Warum fürchten wir uns vor dem tod?

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26 Antworten

Sich auf den eigenen Tod einzulassen, ist eine sehr schwere Aufgabe. Sie ist mit viel Angst verbunden und verlangt eine große seelische Anpassungsleistung.

Dr. Elisabeth Kübler-Ross, eine amerikanische Sterbeforscherin, beschreibt typische Phasen, mit denen sterbende Menschen auf die massive Todesbedrohung und den bevorstehenden Verlust reagieren. Sie sind keinesfalls als starres Phasenmodell im Sinne eines „Sterbens nach Plan“ zu verstehen, sondern als Orientierungshilfe zum besseren Verständnis für die seelischen Prozesse todkranker Menschen.

Phasenmodell nach Dr. Kübler-Ross:

* 1. Phase:  Nichtwahrhabenwollen und Isolierung
  „Ich doch nicht, das ist ja gar nicht möglich.“ Der Kranke versucht, die tödliche Krankheit vor sich selbst zu leugnen. Manche sind davon überzeugt, der Arzt habe eine Fehldiagnose gestellt oder die Befunde vertauscht. Viele klammern sich an Heilsversprechen von Außenseitern und machen unrealistische Zukunftspläne. Auch der Patient, der erkannt hat, dass er sterben wird, weist diese Bedrohung ab und zu wieder von sich.
* 2. Phase:  Zorn
  „Warum gerade ich?“ Der Sterbende empfindet die Erkrankung als ungerecht. Er ist wütend und enttäuscht. Sein oft ohnmächtiger Zorn kann sich gegen alles und jeden richten, ohne dass die Wutausbrüche wirklich persönlich gemeint sind.
* 3. Phase:  Verhandeln
  „Wenn Gott mich bis zur Kommunion meines Enkels leben lässt, dann verspreche ich, dass ich ...“ Der Sterbende hat erkannt, dass er sterben wird, und feilscht in der Regel mit Gott um eine Lebensverlängerung, um Tage ohne Schmerzen usw.
* 4. Phase:  Depression
  Wenn der Patient immer schwächer wird und den bevorstehenden Tod nicht mehr länger leugnen kann, befällt ihn das schmerzhafte Gefühl eines schrecklichen Verlustes. Er trauert um das, was er bereits verloren hat, z.B. seinen früheren Lebensplan, seine Gesundheit, und um den drohenden Verlust, der ihm noch bevorsteht, wie die Trennung von geliebten Menschen und Dingen und den Verlust des eigenen Lebens.
* 5. Phase:  Zustimmung
  Nachdem der Sterbende die vorherigen Phasen durchlaufen und Unterstützung gefunden hat, kann er einen Zustand erreichen, in dem er seinen Tod akzeptiert und ihm in gewisser Weise friedlich und fast ohne Gefühle entgegensieht.

Durch alle Phasen zieht sich fast immer die Hoffnung, das Schicksal doch noch abwenden zu können. Diese Hoffnung hilft dem Betroffenen, besonders schwierige Zeiten auszuhalten.

Meine persönliche Meinung ist, dass die Angst vor dem Tod schwindet, je mehr man sich mit dem Sterben beschäftigt hat. Die Furcht vor Schmerzen und die Trauer über einen Verstorbenen kann man aber nicht überwinden, da sie zur Realität gehören. Die Angst vor dem eigenen Tod ist irreal. Die Furcht, andere unbesorgt zurücklassen zu müssen, ist wiederum realistisch. Die Kraft mit anderen Menschen weiter zu leben, muss man den Zurückbleibenden wünschen und zutrauen.

Also ich selber stand auch schon einmal kurz davor zu sterben,nachdem ein Pittbull mich schwer verletzt hat,damals war ich erst 5 Jahre alt ,heute bin ich 28 und ja ich habe große Angst vor dem Tod.Aber erst seit ich nichtmehr nur für meinen Beruf als Altenpflegerin Lebe,sondern auch für meinen Ehemann und unseren 9.Monate alten Sohn. Früher gehörte der Tod schon fast zu meinem Alltag,heute wo ich schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr arbeite,ist dieses Thema mehr oder weniger ganz aus meinem Leben verschwunden.

Einerseits habe ich auch Angst, aber manchmal sehne ich mich auch danach, daß dieses besch.... Leben endlich vorbei ist. Angst habe ich deshalb, weil es so endgültig ist. Da ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube, habe ich eben das Problem, daß ich mir immer vorstelle alle die mir lieb und wichtig sind nie mehr wiederzusehen.

