Warum finden es viele Atheisten gut, dass die Religion am aussterben ist?

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33 Antworten

Das Problem ist, dass Gläubige neben sich selber auch andere mindestens einer Gehirnvernebelung, wenn ich einer eine Gehirnwäsche unterziehen wollen.

Sich nicht mit der Realität auseinanderzusetzen ist ersteinmal ein Problem für einen einen selber. Wenn man es nicht merkt, um so besser. Dann ist man wenigstens glücklich. Aber sobald andere in Mitleidenschaft gezogen werden, ist es kein privates Problem mehr.

Wenn es immer weniger Leute gibt, die sich selbst etwas "vorgaukeln", desto weniger gaukeln sie anderen etwas vor.

Wir haben schon genug reale Probleme. Deshalb ist es gut, dass Religion am aussterben ist, weil sie einem die Sicht auf die Realität nimmt.

gegen etwas, was es nicht gibt, kann ich nichts haben so sind mir götter, geister und dreifaltigkeiten ziemlich wurscht. ärgerlich wird`s dann, wenn sich viele menschen für falsche wohltätigkeiten engagieren und geld damit "verbrennen" das gilt nicht nur für die div. glaubensrichtungen, sondern auch für solche unternehmen wie maschmeyers AWD.

Religionen bringen Menschen bei, dass es gut ist, einfach eine vorgegebene Wahrheit ohne vernünftigen Grund als Wahrheit zu akzeptieren. Allein dies wäre schon zu kritisieren.

Dazu kommt allerdings auch, dass wahrhaftige Realitätsleugner innerhalb einer Religion als normale Menschen durchgehen können.. Mit Realitätsleugner meine ich hier Leute, die abwegige Dinge behaupten, so z.B. dass die Erde 6000 Jahre alt sein soll, und dass "faith-healing" Menschenleben ohne medizinische Hilfe rettet, wobei dabei bereits durch die abgelehnte medizinische Hilfe bereits Kinder gestorben sind.

Und, nunja, dann wären da noch die ewigen Zänkereien zwischen den Religionen, die schon unzählige Menschenleben gekostet haben usw:

Haben nicht nur Sekten dieses Faith-Healing?

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@chrisif96

was ist der unterschied zwischen einer sekte und einer religion? und nein sehr viele kirchen in z.b. den usa haben das

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@BlackDracula

Die USA sind aber teilweise extrem fundamentalistisch.... Von so Christen halte ich nichts!

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@chrisif96

siehst noch ein grund gegen religion. nur weil diese leute was anderes glauben und (vermutlich) dein weltbild bzw den begriff christentum etwas "in den dreck ziehen", hast du was gegen sie, dabei ist ihr weltbild überhaupt nicht groß anders als deins (vermutlich).

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@BlackDracula

Ich finde sie zu intolerant, meiner Meinung sind die in den USA sehr engstirnig und Nächstenliebe ist bei denen gegenüber Atheisten oft nicht vorhanden

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@chrisif96

mach nicht den fehlschluss, dass westliche liberale durch aufklrärung und humanismus geprägte christentum wäre das wahre und ursprüngliche. deine weltanschauung ist so weil sich hier freidenker und humanisten durchgesetzt haben und die kirche dem entsprechend folgen musste.

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Ich bin auch Atheisti  und das weil ich der Meinung bin das fast alle Gläubige Personen nur zu einer Religion gehören weil die Eltern das wollen oder weil sie danach erzogen werden. Aber ich finde auch das Religion oft der Grund ist wieso Streit ausbricht wie zb. letztens hat ein Typ in einem Asylanten heim eine Seite aus dem Koran gerissen es gab viele Verletzte und auch ein grosser Sachschaden oder was ganz anderes im 2. Weltkrieg wurden die Juden gejagt nur weil sie sich diese Religion ausgesucht haben.

Und noch was ich kann verstehen das jemand an was Göttliches glaubt aber die Geschichte dazu verstehe ich nicht. Ich lebe mein Leben nach Karma und bin der Meinung das dass die  richtige Lebenseinstellung ist.

*Atheistin

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Ich mag die Kirchen nicht kritisieren. Nicht weil sie es nicht verdient hätten, aber sie haben schon genug KritikerInnen.

Also kritisiere ich nur Gott.

Als Gott Adam und Eva erschuf, setzt er sie in ein Paradies. Alles war gut. Nuja: Fast alles. Mitten drin stand dieser blöde Baum der Erkenntnis.

Wer immer den erschaffen hat, wollte der Menschheit nichts Gutes. Sondern zielte ganz bewusst auf den Einsatz von Verstand ab.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass Gott ein Sadist war und diesen Baum absichtlich erschaffen hat.

