Warum fühlen die meisten sich nicht vom Staat beschützt?

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16 Antworten

Du weißt doch "Keiner hat nen Plan aber jeder hat ne Meinung."
Wenn ich mich mit Bekannten darüber oder ähnliches unterhalte stelle ich in erster Linie vorallem eins fest. Kaum jemand ist wirklich mit der Materie vertraut, sie berufen sich auf Halbwissen oder irgendwelche Floskeln die sie irgendwo (am besten noch aus dem Zusammenhang gerissen) mal aufgeschnappt haben und meist fehlt auch die Lust derjenigen sich dann mal wirklich mit dem ganzen auseinander zu setzen. Und sobald ich das merke kann ich solche Parolenschreier eh nicht ernst nehmen. Und das betrifft alle Schichten egal ob die linken Mitläufer die den Spruch "All Cops are Bastards" schon für eine politische Meinung halten. Oder die Flüchtlingshetzer und "Ich habe ja nichts gegen Ausländer aber..."-Fraktion die in ihren Äußerungen inzwischen schon mehr als nur latent rassistisch rüber kommen und sich von allem bedroht fühlen was nicht jenseits ihres Vorgartens steht.

Wir sind in Deutschland recht gut geschützt wir brauchen keine Angst haben das uns der nächst Beste niederschießt wie in den USA da Waffengesetze hier ernst genommen werden (führt auch gleich zu viel weniger Waffengebrauch der Polizisten) wir haben Frieden und Sicherheitsmaßnahmen und Vorkehrungen bei Großveranstaltungen oder ähnlich gegebenen sind strukturiert, taktisch und präsent. Es gibt auch einfach dinge vor denen kann niemand schützen ohne dabei die Rechte von allen massivst zu missachten und zu begrenzen und in so einer "Angebliche Sicherheit zu kosten der Freiheit"-Gesellschaft würde ich nicht leben wollen.

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Weil sich immer mehr ein all-inclusive Anspruch etabliert hat.

"Der Staat" übernimmt alles. Er sorgt für meine Sicherheit, er schaut, dass ich zu Arbeit und Wolstand gelange, dass meine Sichtweise der Gerechtigkeit jeweils umgesetzt wird, dass mir keiner in die Quere kommt und wenn doch, dass der weggeräumt wird, wenn ich Krank werde heilt man mich, wenn ich keinen Bock mehr habe zu Arbeiten, füttere man mich, etc.

Das alles für wenig bis gar kein Geld und natürlich darf man gegen mich nichts unternehmen.

Brauche ich Hilfe, rufe ich wo an, 110 oder sowas, die machen dann alles weitere und kommen mit dem Ergebnis zeitnah rüber.

Sodele, überspitzt ausgedrückt, nun rufen die mal die 110 und die Polizei erscheint erst 2 Stunden hinterher, geht gar nicht. Zudem ging es darum, der Nachbar hat was gemeines gesagt und der wird eben nicht festgenommen und für 20 Jahre ins Zuchthaus gesperrt oder zumindest kurz verhauen und muß mir keine 10000 Euronen Zahlen als Wiedergutmachung, die die Polizei auch gleich eintreibt und mir vorbeibringt. Bitte? Darf der alles und ich nichts? Wo bleibt die Gerechtigkeit!

Und so kommt es, je mehr dieser Mentalität nachhängen, je mehr sind der Ansicht, dass sie unzureichend geschützt werden.

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Warum fühlen die meisten sich nicht vom Staat beschützt?

Sozialneid und Wohlstandsgejammer! 

Jeder Depp kriegt in Deutschland eine warme Wohnung vom Staat bezahlt und genug Geld, um sich den ganzen Tag vor der Glotze das Hirn verstrahlen zu lassen. 

Zudem ist das Bildungssystem fast in jedem Bereich kostenlos. Man muss nur auch mal den Ehrgeiz aufbringen, seinem Glück entgegen zu kommen! 

Der Staat macht einem das Leben auch in Deutschland nicht zu einem bunten Ponyhof, nur ist man im Gegensatz zur fast allen anderen Ländern der Welt wirklich oft wohlwollend umsorgt. 

Mehr Sozialstaat gibt es nur im Norden Europas! 

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Kommentar von silas17
04.09.2016, 23:20

Die Flüchtlinge bekommen fast allerdings den Anschluss gesteckt

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Keine Ahnung wen du da gefragt hast aber die sollen froh sein hier geboren zu sein und nicht z.B. in Syrien.

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Kommentar von silas17
04.09.2016, 23:21

Wenn sie in Syrien geboren worden wären wären sie nach Deutschland gekommen und hätten alles bekommen was sie verlangen.

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Hä? Es ist auch nicht die Aufgabe des Staates, jedem den Popo abzuwischen und ihm den Hinterkopf zu tätscheln und Händchen zu halten!

Die sollten es mal mit Beziehungspartnern versuchen. Mach also mit denen als nächstes einen Flirtlehrgang...:-)

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Ich fühle mich sicher.

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Nun, dazu musst du die Frage beantworten, wer denn eigentlich der Staat ist. 

Der Staat sind doch letztlich wir alle als Gemeinschaft. 

Es ist ein seltsames Phänomen, dass die Menschen mit steigendem Wohlstand unzufriedener werden. 

