Warum fördert man Elektroautos?

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11 Antworten

Das Elektroauto ist eine Mogelpackung. Strom ist keine Energiequelle sondern nur eine Form der Energie.

Durch das Elektroauto wird der Schadstoffausstoß vom Auspuff des Autos in die Kraftwerke verlegt.

Bei gesamtheitlicher Betrachtungsweise funktioniert auch das Modell der Stromerzeugung über erneuerbare Energiequellen erst dann, wenn wir bei 100% angekommen sind und dann für Autos noch Überschüsse haben.

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Kommentar von Ursusmaritimus
23.04.2016, 19:26

Jedoch ist auch der Kraftwerkswirkungsgrad besser als in deinem Kfz. Auch kann das Kraftwerk mit Kohle betrieben werden, dein Auto nicht....

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Es kommt draufan

  • wer sie fördert
  • wo man sie fördert
  • mit welchem (bescheidenen) Ziel sie gefördert werden

Aber keine Angst. Die Benzin- und Dieselautos werden nicht deshalb verschwinden, weil irgendwer die E-Mobilität gefördert hat, sondern eher (oder erst) dann, wenn der fossile Treibstoff zu Ende geht bzw. so teuer wird, dass weniger gefahren wird!
Es ist aus heutiger Sicht physikalisch unmöglich, die derzeitige Motorisierung der Gesellschaft von Erdöl auf Strom (oder auf Ökotreibstoffe) unzustellen!
Zu jeder Stromtankstelle müsste eine fette Hochspannungsleitung führen, oder gleich ein Kraftwerk daneben stehen.

Wer mit einem Emobil gleich weit fahren will wie mit einem vollen Tank, muss heute eine Tonne Batterien mitschleppen. Ein Quantensprung ist hier nicht zu erwarten. Und das Laden (auf 80%) dauert mind. 20x so lange wie das Tanken...

Das konventionelle Auto-Gewerbe wird sicher nicht leiden, nur weil der "Ofen" nun elektrisch ist; dieser Beruf muss sich halt auch weiterhin anpassen.
Auch die heutigen Autos mit Verbrennungsmotor sind ja vollgestopft mit Elektronik. Nebst all den Abgas-Betrügereien ist ja genau diese verantwortlich für all die Rückrufaktionen, die ständig stattfinden.

Förderung macht Sinn:

  • weil das Fahrzeug selbst emissionsfrei ist (keine Abgase, kaum Lärm, effiziente Energienutzung)
  • in lokal begrenzten Gebieten, z.B. Innenstädten, wenn man Emobile bevorzugt behandelt, um die Umgebung zu schonen.
  • wenn der Strom nicht ebenfalls aus fossilen Quellen kömmt (z.B. dreckiger Kohlestrom)
  • aus Sicht von Energieunternehmen, die Strom verkaufen...

Sonst aber bringt eine breite Förderung umweltmässig nichts, solange wir nicht bereit sind,
1. Strom aus erneuerbaren Quellen zu tanken und
2. unseren Mobilitätswahn zu hinterfragen und zu reduzieren!
Um einen Menschen zu bewegen, das 20-fache an Gewicht zu befördern, ist einfach pervers und nur wegen des dreckbilligen Benzins erst möglich geworden.

Auch die Abwrackprämie war ja eher ein Konjunkturprogramm als eine Umweltmassnahme.

Technisch gesehen ist der Hybrid die weitaus beste Lösung zur Zeit.



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Kommentar von MARLBOROpink
25.04.2016, 17:52

Ich gebe dir weitestgehend recht.

3 Punkte:

1. Der Mobilitätswahn. Nun...der Bequemlichkeitswahn. Nicht Mobilitätswahn.

Man ist doch recht "gezwungen" mobil zu sein. Aber ich sehs oft, dass Leute schon für 300m ins Auto steigen.

2. Der Hybrid ist nicht die Beste Lösung. Für in der Stadt, ja. Für weitere Strecken, vor allem Ausserorts, nein.

Ich bin mal eine längere Zeit einen Lexus Rx300 gefahren. Der säuft bis 45 wenn man langsam aufs Gas geht genau 0.

Drückt man ihn aber oder bei Geschwindigkeiten über 55-60km/h, trinkt der bei weitem mehr als mein 2l Benziner mit Turbo.

Das ist nicht nur bei dem so, Hybride verbrauchen oftmals mehr.
Aber in der theorie, ja.

Benzin billig...nunja, wenn man bedenkt dass die Scheichis dass Zeug wie Wasser trinken ists Abzocke auf riesigem Niveau.

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Intéressant ist zu wissen, da zu Beginn der motorisierten Mobilität, Fahrzeuge mit Elektromotoren auf der Überholspur waren. Doch irgendwann wurde der Otto- und der Dieselmotor entwickelt und festgestellt das viel mehr , mit weniger Aufwand erreicht werden kann. Nun stellt dir mal vor , man hätte seit 1897 die Elekrofahrzeuge weiterentwickelt anstatt der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Entwickelung hat sich zu 99% auf die Verbrennungsmotoren konzentriert und die Entwicklung für Elektrostraßenfahrzeuge blieb fast stehen, bis man in den 80ern wieder damit anfing.

