Warum fließt Speichel in den Mund, wenn man sich übergeben muss?

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4 Antworten

Wir nehmen das Übergeben meistens als einen einzigen, kurzzeitigen Moment wahr. Jedoch handelt es sich hierbei um einen Prozess. Der Körper reagiert reflexartig auf etwas, das nicht oder nur schwer verarbeitet werden kann. Bevor es nun zum intensiven Übergeben kommt, ist der Körper stark belastet und somit unter Stress. Es findet eine Freisetzung von Flüssigkeit (Speichel) statt, da sich der Organismus bereits auf das Übergeben einstellt. Ferner ist es nicht ganz abwegig, zu schließen, dass die angesammelte Flüssigkeit das Auswürgen erleichtern und somit angenehmer gestalten soll.

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Das Signal zum Erbrechen entsteht im Gehirn im sogenannten Brechzentrum. Dieses sorgt dafür, dass es einmal zum eigentlichen Erbrechen kommt und eben die Speichelsekretion erhöht wird.

Der erhöhte Speichelfluss hat einen ganz einfachen Sinn: Beim Erbrechen gelangt ja der sehr saure Mageninhalt in den Mund und durch den vermehrten Speichel soll der saure Mageninhalt verdünnt und der Zahnschmelz vor der Säure geschützt werden.

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Weil im Gegensatz zur ersten Annahme, der Speichel ein Teil des Verdauungssystems ist. Die Verdauung beginnt schon im Mund.

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Das hat mit dem vegetativen Nervensystem zu tun. Vor dem Übergeben wird der Parasympathikus stark aktiviert - dieser hat über seine Transmitter (vor allem Acetylcholin) auf die Speicheldrüsen den Einfluss einer verstärkten Speichelproduktion.


Das ist jetzt schwer vorzustellen. Aber sonst lies dir doch den Wikipediaartikel über das vegetative Nervensystem durch.

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