Ich denke einfach, er war nachlässig und hat übersehen, dass sich da eine böse Macht breit gemacht hat. Nennen wir sie ganz biblisch mal "Erkenntnis".

Es muss voll der Schock für ihn gewesen sein, als Menschen zu dieser "Erkenntnis" gelangten. Spontan denke ich da an Hitler nach dem Attentat in der Wolfsschanze. Die eigenen Getreuen hassten ihn. Nur wegen einer "Erkenntnis".

So etwas muss voll ätzend sein.

Kein Wunder, dass Gott die Menschen - nach ihrer "Erkenntnis" - aus seinem Paradies verdammt hat. Vielleicht waren das ja sogar Humanistinnen oder Demokratinnen.

Okay. Ich habe evangelische Theologie studiert.  Und vielleicht gerade deshalb: So einen Gott hätte ich auch verlassen.

Wenn du sagst, du trennst Gott von was auch immer:

Was genau macht DEINEN Gott aus?

Mag er / sie / es Menschen?

ALLE ?

Ist er / sie / es LIEBE, die immer verzeiht? Die Unterdrückung hasst? Erst Recht solche, die man mit ihm / ihr legitimiert?

Falls nicht, ist dein Gott ein völlig anderes Teil als mein Gott.

Vielleicht ist deiner stärker und mächtiger.

Aber ich würde mich mit deinem Gott sicher nicht wohl fühlen.

Meiner ist eher ohnmächtig. Jemand der / die / das mit mir weint, wenn er / sie / es sieht, was in dieser Welt so läuft. (Das mit den Geschlechtern ist auch völlig ätzend - mein Gott ist weder Mann noch Frau).

Ich denke, auch er / sie / es würde wünschen, dass "Religion" ausstirbt und durch etwas Besseres ersetzt wird.

Durch "Menschlichkeit".

Liebe Grüße,

Tanja

Nun, es gibt zuallererst, "die" Religion gar nicht, sondern es gibt sehr viele verschiedene, sich auch teilweise radikal widersprechende Religionen, deren Vertreter aber meistens so tun, als wären nur sie allein im Recht, und als lägen alle, die was anderes glauben, irgendwie total falsch. Sowas führt regelmäßig zu Hauen und Stechen, und deswegen ist der erste Grund, sich ein Verschwinden von Religionen und anderen radikalen Ideologien zu wünschen, der Wunsch nach Frieden.

Dann hindert die Religion viele Menschen(längst nicht alle!) am Nachdenken, und fördert ganz allgemein die Intoleranz, weil Gläubige ja darauf bestehen müssen, dass ihr Glaube richtig ist....denn sonst könnten sie es ja auch mal mit einer anderen Religion probieren, was aber kaum jemand tut. Und Intoleranz ist in einer multimedialen, vernetzten Welt noch ein bisschen gefährlicher, als sie es schon immer war.

Und neben all den vielen Punkten, die ich sonst noch anführen könnte, stellt sich immer die Frage: Was ist denn an Religion und Gottesglaube ganz allgemein positiv?

Übrigens bin ich zwar Atheist, aber gegen Gott kann ich nicht sein, weil es ihn aus meiner Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu geben scheint. Und auch die Kirchen betrachte ich differenziert. Nur sind die Grundlagen des Ganzen eben gänzlich unbelegt. Wir können z.B. auch Gutes tun ohne an überempirische Wesen zu glauben. Und je weniger Ideologie, desto besser für die Welt.

Religion hat nur einen Zweck: sich wieder zu verbinden.

Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt ist, ist die Religion nicht mehr nötig. Wie die Wählscheibe an einem Telefon, wenn du die Verbindung hast, brauchst du ja die Tasten auch nicht mehr.

Vom Aussterben des Glaubens ist ja nicht die Rede, nur vom Aussterben der religiösen Gruppierungen. Das finde ich gut, denn dann hat dieser ewige Streit, wer nun Recht hat, endlich ein Ende und wir können das machen, wozu wir geschaffen sind: leben. In allen Facetten eines vernünftigen Zusammenlebens.

Und endlich hört dann auch die lästige Ruhestörung auf, wenn die Glocken zu wirklich unchristlichen Zeiten die Sonntägliche Ruhe stören.

Bin ich der einzige, der die Hlocken nicht hört? Und ich wohne direkt neben einer Kirche!

Aber ich finde der Moezin (schreibt man den so?) auf dem Minarett in islamischen Ländern ist genau so schlimm

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@chrisif96

Ich habe auch mal neben einer Kirche gewohnt und habe irgendwann die Glocken nicht mehr gehört. Ich finde jede Art von Lärm, der für alle in Hörreichweite wahrnehmbar ist und zu einer Gruppe gehört als Ruhestörung.