Wir sind quasi selber schuld daran , daß erst noch bessere Akkumulatoren ect. Entwickelt werden müssen, da uns ca. 80 Jahre Entwicklungszeit fehlen.

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Kommentar von MARLBOROpink
23.04.2016, 19:11

Den 80 Jahre Rückstand holt man mit dem heutigen Wissen in 5 Jahren nach.

Aber es geht ums Prinzip, Strom zu verbrauchen, welcher "nicht vorhanden ist".

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Vor allem in Ballungsgebietwn fördern die Elektroautos die Gesundheit: Kein Lärm, keine Abgase und enrgieeffizienter..

Stromerzeugung ist meist zentraler und kann somit die Umwelt weniger bis gar nicht belasten. Es gibt Laufkraftwerke, Windenergie, Gezeitenkraftwerke usw. Bei Verbrennungsmotoren gibt es fast nur Gestankerzeugende Geräte mit einer 60% Effizienz.

Mein Bruder befüllt sein Auto mit Voltaik und somit eher sauber. 

Von der Betreuung ist es ein geringes Problem. Die Mechanik wie Lenkung, Bremsen bzw Karosserie bleiben ähnlich und die Umstellung geht langsam. Geliefert und geschult wird von den gleichen Firmen. Bisher hatte auch jedes Auto Elektrik und Elektronik, die Gewichtung wird anders. Auch der Teiletausch ist bei heutigen Diesel und Benzinmodellen bereits auch in großem M;aße. Allo Steuerungen heute sind Computer, egal ob Einspritzung, Gaspedalübertragung, Lichtkontrolle , Fensterheber, Tempomat usw. Wie viele Elektromotoren hat ein Auto heute? 20? 30?

Starter, Fensterheber, Lichtmaschine, Kühlerventilator, Scheibenwischer, Stellmotoren für Beleuchtung, Umsetzung der  Gaspedalstellung, Waschanlage, ........

Autos werden dann auch eine gleichmäßigere Belastung der Stromversorgung bringen. Man muss nicht laden wenn kochen, heizen und waschen am Maximum sind.

Tja und die Mechaniker sind auch keine dummen menschen. Sie haben bis heute ständig dazugelernt und werden es weiterhin tun. Sie haben es dann möglicherweise leichter als heute. Aber nenn mir einen Beruf der sich nicht geändert hat? Außer der vom Besenbinder, der einfach verschwunden ist.

Egal ob Renault, Toyota, BMW, Mercedes, Mitsubishi.-... es arbeiten die gleichen Leute am neuen Auto.

Vor 50 Jahren haben sie noch mit Gefühl Bremsen und Stoßdämpfer repariert, heute gibt es Prüfstände. Früher hat man das Auto an die Wand leuchten lassen zum Scheinwerfer einstelklen, heute gibt es Prüfgeräte. Früher wurde Vergaser mit Gefühl eingestellt, heute gibt es Testcomputer. 

Wer von uch glaubt dass die Automechaniker Idioten sind die von der Bildfläche verschwinden? Ich glaube an meine Mechaniker.

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elektroautos werden gefördert, weil man in der politik der meinung ist, dass sie das allheilmittel gegen die globale erwämung so wie das drohende Aus fürs Öl wären...

die warheit ist aber, dass das nicht stimmt. sie sind eine sinnvolle ergänzung. jedenfalls zur zeit.

ich denke, dass eine förderung für elektroautos derzeit noch eine sinnvolle maßnahme ist, so verbreiten sie sich, die akzeptanz in der befölkerung wird steigen.. allerdings finde ich, dass es sinnvoller wäre, den kauf zu fördern als die entwicklung. denn eine förderung der entwicklung führt erfahrungsgemäß nur dazu, dass man sich auf staatskosten tot entwickelt und hinterer entscheidet "das produkt ist nicht marktreif" das geld also versicekrt...

lg, Anna

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Ich finde E-Fahrzeuge grundsätzlich gut, weil sie WESENTLICH LEISER als welche mit Verbrennungsmotoren sind UND AUSSERDEM keine Schadstoffe an MEINE Atemluft abgeben. Ich bin völlig begeistert, dass sich ein paar Ingenieure mit der Elektrifizierung des STRASSENGÜTERVERKEHRS beschäftigen. Natürlich bin ich als alter Fernfahrer daran interessiert, dass meine Kollegen trotz "Luftschonung" weiterhin Arbeit haben. Die Bahn bekommt das steigende Güteraufkommen ja wohl GAR NICHT in den Griff.


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Kommentar von Interesierter
23.04.2016, 20:31

Deine Argumentation ist so aber nicht schlüssig. Es ist zwar richtig, dass ein E-Auto keine Abgase ausstößt. Allerdings werden bei der Stromerzeugung Abgase freigesetzt. 

