Warum fühlen sich Muslime häufig angegriffen, wenn auf das Heiratsalter von Aisha hingewiesen wird, obwohl alle Taten des Mohammeds für sie perfekt sind?

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7 Antworten

Viele fühlen sich angegriffen, weil sie nicht die passende Antwort kennen bzw. gar nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen.

Mohammed s.a.w.s hat nicht einfach so eine Frau ausgesucht, sondern Allah s.w.t hat ihm das vorgeschrieben.

Eigentlich reicht es hier, aber viele geben sich damit einfach nicht zufrieden.

Wenn man bedenkt, wie wichtig nun Ayischa r.a für den Islam war, kann man sich denken, dass Allah s.w.t die Richtige Frau für unseren Propheten Mohammed s.a.w.s ausgesucht hat :)

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Kommentar von Sozialforscher
29.10.2016, 00:23

Ich habe bisher nur wenige Muslime mit einem "Allhamdullilah" diesbezüglich reagieren gehört.

Die meisten scheinen diese Tat stets entschuldigen zu müssen.

Schämen sie sich insgeheim für Mohammed?

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ich schließe mich an die antwort von bluestyler an - und wie bei deiner anderen Frage galten andere Maßstäbe. leute starben mit 30 oder so und warum nicht (damals), wenn die ehe entsprechend nach der Pubertät vollzogen wurde...und sie von allah gewählt wurde für Ihn. 

Laut unseren Propheten saw gibt es 4 Frauen mit einem besonderen Platz im Himmel. Fatima, khadija, miriam (maria), assya raa

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Wie bereits earnest....hutten und NeverSurrender3 erwähnte.....

DEM stimme ich zu !

btw.:

meine Erfahrung in den letzten Jahren 

( ich nehme im fünften Jahr an einem sog.: "christlich-islamischen" Gesprächskreis teil, der mal vom Stadtteil-Management organisiert wurde..... wobei Hauptaussage ist:

"Miteinander leben, voneinander lernen...."

ja, meine Erfahrung ist, dass "Muslime" eine Tendenz haben sich sehr rasch "beleidigt" zu fühlen.... sofern man etwas kritisiert... oder auch Dinge aufzeigt, wo der Islam keine Antwort darauf hat....

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass "Muslime" sehr gut darin sind... zu erklären... WESHALB etwas "islamisch" NICHT geht....

aber ich habe keinerlei derartige Erfahrung gemacht... was dem Motto entspräche:

"Miteinander leben, voneinander lernen...."

Noch nie habe ich von einem Muslim gehört:

"Danke, jetzt habe ich etwas gelernt, und werde mich entsprechend anpassen..."

[... vor allem was freiheitliche, demokratische Grundgesetze betrifft, wie z.B... freie und religionsunabhängige Partnerwahl ALLER Frauen.....

.. oder auch einfach "Religionsfreiheit"... was u.a. auch bedeuten kann:

"frei" sein von irgendeiner Religion......]

ok, sorry... ich bin abgeschweift....

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Kommentar von hutten52
26.10.2016, 07:45

Danke für diesen Bericht aus erster Hand über deine Erfahrungen. Wer von uns anderen hat schon fünf Jahre mit Moslems diskutiert ...

Was motiviert dich nach diesen eher negativen Erfahrungen, doch dort weiterzumachen?

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weil man einen wunden punkt trifft und sie damit konfrontiert, dass der islam und der angebliche prophet eben NICHT perfekt oder gottgewollt sind, denn ein echter gott würde mit sicherheit NICHT zulassen dass sein angeblicher gesandter ein kleines kind heiratet und missbraucht...........!!!!!

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Für viele Moslems widerspricht es sich eben, dass der "perfekte" Mohammed ein kleines Kind heiratete und mit ihr sogar den Geschlechtsverkehr vollzog.

Da kommen dann oft die abstrusesten Erklärungen, wie: "Zu damaliger Zeit, wurde das Alter einer Frau erst ab dem Beginn ihrer ersten Periode gezählt, demnach war Aisha Anfang 20." ( was natürlich völliger Quatsch ist). oder " Früher galten die Frauen ab dem Tag ihrer ersten Blutung als geschlechtsreif und die hatte Aisha eben schon im Alter von 9 Jahren".

Es ist der typische Beissreflex vieler Moslems, der Auftritt, wenn man ihre Religion kritisiert. Dieser lässt sich ja nicht nur im Fall Aisha beobachten, sondern in allen Bereichen.

Einem Moslem ist es nicht gestattet seine Religion zu hinterfragen. Wenn es dann Andere tun und unangenehme Fragen stellen, gehen sie entweder zum Angriff über, oder begeben sich in die Opferrolle. Ein fruchtbarer Austausch ist nur in sehr wenigen Fällen möglich.

 

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Kommentar von BigSmoke69
26.10.2016, 15:31

Warum ist das ein schlechter Argument? Das Stimmt wirklich, die Kultur und Gesellschaft war vor 1400 Jahren anders, was ist daran Unsinn?

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Kommentar von Sozialforscher
29.10.2016, 00:28

Hallo,

von Kritik muss ja nicht die Rede sein.

Wenn man sie nur fragt, ob Mohammed sich eine unter 21 Jährige mit 56 Jahren verliebt hatte, sehen sie diese Frage selbst als Kritik an, obwohl es sich lediglich um eine informative Frage handelt - nicht um einen Vorwurf.

Ich habe nur selten einen Muslim diesbezüglich "MashaAllah" oder "Allhamdullilah" gehört.

Ist der Zweifel in deren Glauben groß?

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Vielen Muslimen ist das peinlich.

Gemäß der Überlieferung hat der Prophet, wie es beschönigend heißt, mit der 9-jährigen Aisha "die Ehe vollzogen". Im Klartext: Er hat ein Kind missbraucht.

Da der Prophet immer als Vorbild gilt, reagieren viele Muslime auf die Betonung solcher Sachverhalte durch Nicht-Muslime bisweilen recht ungehalten.

Da sind dann zum Beispiel solche Strategien zu beobachten (jede von ihnen schon bei GF nachzulesen); manche Erklärungevrsuche wirken dabei geradezu abenteuerlich:

-Damals seien Mädchen schon viel früher "geschlechtsreif" gewesen als heute.

-Solche Kinderehen seien damals völlig üblich gewesen. 

-Aisha sei damals nicht 9 gewesen, sondern schon 14 oder 18.

-Der Prophet habe Aisha nur zu ihrem Schutz geheiratet. 

-Mohammed habe nur mit seiner ersten Frau sexuell verkehrt. 

Gruß, earnest

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Weil sie da den Widerspruch spüren: Entweder ist er perfekt. Dann heiratet er aber kein kleines Mädchen. Das macht sie unsicher.

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