmännische Ausbildung gehabt, aber 47 Beitragsjahre.

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Die Rente richtet sich zum einen nach der Anzahl der eingezahlten Jahre (Beitragsjahre) und dem in diesen Jahren eingezahlten Beträgen (abhängig vom Einkommen) .. wer über Jahre nicht eingezahlt hat oder immer nur ein geringes Einkommen hatte, hat eine entsprechend geringe Rente.

Renten die unter dem Existenzminimum liegen werden durch Sozialgeld aufgestockt (bis zur Höhe des Existenzminimums) - dazu muss der entsprechende Antrag gestellt werden - viele alte Menschen beantragen nichts, weil sie sich schämen oder Angst haben, dass sich der Staat dann an die Kinder hält ...

Die Situation wird sich in zukunft verschärfen, weil die Rentenversicherung ein Umlagesystem ist, das heißt die eingezahlten Beiträge werden sofort wirder an die Rentner ausgezahlt - das es in Zukunft weniger Erwerbstätige Einzahler geben wird aber die Zahl der Rentner steigt, wird eine Schieflage eintreten, weil es nur zwei Möglichekeiten gibt ... entweder die Beiiträge der einzahler erhöhen oder die Renten letzten Endes zu kürzen ...

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Kommentar von DerHans
24.12.2015, 16:58

Leider hat es sich immer noch nicht herum gesprochen, dass die Kinder nur heran gezogen werden, wenn sie ein Jahreseinkommen über 100.000 € haben. 

Das passt irgenwie nicht in das Märchen der Flaschensammelnot.

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Einfache Mathematik.

Wir haben etwa 37 Millionen Beitragszahler und einen durchschnittlichen Beitrag von 540,- € pro Monat. Dem gegenüber stehen etwa 20 Millionen Rentner mit im Schnitt 950,- € Anspruch im Monat.

Versicherungsfremde Leistungen sind hier außen vor. Rechne selbst.

Altersvorsorge ist nicht Aufgabe des Staates, sondern eines jeden selbst.

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im Prinzip funktioniert es doch.  Es ist doch nichts schlimmes daran, seine Rente mit Flaschen sammeln etwas aufzustocken. Das mache ich auch, wenn ich welche irgendwo finde.

Wer genug gearbeitet hat, der bekommt auch genug Rente. Und dass man heute auch noch privat vorsorgen muss, das ist bekannt. Wer sich dann aber früher entschieden hat als Frau, sich die Rente auszahlen zu lassen und dann nicht gearbeitet hat, der hat am Ende auch keine Rente, von der er leben kann. Wer im Leben kurzsichtig handelt, den bestraft das Leben.

In Zukunft ist es zum einen das Problem, dass zu viele Rentner wenigen arbeitenden Menschen gegenüber stehen. Das ist aber nicht Schuld des Rentensystems, sondern dass die Menschen zu alt werden dank guter Medizinischer Versorgung. Weiterhin ist auch die hohe Zahl der Geringverdiener ein Problem, die bekommen halt nur die Grundsicherung am Ende.

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Weil es zu viele Rentner und zu wenige Arbeitnehmer gibt, mit sich verstärkendem Trend.

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1.) es immer mehr (voll-) jobs mit niedrigem lohn gibt

2.) der staat sich immer mehr aus der verantwortung zieht und zu mehr privatvorsorge animiert / umstellen will, was aber oftmals wegen 1.) nicht wirklich funktioniert.

> Die wirtschaft hat zu jedem zeitpunkt die vorteile. Sie verdient daran, dass sie weniger lohn zahlt und dass alte Menschen noch länger arbeiten müssen, um über die runden zu kommen. ( Rentner stellen einen arbeiterüberschuss dar, was zur lohndrückung zum vorteil ist als wenn weniger arbeitskräfte vorhanden wären ).


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Zu vielen Rentnern, die eine Rente beziehen, stehen zu wenige junge Leute entgegen, die durch ihre Arbeit in die Rentenkasse einzahlen. Haben die Rentner zudem ein Leben lang zu wenig in die Rentenkasse eingezahlt, ist die Höhe ihrer Rente nicht berauschend.

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Weil die Einzahler weniger werden. Somit können die Renten nicjt höher gezahlt werden.

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Das Rentensystem funktioniert. Wer zu wenig eingezahlt hat und privat nicht vorgesorgt hat und keinen Antrag auf Sozialhilfe stellt, geht halt Flaschen sammeln. Wo ist das Problem ?

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das liegt immer daran was er vor/in 45 Verdient (Arbeitszeit) hat, daraus wird die >Rente Be/errechnet< 

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Kommentar von kevin1905
24.12.2015, 22:58

Es können auch mehr als 45 Beitragsjahre sein.

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Die Rente ist sicher - Die Geschichte gebrochener Versprechen

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