Warum fallen einem Dinge nie ein, wenn man sie unbedingt wissen will?

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4 Antworten

Weil Du dann Stress hast. Und bei Stress macht sich Dein Körper tendenziell eher bereit, körperlich zu reagieren. Nämlich durch Flucht oder Verteidigung. Nachdenken ist da zweitrangig.

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Es ist ein bekanntes Phänomen, wenn man direkt etwas gefragt wird, fällt es einem nicht ein. Offenbar fühlt sich das Gehirn durch die direkte Frage oder ein krampfhaftes Suchen nach einer Antwort unter Druck gesetzt. Manchmal glaubt man auch sicher zu wissen, dass das gesuchte Wort oder der Name mit einem anderen Buchstaben als dem richtigen beginnt. z.B. denkt man, dass er mit "R" anfängt, obwohl er mit "S" beginnt, dann kommt man erst recht nicht drauf.

Mir ist das mal so ergangen, ich suchte nach dem Namen des Hauptdarstellers von "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und glaubte fest, dass er mit "R" begann (in meinem Kopf schwirrte nämlich der Name des Physikers "Rutherford" herum), so musste ich also am Strand erst drei Badegäste anquatschen und fragen, bis ich auf "Sutherland" kam (es gab nämlich damals weder Google noch Wiki, noch überhaupt Internet).

Das Problem ist, dass man, wenn einem so etwas passiert, man fast verrückt wird, wenn einem der Name nicht einfällt. Irgendwann aber, wenn man völlig entspannt ist, fällt er einem plötzlich ein.

Warum uns unser Gehirn diesen Streich spielt, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht will es sich dafür rächen, dass wir es zu oft dazu benutzen, um Unsinn zu denken. :-)

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Weil man dann in Stress gerät . 

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Stress ist schon das richtige Stichwort. Ist eben etwas ziemlich mentales, was man durch Training aber durchaus verbessern kann.

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