Warum funktioniert das ohmsche Gesetzt bei einer Glühlampe nicht?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Im kalten Zustand ist der Widerstand des Glühfadens wesentlich geringer als im heißen. Deshalb steigt die Stromaufnahme nicht linear mit der Spannung. Und das kennzeichnet das ohmsche Gesetz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das sogenannte "Ohmsche Gesetz", nämlich dass U/I konstant sei ("R=U/I" ist gar kein Gesetz, sondern eine Definition für R), ist nicht wirklich ein Naturgesetz etwa im Range von Newtons Gravitationsgesetz oder Maxwells Gleichungen. Es ist eine Regel mit begrenzter Gültigkeit, die zudem phänomenologischer Natur ist.
Der Ohmsche Widerstand ist stark temperaturabhängig. Beim Einschalten einer Glühlampe steigt er sprunghaft an, weil die Temperatur in Nullkommanix von Zimmertemperatur auf etwa 2700 K steigt. Darauf beruht die Wirkung der Glühlampe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Ohm'sche Gesetz gilt immer, nur ist der Widerstand keine Konstante.

U = R(T, I) * I. Der Widerstand ist eine Funktion der Temperatur (wie allgemeine eigentlich immer) und des Stroms I, der die Temperatur T wiederum beeinflusst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SlowPhil
05.04.2016, 00:28

"R=U /I" ist eine Definition, kein "Gesetz". Als "Gesetz" wäre es tautologisch.

0

Ich schätze mal, da die Glühlampe keinen konstanten Widerstand hat. Durch das einschalten der Lampe erhitzt sich der Glühdraht und verändert seinen Widerstand. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tannibi
04.04.2016, 20:52

Stimmt, bei einem Metallfaden steigt der Widerstand mit der Temperatur. Bei einem Kohlefaden sinkt er.

Natürlich gilt das Ohmsche Gesetz immer noch; Spannung und Strom hängen nur nicht mehr linear zusammen.

0

Was möchtest Du wissen?