In der heutigen Zeit von Handy, Piepsern und anderen Kommunikationsmitteln kann man das auch so lösen, dass nur die es hören können, die es betrifft. Wenn ich am Sonntag Morgen meine Stereoanlage so laut drehe, dass es 10 Häuserblocks weit hörbar ist, habe ich aber ganz schnell Besuch bei mir, aber welchen, den ich nicht eingeladen habe.

Aber weil es die "heilige Mutter Kirche" ist, wird da drüber hinweggesehen.

Jeder, der einen Gottesdienst besuchen will, kann sich heute einen Wecker stellen oder eine Alarmfunktion im Handy einprogrammieren. Und Uhren sind heute überall verfügbar. Das Glockengeläut in seiner offiziellen Version hat seine Funktion nicht mehr nötig. Und was ich total übertrieben finde: das Läuten der Glocken, wenn die Leute alle schon da sind - aber so, daß es die Leute hören, die nicht in der Kirche sind. Was soll das?

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Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt ist, ist die Religion nicht mehr nötig.

Dann bricht sie wieder ab. Bzw. der Andere legt wieder auf wenn du nichts mehr sagst. Und wenn du was sagst, dann bist du religiös.

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@Maik2

Die Religion dient doch nur dazu, dir zu erklären, wie du das Telefon bedienen kannst und welche Nummer du wählen musst. Wenn du das einmal gelernt hast und die Verbindung bricht ab - warum auch immer - dann weißt du ja, wie du den Hörer in die Hand nimmst, die Nummer wählst und du weißt auch, das am anderen Ende jemand auf deinen Anruf wartet.

Übrigens, die "person" auf der anderen Seite legt nicht auf, wenn das der Fall ist, weil ich etwas gemacht habe, was dazu führt. Aber das schöne ist, sobald ich die Nummer wieder wähle, geht die Person auch wieder ran.

Die Bedienungsanleitung für deinen Fernseher räumst du ja auch weg, wenn die Bedienung für dich klar ist. Du hebst dir zwar die Anleitung meistens auf, aber du benutzt sie nicht, weil du dein Fernsehgerät bedienen kannst.

Und falls es sich um etwas handelt, bei dem du einen "Ausbilder" brauchst, der ist auch nicht mehr an deiner Seite, wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, du die Prüfung bestanden hast und deinem Beruf nachgehen kannst. Das schließt einen privaten Kontakt zum Ausbilder nicht aus, aber er wird nicht mehr in seiner Funktion als Ausbilder benötigt.

Genauso ist es mit der Religion. Wenn die Verbindung "nach oben" wieder steht - stabil steht - dann wird der Sinn und Zweck der Religion aufgehoben, weil sie nicht mehr benötigt wird.

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Es ist doch wohl eher so, dass der Atheismus immer mehr verdrängt wird, so dass man getrost von "Rückzugsgefechten" sprechen kann. Vielleicht drückt sich im Haß auf alles Religiöse, insbesondere: christliche; denn natürlich sind Schamanen und Buddhisten sakrosankt, weil exotisch genug - einfach schiere Verzweiflung aus.

Sind das denn viele? Ich kenne keine Umfrage, die das belegt. Auch kenne ich keine Beweise dafür, dass Religion wirklich am Aussterben seien, aber zumindest die Idee davon existiert, wie ich schon öfter las.

Eine ganz einfache Möglichkeit, warum sich manche Atheisten darüber freuen können ist:

Prämisse: Man hat etwas gegen Religion.

Schlussfolgerung1: Man gehört selber keiner Religion an.

Schlussfolgerung2: Man würde sich über das Aussterben aller Religionen freuen.

Und richtet sich das nur gegen die Kirche oder auch gegen Gott?

Atheisten glauben an keinen Gott und haben ebenso wenig Motive, sich gegen Gott zu richten, wie sich gegen andere Dinge zu richten, an die sie nicht glauben. Aber hat jemand etwas gegen Religion im Allgemeinen einzuwenden, richtet sich das nicht nur gegen die Kirchen, sondern auch gegen private Religiösität und Sekten.

An alle: Ich missioniere nicht, beleidige keine "Ungläubigen" und trenne Gott und Kirche voneinander.

Das nehme ich auch nicht an.

Bezweifelst du, dass ich nicht missioniere, oder bezweifelst du, dass ich missioniere?

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@chrisif96

Ich nehme nicht an, dass du missionierst Ungläubige beleidigen willst, oder Gott und Kirche nicht trennen kannst. Kurz gesagt ich nehme nichts von dem an, was du hier geschrieben hast nicht zu tun.

