Warum führen günstigere Lohnkosten nicht zwangsläufig zu günstigeren Stückkosten?

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3 Antworten

Sagen wir mal ein gelernter Arbeiter, der dem Unternehmen 30 €/Stunde kostet stellt in der Stunde 30 Stück von irgendwas her. Dann sind in den Stückkosten für 1 Stück 1 € Lohnkosten enthalten.

Nun ist dieser Arbeiter weg und dafür kommt ein ungelernter Arbeiter, der nur noch 15€/Stunde kostet. Allerdings schafft dieser auch nur 10 Stück die Stunde, weil er nun mal nichts auf die Kette bekommt. Der Lohn schlägt in diesem Falle mit 1,50 €/Stück zu Buche.

Jetzt sind deine Lohnkosten (für den Arbeiter) zwar geringer, aber die Stückkosten sind gestiegen.

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Ich bin zwar kein Volkswirt, aber die Lohnstückkosten enthalten noch die Komponente der Produktivität. Die Lohnkosten beziehen sich dagegen nur auf die Kosten pro Zeiteinheit, sind also weniger aussagekräftig.

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Kommentar von Superstudent
24.01.2016, 18:24

Entsprechend können die Stückkosten steigen, auch wenn die Lohnkosten sinken, weil die dabei nicht berücksichtigte Produktivität zurückgeht.

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günstige Rohstoffkosten,

günstige Lieferantenkosten,

günstige Transportkosten,

günstige Steuern und Zölle,

günstige Produktionsstättenkosten (Gebäude, Wartung, Umweltauflagen, usw)

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