Auch die Argumentation mit erneuerbaren Energien verfängt zum aktuellen Zeitpunkt nicht, da durch Elektro-Autos mehr Strom benötigt würde. Diese Mehrlast müsste durch Laufzeitverlängerungen bei AKW und Kohlekraftwerken bereitgestellt werden, also genau bei den Energieträgern, die wir eigentlich aus Umweltschutzgründen möglichst schnell abschalten sollten. 

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Solange es keine bio Akkus gibt, sind die Akkus sehr Umwelt schädlich.

Warum fördert man Elektroautos?

Elektroautos werden noch lange nicht richtig gefördert. Die Dinger haben Potenzial aber die Regierung verdient halt an den Mineralöl steuern. Die verdienen dadurch nicht wenig, deshalb wollen und können Sie darauf nicht verzichten. 

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Ich finde E-autos geil, obwohl ich eigentlich auch eine dieser Personen bin, die den Geruch von 2 Taktern mögen und einen satten Sound bevorzugen. Elektroautos sind in der Produktion an sich recht preiswert, die Akkus sind nur so verdammt teuer. Elektroautos sind leise und extrem Sparsam. Ebenso sind sie extrem umweltfreundlich, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt. Und wenn komplett auf E-autos umgesattelt werden würde, wäre das Leben in der Stadt um einiges leiser und gesünder, da es fast keine krebserregenden Stoffe der Dieselmotoren gäbe.

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Kommentar von Knide
23.04.2016, 18:44

Bezüglich dem "Sound": Siehe BMW I8: Man kann Schallsysteme verwenden, mit denen selbst ein (Hybrid) Elektroauto wie ein 'Sportwagen' klingt. ^^

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:48

Ja, aber ich mag nichts künstliches. Selbst ford hat sich bei mir mit dem Soundsystem nach Drehzahlmesser, bezüglich des V6 bei mir ins Abseits geschossen.

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:58

jep. Nur ist das leider gesundheitlich bedenklich, weil fast alles so viel auspustet

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:58

Also an Schadstoffen, etc

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Neue Technologien werden in der Anfangsphase immer gefördert.

Bei der Atomkraft war das auch so.

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:41

Hast recht

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Kommentar von Knide
23.04.2016, 18:46

Elektroautos gab es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, doch Verbrennungsmotoren setzten sich durch. Ich kann gerne Quellen nennen wenn du willst :)

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:56

Ja, es ist nur darauf bezogen, dass diese Technik damals unterschätzt wurde und das ist sie heute noch. Aber iwann wird es wohl jeder kapieren, dass Diesel und Benziner krebserregend sind. naja

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Elektroautos sind umweltschonender deswegen sind sie gesünder ich find das gut das sie gefördert werden

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:43

aber nur, wenn der Saft aus erneuerbaren Quellen kommt.

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Kommentar von selemin
23.04.2016, 18:44

sind die ja Grad bei dafür zu sorgen

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Kommentar von Knide
23.04.2016, 18:47

Da muss der Verbraucher dann entscheiden, wo er tankt ^^

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Dann erkläre doch deine Gründe (die diversen) und ich erkläre dir warum ich E-Autos besser finde.....

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Kommentar von MARLBOROpink
23.04.2016, 18:44

Nun, das Prinzip einen effizienten, umweltschonenden Antrieb zu bauen, ist ja kein schlechter. Ich find einfach dass dies aber nicht komplett auf dem Elektrotrip laufen sollte.

E-Antrieb ist gut, hat Leistungstechnisch auch div. Vorteile zu Benzin/etc. Motoren.

Aber E-Bikes, E-Autos, e-das, e-dies.

Das braucht alles Strom. Strom kommt aus AKW`s und fördern tut man alternative Stromquellen nicht wirklich. Wenn man wirklich alles auf E umstellen möchte, ist das mit nem Haufen kosten verbunden.

Seit Jahren wird von Stromsparen gesprochen & dann Millionen E-Bikes und E-Autos bauen?

Was du vielleicht nicht siehst. Falls E sich durchsetzt, werden die 1000den verbleibenden Kleinbetriebe aussterben. Alle werden Bankrott gehen und werden von den grossen Firmen aufgekauft. Weisst du wie teuer die Umrüstung einer kompletten Werkstatt ist?

E ist ein Wirtschaftlicher Untergang. Es gäbe wirklich andere, sehr gute Alternativen (Biogas, Öl, Wasserstoff etc.)

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Kommentar von Carlmann
23.04.2016, 18:54

aber bezüglich der Kleinbetriebe hast du teilweise Unrecht. Mein Fordhändler würde sich noch freuen, da sie insgesamt dann einen viel geringeren Arbeitsaufwand hätten. Natürlich wären manche, die jetzt noch 30 Jahre im Zeitminus stehen Nachteile sehen, aber generell kann weniger kaputt gehen. Zwar kostet eine schnelladestation viel Geld. Doch könnten die theoretisch dann an den Stellen der herkömmlichen Zapfsäulen montiert werden. Und die Technik wird immer besser und effizienter. Im Bezug auf die Alternativen Energien stimme ich dir voll und ganz zu.

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