Warum folgt der Mond einem die ganze Zeit?

10 Antworten

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Also, je weiter ein Objekt entfernt ist, desto weniger fällt das Vorbeifahren auf. Streucher, Bäume und was sonst so am Straßenrand rumsteht, sind nur wenige Meter vom Beobachter entfernt und rauschen deshalb relativ schnell am Fahrzeug vorbei (nur wenn das Fahrzeug der Bezugspunkt ist, sonst wäre das etwas komisch...). Berge und Wälder die vielleicht einige Kilometer entfernt sind, sieht man auch vorbeiziehen, viel langsamer, als die Objekte am Straßenrand, dennoch merklich. Der Mond, der nun etwa 380.000 Kilometer weit weg ist, bewegt sich so langsam am Fahrzeug vorbei, dass es eigentlich nicht auffällt. Wenn man dann auch noch die Objekte am Wegesrand und den Wald oder die Berge viel schneller vorbeiziehen sieht, erweckt das den Eindruck, der Mond würde einem folgen - eine optische Täuschung so zu sagen.

PS: Der Mond bewegt sich durch die Erdrotation und seine Umlaufbahn in Wirklichkeit sowieso. Das ist aber für diese Frage eher unwichtig.

LG

Der Mond ist so weit weg, dass du eine sehr grosse Distanz zurücklegen müsstest, um eine für Menschen wahrnehmbare Winkelveränderung feststellen zu können. So grosse Distanzen wirst du mit dem Auto kaum je zurücklegen, und schon gar nicht innerhalb von ein paar Stunden, so dass es dir auffallen könnte.

mit dem Auto kaum je zurücklegen

Das ist nicht richtig. Ein Auto fährt im Schnitt etwa 400.000 km, was auch die Entfernung den Mondes ausmacht. Da dürfte doch eine Winkelveränderung zu sehen sein :-)

Aber sonst gute Antwort!

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@Mimosa1

Insgesamt kann man das sicher, ja. Aber nicht innerhalb von einer Nacht ;) Länger fährt ja doch keiner am Stück (hoffe ich zumindest), und da der Mond sich um die Erde dreht bzw. die Erde sich um ihre Achse, wird er seine Position eh verändern.

Stimmt allerdings schon, war vielleicht nicht ganz optimal formuliert ;-)

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@Mimosa1

Ein Auto fährt im Schnitt etwa 400.000 km

In einigen Stunden ? Hier geht´s doch um eine einzige Nacht und nicht um die Autobewegung in 2 Jahrzehnten.

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@HellasPlanitia

war vielleicht nicht ganz optimal formuliert

Stimmt nicht, du hast schon gut formuliert.

Wer einen Satz wie diesen

und schon gar nicht innerhalb von ein paar Stunden

nicht versteht, der kann nicht Sinn verstehend lesen. Dem hilft dann eine andere, noch bessere Formulierung auch nicht weiter.

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@Mimosa1

Da dürfte doch eine Winkelveränderung zu sehen sein

Du weißt aber schon, dass die Erde eine Kugel ist und diese nur einen Durchmesser von ca 12.000 km hat.

Man kann sich also auf der Erde, vom Mond aus gesehen, maximal 12.000km von rechts nach links bewegen. Daraus folgt aber, dass sich der Mond (von der Erde aus gesehen) auch nur um diese Distanz durch die Autofahrt scheinbar von links nach rechts bewegen kann.

Wenn du dich auf einer Kugel mit nur 12.000 km Durchmesser bewegst, dann kannst du eine Milliarde km zurücklegen und du wirst immer noch keine Winkelveränderung mit bloßem Auge erkennen können.

So wie du argumentierst, ist für dich die Erde eine Scheibe mit 400.000km Durchmesser.

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Das ist lediglich eine Optische Täuschung. Das selbe kannst du auch bei hohen Gebäuden oder Bergen beobachten, die weiter entfernt stehen. Es scheint als ob sie mit wandern. Das ist aber lediglich das Gehirn was uns aufgrund der Perspektivischen Sicht, Entfernung und dem Winkel, einen Streich spielt. Gibt auch andere Beispiele, wo es aber ganz ähnlich ist. Ein Auto was scheinbar den Berg hinauf rollt oder andere. Im Link sind auch noch einige Täuschungen aufgeführt. http://www.panoptikum.net/optischetaeuschungen/

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