Mein größter Wunsch wäre (irgendwann in vielen Jahren) einfach einzuschlafen und nciht mehr wach zu werden.

Das Leben sollte man aber genießen, solange es geht!

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Weil wir uns nur mit der vergänglichen Materie, anstatt daß wir uns auch mit geistigen Dingen beschäftigt haben.

Das Wort Jesus bringt uns weiter. Jesus garantiert uns ein ewiges Leben, wenn wir demütig und liebtätig leben und die Gebote achten.

Wenn Du mehr wissen willst, dann findest Du z. B. auf der Internetseite http://www.lorber-jakob.de z. B. die Themen: "Vom Sterben" und "Vom Leben nach dem Tod im Jenseits"

Vorsicht Leser! helmutfranz alias lorberjakobfan beruft sich nicht auf die Bibel der Christen, sondern auf eine angebliche Offenbarung aus dem 19. Jahrhundert. Das sind obskure Sonderlehren die nichts mit der Bibel zu tun haben. helmutfranz betreibt eine WEB-Site mit diesen Irrlehren und macht hier Reklame dafür!

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Als meine Mutter starb, habe ich Panik vor meinem eigenen Tod bekommen.. Weil ich nicht wusste, was danach passiert! Geht es weiter auf einer anderen Ebene, vielleicht im Paradies oder ist es wie ein Tiefschlaf ohne Traum und man hört einfach auf zu existieren?

die meisten fürchten sich m.E. vor dem Tod, weil sie die Begriffe Tod und Sterben verwechseln. Eigentlich habe sie vor der Phase des Sterbens, die mit Qualen, Schmerzen und Siechtum verbunden sein kann. Der Tod beendet diese Phase, erlöst den Sterbenden somit von seiner Qual. Er bedeutet nur ewige aber auch angenehme und sorgenfreie Dunkelheit.

Man sieht, wenn man selbst tot ist, alle Lieben wieder, die vor einem gegangen sind. Demnach eine schöne Vorstellung! Warscheinlich ist hier das Sterben gemeint. Ja, davor habe ich auch Angst und hoffe, dass das ganz ganz schnell - irgendwann wenn ich alt bin - geht, ohne zu leiden.

Weil wir nicht genau wissen, was dann mit uns geschieht. Was auf uns zukommt. Was passiert. Ob Gutes oder Schlechtes. Deswegen die Angst vor dem Unbekanntem.

Davor fürchte ich mich nicht, denn der kommt auf alle Fälle, nur das Wann ist nicht klar.

Wenn er kommt, dann habe ich bis dahin gelebt, und ein danach bekomme ich nicht mit. Warum also fürchten?

Seltsamerweise fürchten sich die Frommen davor, deshalb auch die Rituale. Dabei müssten sie sich doch darauf freuen, denn nach ihrem Glauben beginnt dann ja das ewige Leben.

Schon seltsam.

ich habe auch angst vor dem tod. weil es auch für mich unvorstellbar ist, dass alles ganz plötzlich einfach aufhört. und dann nichts mehr ist. das ist für mich ein schrecklicher gedanke.

Wir fürchten uns nicht vor dem Tod, sondern wollen einfach nur nicht sterben. Das Leben ist auch zu schön (meistens).

Weil wir uns damit nicht auseinandersetzen. Deswegen haben auch Die Bestattungs- oder Friedhofsmitarbeiter keine Probleme damit.

Du sprichst aus Erfahrung ! DH !

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Weil jeder leben will! Weil man nicht weiß wie es ist!

ich träume in letzter zeit immer, dass ich lebendig begraben werden soll! Das ist furchtbar!

traumdeutung? ....... in google eingeben ;D

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@gisaking

gute idee! probier ich gleich mal aus! Ich zerbrech mir schon die ganze zeit den kopf, was das zu bedeuten hat!

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Ich habe keine Angst vor dem Sterben,nur davon..ob es weh tut...

Ich habe ganz schreckliche Angst vor dem Tod. Warum?? Weil es für mich einfach nicht vorstellbar ist.

Weil das etwas ist, was mir nicht erforscht haben und keiner weiß, was ist!

http://missionswerk-heukelbach.de/index.php?option=com_bookshelf&task=search&searchtype=fulltext&area=all-mwh&Itemid=69&searchphrase=Tod&search_CategoryId=

Hier gibt es interessante Infos...

Stimmt doch gar nicht, er muß nur nicht heute Nacht kommen, da habe ich noch etwas vor.

Vor dem Tod habe ich keine Angst, aber ich glaub, das Sterben würde mich umbringen.

anzunehmen lol

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