Warum flohen die Menschen 1944?

11 Antworten

In einigen Regionen war alles zerstört, es hat Jahre gedauert, da alles aufzuräumen und neu aufzubauen. An Arbeitsplätzen war da nicht zu denken. Und auch wenn es da noch nicht die Zeit des Internets gab es auch damals schon die Mundpropaganda. "Tante Erna hat von Ihrer Nachbarin gehört, dass Ihre Nichte einen gut bezahlten Arbeitsplatz in den USA bekommen hat." Das nur als Beispiel. Aber es verdeutlicht vielleicht meine Aussage oben. Oder manche wollen sich auch nur in Sicherheit wissen, die Kriegsvergangenheit hinter sich lassen und neu anfangen. 

Viele sind ebenfalls traumatisiert gewesen, als sie beispielsweise von der Front zurückgekehrt sind und sind somit vor ihren Ängst und der Angst nochmals kämpfen zu müssen geflohen. Das hat sicher auch alles mit dem Krieg zu tun, aber es schlüsselt die Gründe auf. "Vor dem Krieg fliehen" ist nur eine Kernaussage, die du einfach nur aufschlüsseln musst.

Die sind eigentlich weniger freiwillig geflohen, sondern wurden aus einigen Gebieten wie Ostpreußen usw. vertrieben, bzw. flüchteten sie vor den herannahenden Russen. Ich würde Dir empfehlen, den Film "Die Flucht" mit der Hauptdarstellerin "Furtwangler?" anzuschauen, da kannst Du alles gut verfolgen wie es so damals war.

Viele Deutsche flohen, um der heranrückenden Roten Armee zu entgehen, den sowjetischen Truppen. Diese war 1. durch den zuvor geführten deutschen Vernichtungskrieg radikalisiert und 2. war der Konsum von Alkohol in der Roten Armee in drastischem Maße ein Problem. Die sowjetische Gefahr für die deutschen Zivilisten war zweifellos existent, wenngleich auch viele Gerüchte und Übertreibungen unter den Deutschen grassierten. Tatsächlich blieb die Vergewaltigungsrate durch eine staatliche Armee mit ca. 2 Millionen Fällen gegen deutsche Frauen ein Rekord der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg.

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