Warum finden die Proteste gegen den Hambacher Forst erst jetz statt?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo KraichgauerJung,

Mal das was ich denke und gelesen habe.

Es ist ja nur ein Wald, nicht mal ein Dorf das umgesiedelt wird, da kann ich den Unmut ja noch verstehen. Aber ein Wald wird gefällt und paar Kilometer weiter eben neu aufgeforstet, was Hobbyrebellen aus ganz Deutschland auf den Plan ruft. Wieso???

Wir sind im Begriff Deutschland Grün zu machen, Grünen Strom, weg von Kohle und Kernenergie. In dem Zusammenhang ist es absurd seitens eines Energieversorgers jetzt noch mal solch ein Unternehmen anzugehen. Vor kurze hat die letzte deutsche Kohlezeche wegen den Energiewandel in Deutschland geschlossen.

Laut dem was ich im Netz gelesen habe ist der eigentliche Grund weshalb RWE überhaupt da weitermachen will, der das RWE faktisch ein Kohleenergie Konzern ist, ohne Kohle, ist der erledigt. Das zeigt wieder das Wals, Menschen und viele mehr für die Schlamperei und verschlafen der Zeichen der Zeit herhalten müssen. RWE hatte Jahre Zeit auf die Öko Schiene zu wechseln und mit den Kapital zu einem der Großen im Segment zu werden und ein zweites Standbein aufzubauen.

Die Kohleflöze liegen erst in 160m Tiefe, ich dachte eigentlich, die lägen viel näher an der Oberfläche. Da müssen ja Unmengen Geröll und Abraum erstmal abgetragen werden - wie kann sich das lohnen? Womit werden die Bagger angetrieben? Diesel? Strom?

Meines Wissens ist das Gebiet für RWE so interessant weil die Ausbeute dort höher ist als auf dem bereits abgebauten Gebiet. Die Bagger werden meines Wissens (TV) durch Elektromotoren angetrieben, welche aber mit Sprit betrieben werden.

Laut RWE werden die Wälder wieder aufgeforstet und in den aufgeforsteten Wäldern leben sogar viele seltene Arten (Stimmt letzteres?)... was macht die Leute dann ausgerechnet wegen dieses Stückchen Waldes so närrisch?

Das die aufgeforsteten Wälder wieder Tierartenplatz bieten mag sein, doch das dauert und erst mal werden die Lebensräume vernichtet. Zudem verbraucht auch das Renaturieren Massen an Ressourcen, was das ganze zu einer Fars macht.

Ein Grund kann sein das es dort glaube schon seit Mitte der 70 er Proteste gibt und Besetzungen, zum anderen ist es egal, es reicht schon das es setzen einer Grenze gibt und wenn es nur um 1 Baum geht. sprich ums Prinzip.

aber diese teilweise vehemente Gewalt, warum geht da die Polizei nicht entschieden dagegen vor? Das kann es doch nicht sein, wenn das Schule macht, haben wir bald Zustände wie im Wilden Westen und jeder steckt sich nach Lust und Laune ein Stück Wald ab?

Das ist das selbe was Konzerne machen und leider das einzige was eben jene "Chaoten" machen können, denn Rechtlich können sie gegen Milliarden Konzernen, welche dafür Gesorgt haben das Gesetze möglichst zu ihren Gunsten sind, wenig ausrichten. Selbst wenn rechtlich was ginge, wäre RWE am längeren Hebel da mehr Geld und somit mehr Durchhaltevermögen. Das was die Leute da machen ist das was RWE mit Hilfe der Behörden macht, nur mit legalen Anstrich.

MfG PlueschTiger

es haben eigendlich schon immer proteste gegen die rodung der wälder etc. stattegfunden. es hat nur niemanden intressiert, weil ja noch genügend wald da war und die presse andere sachen hatte, über die man berichten konnte wie den untergang der costa cordalis oder wie der dampfer hieß, nicht zu vergessen unsere beiden lieblingsausländer trump und erdogan....

lg, Anna

Richtig:

bei Aachen wurde und wird derzeit ein weit größeres Waldstück gerodet, ohne dass auch nur EIN Aktivist dort protestieren würde.

