Warum fliest Strom?

7 Antworten

Hi,

das Wort "Strom Fließen" hat was mit der Erzeugung zu tun. Und zwar hat jedes Atom eine winzige Anziehungskraft, dass die Elektronen/ Elementarteilchen in einer kreisförmigen Bahn festhält und es "einhüllt". Ähnlich wie beim Mond um die Erde, aber viel, viel viel kleiner und auch schneller. So klein, das man Atome nicht sichtbar machen kann derzeit. Nur abtasten mit großem Aufwand. Wieviele Elektronen so einem Atom hängen hängt von dem Element ab. Einige chemische Elemente haben nun auch Elektronen zur Verfügung, das heisst sie können sich frei Bewegen. So haben sich Metalle wie Kupfer, Silber oder Gold als besonders gute Stromleiter bewährt.

Um diese Elektronen nun aus Ihrer Bahn zu bekommen und frei fließen zu lassen benötigt man eine Spannung. Die erzeugt man zwischen zwei Polen, wenn eine Seite einen Überfluß an Elektronen hat oder die andere einen Mangel. Man spricht dann auch vom Potential Unterschied, die Elektronen könnten sich ausgleichen, wenn sie denn einen Leiter (Kupfer) mit einem geschlossenen Stromkreis finden als "Wegstrecke". Verbindet man die Pole direkt mit einem Leiter, hat das meist einen heftigen Stromfluß zu Folge (Kurzschluß) der sehr heftige Funken/ Temperaturen erzeugen kann und meist Beschädigungen hervoruft ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen (z.Bsp eine Sicherung). Will man ja nicht. Stattdessen hängt man einen sogenannten Verbraucher (z.Bsp Glühbirne) dazwischen, der Strom muß dann da durchfliessen und leistet etwas gewünschtes.

Betrachte mal den elektr. Leiter und die Gitterstruktur vom Werkstoff. Unter Spannung fühlen die Druck wie durch einen Sog. "Entreisst" man ein freies Elektron aus seiner Nachbarschaft und schiebt es zum nächsten Atom, entsteht ein "Loch". Da kann nun vom benachbarten Atom das Elektron rein. Wieder entsteht ein Loch und dessen benachbartes Atom kann nun nachrücken. So im Prinzip wie Tausendfüsseler, nur viel schneller. Ich mein 284.000 Meter pro Sekunde flitzen die, aber schau mal nach. Im Effekt scheinen die Elektronen in eine Richtung zu fließen und zwar solange, bis das Potential = 0 oder die Spannung zu gering wird.

Spannung oder Potential aufzubauen, also ein Mangel an Elektronen an einem Pol ist nicht schwer. Und zwar hat der Boden oder besser unsere Erde ein ausgeglichenes Potential sprich = 0. Erzeugt man z. Bsp. durch Reibung (Gummisohlen auf fiesem Teppich) ein elektr. Pol, verändert sich bei bestimmten Werkstoffen deren Struktur und die Elektronen verschieben sich zunächst nur im Werkstoffkörper, richten sich danach aus (hier bringt Reibung Wärme und lässt die Atome tanzen, die Elektronen wollen aber lieber ausgeglichen sein. Können sie aber nicht, der Werkstoff dafür ist ja kein "Leiter" also sammeln sie sich - wie beim Reiben am GummiBallon, je mehr umso höher wird die Potentialdifferenz gg. der Erde. In Dunkelheit kannst du auch einen kleinen Entladungsfunken sehen, berührst du nun Metall das mit der Erde verbunden ist (Heizungsrohr z.Bsp.)

Die versammelten Elektronen haben nun einen Pol erzeugt, zusammen sind sie ja verändert gg. vorher und haben eine Kraft dafür gebraucht. Viele Elektronen in der Summe = viel Kraft und dann keine freien E. in der Nähe. Das macht sich schließlich bemerkbar in Form eines Feldes, sprich auch Gas besteht aus Atomen, der Pol in dem Werkstoff richtet die Elementarteilchen drumherrum vom Gas auf sich aus und je nach dem wie viele das sind, also so strukturiert und gemeinsam stärker, wirken die "anziehend" (Ballon reiben und an Haaren oder einer Feder halten). Klar wollen die Elektronen im Pol zurück und suchen einen Weg, ist das Potential nur groß genug findet der sich auch. Luft drumeherrum setzt sich aus unterschiedlichen Gasen zusammen und isoliert erstmal. Im Vakkuum hingegen könnten sich die Elektronen frei bewegen. Edelgase wie Neon hingen haben auch freie Elektronen zur Verfügung.