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mir als atheist ist es relativ egal ob irgendwelche glaubensrichtungen aussterben. von mir aus kann jeder glauben was er will. hauptsache man tut dies friedlich und ohne andere zu missionieren.

wenn religionen aussterben würden, würde meiner meinung allerdings ein grund kriege zu führen wegfallen. problem dabei ist dass der mensch immer einen grund findet sich zu bekämpfen.

Es gibt ja auch viele Christen, die es gern hätten, wenn der Islam und das Judentum ausstürben! Und Muslime, denen es gefiele, wenn Christentum und Judentum ausstürben! Aber meint ihr nicht, dass es langweilig auf der Welt würde, wenn alle gleich dächten und das Selbe glauben würden? Ich finde es schön, dass es verschiedene Sichtweisen auf die Welt, auf ihre "Essenz" gibt! Es muss natürlich immer der Respekt vor Andersdenkenden gewahrt bleiben!

Ich bin weder Atheist, noch irgend einer Glaubensrichtung angehörig, noch wissenschaftsgläubig... und auch ich finde es "gut" (was immer das heißen mag...), dass Mensch aufwacht, sich wieder auf sich selbst besinnt, die Dogmen der Kirchen und Religionen fahren lässt, sich wieder seiner Eigenverantwortlichkeit besinnt und aufhört seine Macht abzugeben.

Es ist völlig egal, was ich zu Dogmen erhebe. Es ist immer eine Begrenzung meiner selbst, die ich dann noch zu verteidigen suche. Jegliches Dogma führt zu Besserwisserei und Rechthaberei und ist damit die Grundlage von Kampf (im Kleinen, wie im Großen).

Ich könnte jetzt sagen, dass ein Atheist schlauer ist, als ein Gläubiger, der den kirchlichen Dogmen anhängt. Mag vereinzelt zutreffen, aber meist ist es das andere Ende derselben Leine... Die Einen verleugnen ihre Kraft, Macht und Stärke, ihr Herz, ihre Liebe (andere Begriffe für Gott ;-), indem sie dies auf einen Gott außerhalb von sich projizieren. Die Anderen verleugnen dasselbe, indem sie gegen einen Gott ankämpfen und dabei (unbewusst) das "Göttliche" in sich ebenso verleugnen.

Erst die Auf-gabe ALLER Dogmen, wie sie auch geartet sein mögen und die Hinwendung zu sich selbst, ins eigene Innere, eröffnet das eigene Herz. Solange anderen, seien es Menschen, Schriften, what ever, mehr geglaubt wird, als dem eigenen Herzen, fehlt es an Selbst-vertrauen, Selbst-bewusstsein (Selbst... wieder so eine Begrifflichkeit, für die ich "Gott" einsetzen kann...:-)

und wie kommt es dass du dann an gott glaubst? das ist doch auch ein dogma, da es sich nicht beweisen oder widerlegen lässt.

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@BlackDracula

Du hast scheinbar die Begriffe überlesen, die ich auch für "Gott" verwendet habe...

Vielleicht ergänze ich noch: (Lebens)Energie, Chi, Bewusstsein... such dir aus, was dir besser gefällt. Das hat mit "Glauben" nichts zu tun, denn es ist offensichtlich, dass uns "etwas" belebt, das weder sichtbar, noch greifbar ist, ohne das der Körper nichts weiter als eine leblose Hülle, ähnlich unserer Kleidung ist.

Nimm als sichtbares Gegenstück Blut und Herz...

Unter "an Gott glauben" verstehe ich: an etwas... jemanden außerhalb von mir glauben, das weder beweisbar, noch nachvollziehbar ist.

Das tu ich nicht.

Der Begriff "Gott" ist belegt mit all dem Ballast der Kirchen, Religionen und der vergangenen Jahrtausende. Von daher verstehe ich gut, dass eine große Ablehnung diesbzgl. besteht.

Ich verstehe darunter die unpersönliche Kraft, Energie, die ALLES durchwirkt, belebt...

Vielleicht ist auch "Licht" ein Begriff, den du eher annehmen kannst. Völlig neutral betrachtet, das ganze Farbspektrum umfassend. Reines weißes Licht, das sich in all seiner Pracht und Vielfalt zeigt... ;-)

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@Angel84

hm da müssen wir mal differenzieren: bist du pantheist und glaubst eine eine kraft, die alles lenkt oä oder findest du die welt einfach nur schön so wie einsteins weltbild ungefähr?

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@BlackDracula

Ganz ehrlich... ich habe mich noch nie in Definitionen verloren und habe auch nicht die Absicht, mich künftig einer Schublade anheim zu geben :-)

Pantheist... müsste ich erst nachlesen, was das eigentlich ist...

