Warum Fasten Christen nicht so wie andere Religionen?

8 Antworten

Gläubige Christen können, müssen aber nicht unbedingt fasten. Wenn sie fasten, bleibt es ihnen überlassen, auf was sie in dieser Zeit verzichten wollen. Das Fasten kann sich auf Essen und/ oder Trinken beziehen, aber auch auf Fernsehen oder andere Dinge. Es gibt keine Vorschriften. Manche verzichten ganz auf Essen, andere essen nur Gemüse. Wieder andere verzichten auf Alkohol oder Süßigkeiten usw.

Wichtig ist aber, dass Christen nicht fasten sollen, um Gottes Gunst zu verdienen oder Seine Liebe zu „vergrößern“. Gottes Liebe zu uns kann nicht größer werden als sie es bereits ist.

Die Bibel sagt in Johannes 3,16-18: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat."

Den ganzen Tag nicht essen und trinken gab es im Christentum nie. Es wurde in der Zeit nur auf üppiges Essen verzichtet, kein Fleisch und früher auch keine Eier. Deshalb diese Osterhasengeschichte für die Kinder. An Ostern wurden sie wieder gegessen und Süßigkeiten und alles andere waren wieder erlaubt. Tagsüber nichts essen und vor allem nichts trinken bei großer Hitze und sich dann nachts den Bauch vollschlagen ist nicht gerade gesund. Aber bestimmte Speisen wie bei den Christen sind bei Muslimen in dieser Zeit auch nicht verboten. Bei den Christen ist das ja auch freiwillig. Da gibt es keine Strafen oder Auspeitschungen wie in den islamischen Ländern wenn sie in der Fastenzeit mit "Verbotenem" erwischt werden.

Die Christen denken in der Fastenzeit vor allem an das Leben und Sterben von Jesus Christus.

Es gibt keine festen Regeln, zumindest nicht bei den reformierten Christen. Man selber entscheiden, ob man auf Süßigkeiten, auf das Rauchen, auf den Alkohol oder auf Fleisch verzichten möchte.

Die Bibel sagt auch, dass Beten und Fasten eine stärkere Wirkung haben, als "nur" das Beten.

Ein Fasten müssen gibt es bei den reformierten Christen nicht.

Das Christentum "funktioniert" etwas anders als bspw. der Islam. Im Islam gibt es bestimmte Regeln, hält sich der Gläubige daran, wird er belohnt - andernfalls bestraft. Dementsprechend ist er auch bemüht alle Rituale seiner Religion einzuhalten.

Anders im Christentum. Der Weg zur Erlösung ist hier das persönliche Verhältnis zu Gott. Es geht also nicht primär um das Einhalten von Regeln, sondern um die innere Haltung. Entsprechend haben hier Äußerlichkeiten keine so hohe Relevanz.

Es geht um das Thema Fasten! Fasten bedeutet, dass man weniger Essen zu sich nimmt und logischerweise müsste man dann auch abnehmen! Moslems nehmen in der Fastenzeit zu, weil sie sich des Nachst fast bis zum Erbrechen vollstopfen und sogar noch 1L Wasser trinken, 1 Minute bevor die "Frist" abläuft!

Ramadan hat doch nichts mit der christlichen Fastenzeit zu tun, wenn du sowas selber mal erlebt hast. Ich habe das miterlebt und auch genau so vor den Moslems geschildert, wie ich das hier beschreibe.

Das wäre so, als würden wir Christen ein paar Stunden nichts essen und dann fettigen Schweinebraten und Bier saufen, bist wir fast kotzen müssten! Wenn du glaubst, Ramadan hätte was mit Fasten zu tun, hast du dich nicht richtig informiert!

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@Sektenfuehrer88

Das Ramadan und Fastenzeit nicht das Gleiche sind, bestreite ich doch gar nicht. Nichts desto trotz hat der Fragesteller hier durchaus richtig beobachtet, daß Moslems im Gegensatz zu Christen die Rituale ihres Glaubens mit größerer Akribie verfolgen. Und auf diesen Umstand bezieht sich dann auch meine Antwort.

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Ramadan? Das ist doch kein Fasten, sondern eine wilde Fressorgie sondergleichen und hat nichts mit Fasten im christlichen Sinne zu tun.

Beim christlichen Fasten geht es darum, über einen langen Zeitraum wirklich weniger zu essen und Spiritualität zu fühlen und auch wirklich zu leiden.

Beim Ramadan frisst du dich die Nacht über so voll, dass du fast kotzen musst. Du musst nur bis zur nächsten Fressorgie aushalten, die beim Sonnenuntergang kommt und meine muslimischen Studentenfreunde haben über Ramadan das Studium komplett eingestellt und schlafen den GANZEN TAG! Damit die aufwachen und fressen können!

Also so wie ich Ramadan erlebt habe, ist das eine regelrechte Fressorgie und die Muslime legen sogar an Gewicht zu. Das ist doch kein Fasten, wie wir Christen das verstehen.

Moslems essen mehr an Ramadan, als außerhalb der "Fastenzeit". Was soll das mit Fasten zu tun haben, wie wir es in der westlichen Hochkultur verstehen?

  • Ramadan? Das ist doch kein Fasten, sondern eine wilde Fressorgie 

Tja nu, die machen während des Ramadan nachtsüber das, was die Christen das ganze Jahr über täglich betreiben!

Bei allem guten Willen und besten Absichten - beides ist für die allergrößte Mehrzahl der betreffenden Gläubigen eine Farce, ein Selbstbetrug und eine Heuchelei sondersgleichen!

Und die Götter glotzen freundlich grinsend zu :-)

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