Ich will es dir an einem kleinen Beispiel verdeutlichen. Vor der Wende herrschte in der DDR Mangel an fast allem. Das Volk wurde durch unüberwindliche Grenzen eingesperrt und von der Stasi systematisch ausspioniert. Und doch waren die Menschen damals sehr viel hilfsbereiter als heute. Vielleicht lag es einfach daran, dass die Menschen aufeinander angewiesen waren. 

Diesen Schutz, den damals Freunde, Nachbarn, Bekannte und die Familie soll heute der Staat leisten. Das kann er nicht. Dazu ist er auch nicht da. 

Der Egoismus des Einzelnen kann nur ausgelebt werden, wenn entsprechender Wohlstand vorhanden ist. Dieser Egoismus jedoch schadet unserer Gesellschaft. Deswegen fühlen sich sehr viele Menschen alleine und im Stich gelassen. 

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Kommentar von Flo12345678901
03.09.2016, 14:30

du meinst wohl bei sinkendem Wohlstand

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Ganz einfach, weil der Staat niemanden beschützt. Die Polizei kann nur handeln, wenn ein Verbrechen bereits geschehen ist. Gibt Fälle wo Frauen zur Polizei sind, weil sie bedroht wurden, die Polizei konnte nichts tun und hinterher wurden sie tatsächlich ermordet.

Ein weiteres Problem sind teils lächerliche Strafen für Schwerstkriminelle und dass oft genug Menschen die in Notwehr oder Nothilfe handeln verurteilt werden, gerade letzteres ist schlimm weil es die oft gefordete Zivilcourage untergräbt. Das Problem sind die bestehende Gesetze sondern wie sie von linken Richten angewandt werden.

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Wenn das bezogen auf die persönliche Sicherheit, öffentliche Sicherheit ist, so dürfte das an der breiten Medienberichterstattung über irgendwelche Terrortaten liegen.

Tatsächlich passiert ja kaum etwas.

Im letzten Jahr gab es in Deutschland 296 Morde. Davon sogar noch der überwiegende Teil Beziehungstaten. 

Nicht nachvollziehbar, war sich Menschen fürchten.

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Ich finde man sollte den Menschen zeigen das andere Menschen aktiv bereit sind sie zu schützen wie zb. Die Bundeswehr aber dafür bräuchte man meiner meinung nach ab und an Militärparaden.

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Das ist nur subjektiv.

Objektiv ist die Bundesrepublik einer der sichersten Rechtsstaaten auf der Erde. Noch nie lebten die Deutschen so sicher wie heute.

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In was sollte mich denn der Staat schützen? Alles was ich anpacke, das gilt für andere natürlich gleichfalls, muß ich in Eigenverantwortung bewältigen, da hilft kein hiesiger Staat. Alles Finanzielle, alles Berufliche geschiehtr so ziemlich ohne Schutz des Staates. Dieser euer Staat sichert keinen Arbeitsplatz, sichert kein bestimmtes Einkommen, sichert keine Beziehung, sichert keinen Utrlaub, sichert keine feststehende Miete, sichert keine festgelegte Preise und selbst vor der KLriminalität sichertz er nur sehr mäig. Hingegen packt  er einem sehr schnell am Kragen, dieser weuer Staat, wenn man nicht ll das macht, was er einem aufnötigt.

Fazit. er kann mir mal Götz von Berlichingen.

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Wovor sollte "der Staat" mich schützen können?

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Kommentar von Nerdherz
03.09.2016, 15:19

Vor ganz ganz bösen Kommunisten. Die nehmen dir deinen Teddy weg.

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Dann gehöre ich offenbar zu einer Minderheit.

Ich fühle mich hier besser "vom Staat" geschützt, als ich das wahrscheinlich in 90% der Länder dieser Welt täte.

Woran machst du deine Meinung fest? An diffusem Wehklagen einiger Meckerpötte?

Gruß, earnest

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es ist doch seltsam, dass seit geraumer zeit immer dann, wenn etwas nicht mehr so "richtig läuft "  -speziell  im persönlichen  bereich =beruf etc. - der ruf nach dem staat sehr laut wird-

im prinzip sind  aber  w i r  der staat, d.h. wir haben den  politikern  ihre versprechen geglaubt und sie gewählt -

enttäuschungen über nicht eingehaltene  versprechen sind doch erfahrungsgemäß vorprogrammiert ---

dennoch geht es uns allen - angeblich - sehr gut .....

dass die schere immer weiter auseinanderklafft wissen scheinbar nur  - erneut wir ....        

selbstverständlich könnte bzw.  m ü s s t e  der staat endlich etwas gegen all diese ungerechtigkeiten (z.b. dass beamte keine sozialabgaben leisten + zusätzlich etliche "sonderbehandlungen" genießen..) unternehmen - doch warum sollte er ?

in Frankreich, Italien , Spanien + Griechenland gehen die menschen auf die straße, um  ihrem unmut bzw. ihrer unzufriedenheit ausdruck zu verleihen

in Deutschland wird in "Thresen-Diskussionen"gemeckert - aber keiner ist bereit für seine - berechtigte - meinung das wort wirklich zu erheben -

es geht allen wohl doch zu gut -

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Eine Armlänge Abstand halten. Dann seid ihr sicher.

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