Einsteins Weltbild kenne ich nicht und will ich mir auch nicht anmaßen, es je kennen zu können.

Ich bin ich. Und was du von mit liest, ist das, was IN mir ist, was ich IN mir erfahre, was nicht ausschließt, dass es gewisse Ähnlichkeiten, oder sogar Übereinstimmungen zu anderen gibt... :-)

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@Angel84

... was du von mir liest...

soll es natürlich heißen ;-)

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@Angel84

ich wollte herausfinden ob dein gottes bild etwas übernatürliches enthält sowas in die richtung sinn und zweck im leben, steuerung der natur durch einen guten willen oä. das wäre nämlich mit einem gott gleichzusetzen und damit ein dogma.

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Ich bin Atheist und ich bin nicht dieser Meinung.

Meiner Meinung nach muss man Religionen differenziert sehen. Gerade die christliche Religion hat auch sehr unsere Kultur geprägt und ist heute im Wesentlichen Beten, Liedersingen und zelebrierte Nächstenliebe. Das ist nicht wirklich schlecht - auch wenn man nicht daran glaubt.

Die Kritik richtet sich gegen den christlichen Gott.

Gott muss tot sein, damit der Mensch in seinem Autonomie-Bestreben nicht gestört wird. Der Mensch, und zwar besonders der westliche, von der Aufklärung herkommende Mensch, will sich selbst verwirklichen. Dabei ist ihm Gott im Wege, denn der christliche Schöpfergott verlangt von seinem Geschöpf die "Heteronomie", das heißt, die Antwort dr Liebe.

Die Kritik gegen Gott richtet sich selbstverständlich auch gegen die Kirche, die sozusagen die "Sprecherin" Gottes ist. Und sie richtet sich gegen die einzelnen Christen. Die werden in der Regel diffamiert und für dumm und rückständig erklärt. Sie richtet sich gegen das Dokument des christlichen Glaubens, die Bibel, die in den Schmutz gezogen wird.

Wobei viele Christen den Anti-Theisten leider den Gefallen tun, auf nicht allzu hohem intellektuellen Niveau zu dikutieren. Vor allem liefern christliche Sektierer und Fundamentalisten den Gegnern billigste Steilvorlagen für Kritik.

Ob die Religionen aussterben, möchte ich mehr als bezweifeln. Wenn die christliche zurückgedrängt wird, nimmt irgendeine Ersatzreligion das Vakuum ein. Und ob das erstrebenswert ist, wäre die Frage.

Was ist an Antwort der Liebe so schlimm?

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natürlich alle Atheisten wollen nur selbst Gott werden ^^

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Hm, nein, Sonnenschnauz. Mag sein, dass du dir das Verhalten so erklärst, aber Gott stört mich(und viele andere Ungläubige ebenfalls) nicht im Geringsten, weil wir ja recht sicher sind, dass Gott von den Menschen erfunden wurde. Und Phantasiegebilde können einem schlecht im Weg sein.

Und von wegen Diffamierung: Ich habe mir mal die Mühe gemacht, 14 Tage Religionsdiskussion hier durchzulesen. Als "Dumm" etc(und schon die Schimpftiraden die alleine ich von deinen Brüdern und Schwestern im Glauben ertragen musste, füllen ein paar Seiten) werden fast immer nur die Atheisten von den Gläubigen bezeichnet. Viele Gläubige fühlen sich vielleicht "dumm" und gedemütigt, weil sie vorgeführt werden. Dies einseitig den Atheisten anzulasten finde ich aber etwas unfair.

Und Kritik heißt nicht, dass man etwas in den Schmutz ziehen will! Bücher sind eben für mich nicht heilig, und das was drinsteht auch nicht.

Und ich sehe gute Chancen, dass wir irgendwann um eine Ersatzreligion herumkommen. Ich habe z.b. keine, und viele andere auch nicht.

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@Sonnenschnauz

Auch wenn sie es auf das Heftigste bestreiten werden, hast du doch die einzig richtige und vollständige Antwort zur Frage gegeben. Ein "klasse" Antwort. DH

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@pasmalle

Auch wenn sie es auf das Heftigste bestreiten werden, hast du doch die einzig richtige und vollständige Antwort zur Frage gegeben. Ein "klasse" Antwort. DH

Wenn Du in Sonnenschnauz zweitem Satz, die kreisrunde Zirkulärlogik nicht erkennst, dann mag man das sicher so sehen wollen. Frank weist bereits darauf hin.

Wobei viele Christen den Anti-Theisten leider den Gefallen tun, auf nicht allzu hohem intellektuellen Niveau zu dikutieren. Vor allem liefern christliche Sektierer und Fundamentalisten den Gegnern billigste Steilvorlagen für Kritik.