Das Wort Strom fließen benutzen wir wohl Umgangssprachlich weil wir ja den Unterschied oder die Spannung bemerken und den Ausgleich beobachten können. Gewitter haben so hohe Spannung oder Potentiale, das die Luft zum Leiter wird. Man sagt auch Ionisiert.

Plus oder Minus beschreibt Gleichspannug. Hier kann ein Mangel oder ein Zuviel am Pol herschen duch chemisch unterschiedliche Werkstoffe oder Flüssigkeit (z.Bsp. Batterie). Aber nur zwischen diesen Polen kann der dann ausgeglichen werden.

Wechselspannung wird durch ein magnetisches Feld erzeugt. Das hat auch + und - wie du es z.Bsp. vom Magneten kennst. Meist dreht man diesen Magneten im Kreis an einem Werkstoff mit freien Elektronen vorbei, dass die sich sammeln und wieder ausgleichen können. Die Frage ist halt wie schnell. Ist ja ein Kreis, also gehts wieder von neuem los und durch das hin und her zwischen + und - enteht eine Frequenz die wie ein Sinus auf und abgeht. Geladen (+U), entladen (U=0), andere Seite vom Kreis (-U), entladen, U+, 0, U-... Das elektrische Feld saust dann im Kreis hinter dem Pol her, dessen drehende Anziehung kann man sich gut zu nutzen machen (z.Bsp. Motor). Hier fliesst im Grunde der Strom je nach Stellung vom Pol. Dreht der sich schnell = hohe Frequenz siehst du die Nulldurchgänge vom Sinus nicht, das Auge ist zu träge dafür. Unser Strom = 50 Hz Frequenz. Kehrwert von der Frequenz ist die Zeit, die der Pol für eine ganze Umdrehung braucht = 1 Sinuskurve. Also hier 0,o2Sekunden. Glühen Metalle wie z.Bsp in einer Glühbirne kühlen damit deutlich langsamer ab und dein Auge nimmt nur das Licht wahr. Ist die Frequenz = 0 ist das Gleichpannung, eigentlich ein Spezialfall in der Physik.

Das der Wechselstrom wie Wasser hin und her fliesst ist in unseren Leitungen ist hier falsch dargestellt. Technisch gesehen denken wir zuerst an das, was Strom kann und das nennen wir Wirkstrom. Es vergeht Zeit beim Beobachten und wir sehen den Effekt, also denken wir der Strom verrichtet Leistung im Fluss der Zeitspanne.

Es gibt auch Blindströme in der Wechselspannung. Das sind techn. unerwüsnchte Ströme die hin und her gehen und die Leitung belasten, aber keine Arbeit verichten. Ihre Größe hängt vom Erzeuger, Leiter oder Verbraucher des Stromes ab in Abhängigkeit zur Frequenz.

Genug.

;-)

Vielen Dank!!!

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elektr. Strom = Ladungsausgleich zwischen unterschiedlichen hohen Potentialen

ja mit die einzige sinnvolle antwort

die anderen haben anscheinend zu wenig zu tun

und schreiben unsinniges sinnloses zeug hier hin

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Der Strom fließt sowieso nicht sondern es fließen die Ladungsteilchen. Die sogenannten Elektonen. Und weil es wie die Bewegung des Wassers ist nennt man es fließen.

Warum wird Strom verschenkt und nicht gespeichert?

In Artikeln wie diesem

https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/regenerative_energie/negative-strompreise-deutschland-verschenkt-tausende-euro-ans-ausland-die-rechnung-zahlt-der-verbraucher_id_8309486.html

wird erklärt, dass Deutschland Strom verschenkt, weil er angeblich nicht gespeichert werden kann.

Was ich nicht verstehe: Warum wird die elektrische Energie nicht genutzt, um potentielle Energie aufzubauen, die bei Bedarf wieder in elektrische Energie umgewandelt werden kann?

Kann man nicht mit dem Strom eine große Menge Wasser den Berg hochpumpen, um es im Bedarfsfall durch ein Wasserkraftwerk zu leiten?

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Danke im Voraus für eure Erklärungen!

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