An Arbeitsplätze in den Revieren (direkt und indirekt addiert: 30 000) denken die Aktivisten überhaupt nicht - sie arbeiten ja nicht.

Wenn man Atomstrom UND Kohlestrom verbietet, wie es z.B. die Grünen fordern, dann steigen nicht nur die Strompreise ins Unermessliche (sie sind schon jetzt an der Spitze in der Welt) , sondern dann muss man GANZ Deutschland mit Windkraftanlagen vollpflastern. (An die Zukunft: 55 Milionen Elektro-Autos und -transporter in Deutschland statt verbrenner denkt kein Mensch.) OK, die Windkraftanlagen stehen dann natürlich NICHT in Prenzelberg.

Es gitb IMMER NOCH Menschen, dei WIRKLICH glauben, wenn sie einen Strombezugsvertrag mit einem "Grünstrom-Anbieter" abgeschhlossen heben, dass dann nur "grüner" Strom aus ihrer Steckdose kommet. Zum Totlachen!

An Arbeitsplätze in den Revieren (direkt und indirekt addiert: 30 000) denken die Aktivisten überhaupt nicht - sie arbeiten ja nicht.

Willst du jeden der aus guten Grund Arbeitsplätze Riskiert, abstechen lassen? Das hast du permanent das ist das womit sich die Politiker permanent von Konzernen erpressen lassen. Wie weit die Aktivisten an die Jobs denken weißt du nicht, womöglich denken die sogar viel weiter. Erstens gehen gerade bei Umsiedlungen Existenzen und Jobs Flöten und der wechsel auf erneuerbare Energien schafft auch neue Jobs. Wenn man immer so Argumentiert darf keine einzige Firma mehr Gegründet werden und jeder Selbstständige müsste sofort wegen Jobgefährdung in den Knast kommen, weil er ja die Jobs der Leute in den Konkurrenz Unternehmen gefährdet.

An die Menschen die wegen Asbest krepierten hat auch keiner Gedacht, nur an die Jobs die beim schließen der Werke verloren gingen und die Menschen sterben noch heute an dem Asbest.

Wenn man Atomstrom UND Kohlestrom verbietet, wie es z.B. die Grünen fordern, dann steigen nicht nur die Strompreise ins Unermessliche

Das hat mit Öko nichts zu tun, das ist schlicht Korruption und Habgier. Siehe dir den Atomdeal an, Deutschland bekommt ca. 16 Milliarden von den Konzernen und hat im Gegenzug 200-300 Milliarden an Kosten für das Lösen des Müllproblems.

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@PlueschTiger

Irrtum. Durch die Umsiedlungen im Braunkohlerevier gingen keine Jobs "flöten" - im Gegenteil: Bas Baugewerbe floriert. Do solltest Dich mal besser über den Vorgänger von RWE, Rheinbraun, informieren.

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@Bswss

Das ist in gewisser weise das selbe Argument was ich vorbrachte, nur in andere Richtung. Jobs in dem Ort der zerstört wird gehen verloren und nicht jeder bekommt einen neuen Job und nicht jedes Unternehmen welches umgezogen ist hat am neuen Ort auch überlebt.

Aber du sagst es, alles schafft neue Jobs, der Umzug einer Stadt und der Umstieg von Fossilen auf regenerative Energien. Allerdings macht letzteres mehr Sinn. Zudem wie gesagt, RWE bräuchte den Forst nicht mehr wenn man im Vorstand mehr als nur Boni Kassiert hätte.

Übrigens da du Strompreise erwähntest. Was sagten die Großen Stromkonzerne als die Atomkraft kam? "Der Strom wird so billig das sich die Zähler nicht mehr lohnen werden.", Wie billig der wurde haben wir alle gesehen oder eben NICHT gesehen. Zudem wissen wir alle jetzt das der einzige Grund das die Preise von Atomstrom nicht schon vor Jahrzehnten durch die Decke gingen, Subventionen waren und sind, dazu lasche Gesetze. Genauso haben wir nach abschalten der Reaktoren keinen Black Out gehabt und die Preise sind nicht durch die Decke gegangen.

Schön reden und Panik mache, ist das einzige was die Konzerne können.

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