Du nimmst dich da raus? Weshalb? Zirkuläre Argumentationen zu verwenden und dann von intellektuellem Niveau zu sprechen ist erst mal widersprüchlich.

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@Daisyfields

Ich antworte dir nicht mehr, damit die wertvolle Antwort von Sonnenschnauz nicht "zugespamt" wird.

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@pasmalle

die wertvolle Antwort von Sonnenschnauz

die wertvolle zirkulärlogische Antwort von Sonnenschnauz.

Aber das mit dem Nicht-Antworten üben wir noch... Ich hatte Dir ja schon mal gesagt, der wirklich beste Weg zum Nicht-Antworten, funktioniert dergestalt, die Tastatur nicht anzufassen. Ist wirklich einfach: Tippen: Antwort. Nicht tippen: Keine Antwort.

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Die Kritik richtet sich gegen den christlichen Gott.

Nein, es geht hier um Religionskritik allgemein, was genauso Seelenlehren, Reinkarnation, mehrere Götter, Allah mit einschließt. Anscheinend denkst du an europäische Religionskritiker des 19. und 20. Jahrhunderts, die nicht gemeint sein müssen.

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Gott und Kirche lassen sich nunmal nicht immer trennen. Die Kreuzritter sind nicht wegen des Geldes oder weil der Papst es gesagt hat, nach Jerusalem marschiert - ne sie sind da hingelaufen, weil sie daran geglaubt haben.

Religion ist und war schuld an verdammt vielen Übeln in der Menscheitsgeschichte und es wird verdammt nochmal Zeit dass Menschen für sich selbst vernünftig denken. Der Glaube an einen gott muss ja nicht aussterben (und wird es auch nicht), aber alle dogmatischen Ideologien und Religionen sind iwann schädlich.

Die Erfindung der Kirche war ohnehin nichts was noch mit dem Christentum zu tun hätte... die Evangelen sind da auf einem besseren Weg als die Katholiken.

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@TimWerther

Die Kirche, die Gewalt, die Psychospielchen mit Himmel und Hölle und vermeindlichen Antworten auf's Leben, der Absolutismus, das alles hat das Christentum erst zu dem gemacht was es ist. Daher macht es kein Sinn sich von der Kirche distanzieren zu wollen und zu sagen, es wäre besser es hätte sie gegeben.

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@TimWerther

warum sind dann so ziemlich alle christen in einer kirche und breufen sich auf die bibel? und wie kommt es, dass von denen auch noch ein sehr großer teil in der katholischen kirche ist?

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@BlackDracula

..weisst du eigentlich wieviel verschiedene christliche gruppierungen es allein in deutschland gibt???..und bei jedem ist das mysterium nur bei den anderen zu finden!! jeder hat die wahrheit!!tzzzzzzz

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Hallo,

mag sein, dass viele Atheisten das gut finden oder nicht. Die Frage ist doch eher, ob es tatsächlich so ist!

Ich denke nicht, das "die" Religion am aussterben ist. Weil es "die" Religion gar nicht gibt! Da gilt auch dann, wenn du es weiter einschränkst auf "die christliche" Religion. Es scheint doch so zu sein, dass es viele Glaubensgemeinschaften gibt, die sich Gott so zurecht gemacht haben, dass er Ihren Überzeugungen zu neige ist.

Ich denke, dass der Glaube im Allgemeinen (z.B. Islam, der nicht an den biblischen Gott glaubt) und der christliche im Speziellen, auf und ab´s erlebt. Die Atheisten werden sich vermutlich noch wundern, dass der Glaube wieder zunehmen wird, weil die Zeiten sich ändern werden.

Gruss

chrisif96!

Drei Fragen auf einmal. Nehmen wir die letzte zuerst: 

Bibelkenntnis der Atheisten Die Atheisten suchen kritisch nach Aussagen in der Bibel, weil sie glauben, Widersprüche finden zu können, um die Bibel als unglaubwürdig hinstellen zu können. Gemäß meiner Erfahrung auf diesem Gebiet haben sie noch keinen echten Widerspruch gefunden. Alle diese stellen sich bei sorgfältiger Analyse der biblischen Aussagen als Scheinwidersprüche heraus. „Christen“, die die Bibel nicht oder wenig kennen, zähle ich zu den Taufscheinchristen.

Gottesleugnung der Atheisten diese resultiert aus den diversen Theorien, die im Umlauf sind, und den Schein von Wissenschaftlichkeit haben, wie die Evolutionstheorie. Ist sie aber wirklich so glaubwürdig?

