Warum fühlen sich einige "normale" Menschen nie zugehörig?

3 Antworten

Hallo Frietje,

gut, dass Du das Adjektiv in Hochkommata gesetzt hast, denn was ist 'normal'? Normal ist was einer bestimmten Norm entspricht, und die Norm wird von einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft, der man angehört, 'kreiert'. Jedoch muss diese Norm für den Einzelnen in manchen oder auch in vielen Dingen nicht stimmig sein. Und wenn man dann außerhalb der Norm sich bewegt, so wird man dann von der Masse als unnormal, als nicht einer Norm entsprechend betrachtet, teilweise bewertet und ganz schlimm sogar 'entrechtet'.

Dass man nicht in einer Gruppe bzw. in einer Gesellschaft sich beheimatet fühlt, liegt daran, dass man andere Werte und Normen besitzt, als jene 'Masse'. Oder s liegt einfach daran, dass man, so wie ich, diese Menschenmasse, in der sich viele Menschen gerne zu bewegen scheinen nicht wohl fühlt, weil man das Gefühl dabei erhält, dass man von dieser sich erdrückt fühlt und sich in seiner Freiheit eingeschränkt sieht; nicht nur in der Bewegungsfreiheit. Die 'Menschenmasse' gleicht einer Schafherde, und jedes Schaf beobachtet seine Umgebung, um bei evtl. Veränderungen innerhalb der Herde mitreagieren zu können, um dann nicht alleine (zurück) zu bleiben. Wie ein großer Fischschwarm, welches anscheinend wie ein einziges Geschöpf agiert, und nicht wie tausende Einzelwesen. Ich hoffe, du verstehst dieses Bild.

Und s gibt nunmal auch viele Menschen, die sich nicht zu diesem Schwarm zugehörig fühlen. Ich habe festgestellt, dass ein Fisch, der sich in einem Schwarm aufhält, nur die Nachbarn um sich herum kennt und womöglich sogar als feste Freunde besitzt, während ein Fisch, der ein Einzelgänger ist, zwar wenig bis keine festen Freundschaften pflegt, dafür jede Menge andere verschiedene und auch interessante Fische kennengelernt hat, weil r einfach in einem größeren Raum sich bewegen kann. S ist ja nicht gesagt, dass 'Einzelgänger' nicht glücklich sind; solange man ihnen den Raum (auch des Rückzugs) nicht verwehrt.

MfG Fantho

Das gibt es und es ist ganz normal. Es liegt daran, dass alle Menschen so unterschiedlich sind. Mancheiner trifft deswegen nie jemanden der zu ihm passt und mit dem er sich versteht.

Es ist auch normal, dass manche Menschen introvertierter sind als andere. Sehr stark Introvertierte fühlen sich in Anwesenheit mehrerer Mitmenschen nie so ganz wohl. Sie haben eben lieber ihre Ruhe, statt sich stänig anpassen zu müssen.

Warum findest du das traurig? Viele Einzelgänger sind am glücklichsten, wenn sie alleine sein dürfen. Gönn ihnen doch dieses Glück.

Schöne Antwort. Besonders der letzte Abschnitt.

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Und warum wird man durch etatistischen Zwang dazu verurteilt sich für sie einzusetzen und für sie zu bürgen? Man hört ja immer "Du bist kein Teil der Gesellschaft wenn du dies und jenes nicht machst", "Die sind nicht Teil unserer Gesellschaft", "Gesellschaftlicher Abschaum" oder "Das darfst du nicht in unserer Gesellschaft tun".

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