EINWÄNDE GEGEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE ÜBERSICHT VON WESENTLICHEN PUNKTEN EINWÄNDE GEGEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE ÜBERSICHT VON WESENTLICHEN PUNKTEN

Die Uratmosphäre In sauerstoffhaltiger Luft wäre die erste Aminosäure niemals entstanden; in sauerstoffloser Luft wäre sie durch kosmische Strahlung sofort zerstört worden (Hitching. Zitat aus ‚ Darwin’s Theory:An Exercise in Science’ aus New Scientist’, 25.Juni 1981, S.828; von Michael Ruse) Die gleiche Energie, durch die die einfachen chemischen Verbindungen in der Atmosphäre aufgespalten worden wären, hätte irgendwelche neugebildeten komplexeren Aminosäuren noch schneller zersetzt. Beim Miller-Experiment blieben die vier Aminosäuren deswegen erhalten, weil die Reaktionsprodukte aus dem Bereich der Energiequelle herausgenommen wurden.

Die Ursuppe Unterhalb der Wasseroberfläche wäre nicht genügend Energie vorhanden gewesen, die weitere chemische Reaktionen hätte auslösen können. Wasser hemmt in jedem Fall das Wachstum komplexerer Moleküle (Robert Jastrow. Zitat aus ‚the Enchanted Loom: Mind in the Universe’; 1981, Seite 19)

Leben im Weltall

Trotz Millionen von Radiosignalen, die ausgesandt wurden, hat man noch keine Signale erhalten, die man intelligenten Wesen zuordnen könnte. Sonden haben noch keine Spuren von Leben entdeckt.

Gleichgewichtszustand Instabile Verbindungen zerfallen in stabile Verbindungen. Für einen evolutionären Vorgang wäre genau der umgekehrte Prozeß erforderlich

Wahrscheinlichkeit. Die mathematische Wahrscheinlichkeit für die Entstehung des einfachsten Proteins ist lt. einem Wissenschaftler 1:10113. Die Zeit vom „Urknall“ bis heute würde bei weitem nicht ausreichen, ein einziges Protein hervorzubringen.

Evolutionsablauf Wie soll der Evolutionsablauf vor sich gegangen sein? Sollten da Lebewesen mit rudimentären Körperteilen und Organen herumgelaufen sein, bis das Individuum vollständig wurde? Wieso zeigt der Fossilbericht nichts derartiges? Wieso hat man keine echten Übergangsformen bis jetzt gefunden? Es wird beispielsweise behauptet, daß die Reptilien aus den Amphibien hervorgegangen sind; wo ist der lückenlose Fossilienbeweis? Lange Zeit war der Lungenfisch der Renner der Evolutionstheoretiker; heute weiß man, daß der Lungenfisch immer so gewesen ist, wie er jetzt ist.

Rekapitulationstheorie Wissenschaftler waren lange Zeit der Auffassung, daß die Entwicklung des Kindes im Mutterleib nichts anderes sei als die kurzgedrängte Wiederholung der Entwicklungsgeschichte des Menschen. Ultraschallsonden und winzig kleine Linsensysteme, die in den Mutterleib eingeführt wurden, haben Aufschluß über die Entwicklung des Kindes gegeben. Durch diese Entdeckungen sind, wie United Press International berichtet, viele Mythen über die Entwicklung des Menschen verschwunden. In der UPI-Meldung heißt es weiter: „die vorgeburtliche Überwachung, z.B. mit Hilfe der Amnioskopie und durch Ultraschallsonden, die die Gestalt des ungeborenen Fetus reproduzieren, hat ergeben, daß der Mensch keine vollständige Entwicklung des Lebens im evolutionistischen Sinn durchläuft. Jede Stufe in der Entwicklung des Menschen ist spezifisch menschlich.

Verwandtschaft Exemplare innerhalb einer Tierfamilie sind kreuzbar; Exemplare, die verschiedenen Tierfamilien sind nicht kreuzbar. Da im Falle einer Evolution alle Tiere einschließlich des Menschen auf den gleichen Ursprung zurückzuführen wären, spricht diese Tatsache gegen die Evolution.

Affe/Mensch Kein Tier, auch nicht der Affe, braucht zum Überleben ein Sittlichkeitsempfinden oder einen Glauben an Gott. Ein solcher Glaube hätte das tierische Leben doch eher eingeschränkt als verbessert. Wieso zeigen nicht alle Affen Ansätze zur Menschwerdung? Wieso warfen die menschwerdenden Affen das warme Kleidungsstück „Fell“ ab, um dann im Zuge der Menschwerdung Millionen Jahre zu frieren? Da der Evolutionsprozeß ja heute auch noch stattfinden müsste (warum nicht?), müssten in jedem Zeitabschnitt – also auch heute – die entsprechenden Übergangsformen vorhanden sein!

Geschichte Wieso hat sich – sobald der Mensch die Denkfähigkeit erlangt hat, das Phänomen der Evolution sich nicht von da ab in das Gedächtnis der Menschheit eingeprägt? In allen Kulturen beginnt die Geschichte religiös. Wie k

Buah... mich hats grad geschüttelt anhand deiner Argumentationen. Sorry.

Du bist aber schon im 21. Jhd angekommen, oder? Ich frage mich angesichts solcher Ansichten, wer der Scheuklappenlieferant ist, der Menschen wie dich damit ausstattet?

Um die Frage vom Fragesteller zu beantworten: Es sind unter anderem die religiösen Indoktrinationen, wie diejenigen die dein Weltbild komplett verzerren, welche mir als Atheisten die Toleranz für jeglichen Glauben rauben. Statt selbst interessiert die Welt und das drumherum zu betrachten, werden Geschichten, und nichts anderes sind Bibel, Koran, Tora etc. für bare Münze genommen. Diese werden dann auf das absurdeste verteidigt und somit nicht zuletzt sein eigenes Wesen verleugnet.

Und um auf deine Zitatorgie einzugehen: Wissenschaftliche Debatten werden immer wieder mit Thesen und Gegenthesen befeuert. Das ist auch gut so, da sie Sichtweisen ändern können, und somit Probleme lösen können. Sich aber jeweils seine passende Behauptung aus dem großen Haufen zu picken und diese als Wahrhaftigkeit zu verkaufen ist nicht anderes als plumpe Polemik. Beispiel gefällig?

Zitat Walter Ulbrich 1961: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen."

Die Geschichte zeigt, dass dieses Behauptung nicht der Wahrheit entspricht. Und derer gab es tausende.
Um mit Zitaten und Theorien also ausreichend zu argumentieren, gilt es diese im voraus zu Filtern und auf ihre Belastbarkeit zu prüfen. Erst dann machen diese Sinn.

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......welchem gott,, dem kath, oder dem evang. ,oder welchem der noch unzähligen, soll ich , als überzeugter atheist nicht glauben, bezw entsagen?? ,dass diese, in all ihrer jeweiligen, barmherzigkeit, unendlichen güte und gerechtigkeit , mich ganz meschugge machen,,,,,...ich kann mich nicht entscheiden......aber, das wäre natürlich ein schon fast religiöser, egoistischer, standpunkt, aber ein grund!!

Es macht dich meschugge? Zugegeben es gibt heute mehr Angebote als früher, aber sollte man das nicht filtern können? Wie gehst du mit Fernsehwerbung um, da gibts ja auch jede Menge Angebote!

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@Maik2

@maik, für welchen gott hast du dich entschieden??...weisst du eigentlich wieviel götter es gab und noch immer gibt???...unbd, falls ich doch mal fernsehe, und es kommt werbung, da geht bei mir ganz intiutiv die bewegung zum schalter an der fernbedienung, hier gibts den ja, gottseidank!!!...weiss leider kein religionsneutrales synonym, so tief sitzt dieser stachel!!

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Ich seh nicht ein wieso die Behauptung das Religion den Verstand vernebeln würde stehen bleibt, aber die Antwort das sowas idiotisch wäre nicht.. Daher nochmal: Die Antwort auf die Frage Warum finden es viele Atheisten gut, dass die Religion am aussterben ist? lautet: weil es Idioten sind. Atheisten sind nicht intelligenter als religiöse Menschen. Das beweist sich vor allem an den Menschen die weil ihnen die Argumente ausgehen sowas hier melden. Die Leute die das gut finden was der Fragesteller meint, die gehen nach dem Motto: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht nur nicht, sondern wills allen anderen auch noch wegnehmen!

Ausserdem seh ich nicht ein wieso hier die Christen sich rechtfertigen sollen, obwohl die Frage genau das Gegenteil verlangt. Also ihr Marxisten dort draussen: habt ihr soviel Courage zuzugeben das hinter Religionshass nur Verblendung steht und keine Vernunft?

Hättest du die Grage ein paar Stunden früher gestellt, wäre hier eine gigantische Diskussion...;)

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@chrisif96

Is ja nicht neu, aber ehrlich gesagt langsam nervts. Gut jetzt könnte man fragen warum ich dann hier bin. Und zu meiner Schande wüsste ich dann keine Antwort.

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Also ihr Marxisten dort draussen: habt ihr soviel Courage zuzugeben das hinter Religionshass nur Verblendung steht und keine Vernunft?

Kennst du hier irgendwelche Marxisten?

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Es gibt halt solche und solche Atheisten, genauso wie es auch solche und solche "Gläubige" gibt...

Gruß Ragnar

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