Warum fällt im Herbst das Laub von den Bäumen

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5 Antworten

Mit dem Wasserverlust hat das eigentlich weniger zu tun, da sich die Spaltöffnungen der Blätter bei tieferen Temperaturen schließen und der Partialdruck des Wasserdampfes abnimmt. Außerdem erfrieren die Blätter im Winter, - bei Nadelbäumen ist dies völlig anders, aber bleiben wir beim Thema. Im Durchschnitt werfen Bäume ihre Blätter ab, welche entweder wegen Mangelböden nicht in der Lage sind Stickstoff leicht aufzunehmen oder in ihren Wurzel-Rhizobien keine Stickstoffsymbiosebakterien nutzen können. Deshalb - so´n Baum nich´ blöd - verlagert ein mitteleuropäischer Laubbaum den Stickstoff aus seinem schon synthetisierten Chlorophyll zurück in seinen Stamm. Die Energiefabrik "Blatt" arbeitet nicht mehr effektiv und die Kapillaren an der Sollbruchstelle Blattstengel werden abgeschnürt. Erst jetzt vertrochnet der Blattzombie und stürzt irgendwann zu Boden. Je nach Mengenverhältnissen von Chlorophyl und Chloroplasten in den unterschiedlichsten Farben. Ohne diesen genialen Vorgang würden die Blätter einfach nur erfrieren, irgendwann abfallen und all der schöne Stickstoff wäre futsch, - da er von anderen Lebensformen genutzt würde. Ende des Vortrages. ;-)

Ein Baum verdunstet im Sommer bis zu 500Liter Wasser täglich(!)über seine Blätter. Diese Mengen müssen über die Wurzeln wieder zugefügt werden. Je kühler es wird, desto schwieriger wird diese Aufgabe und ist der Boden gefroren, kommt kaum noch Wasser nach. Um die Verdunstung zu reduzieren, wirft der Baum also die Blätter ab. Vorher entzieht er ihnen aber noch das wichtige Chlorophyll. Daher werden die Blätter vor dem abwerfen gelb, rot, oder braun.

Und die Blätter "fallen" natürlich aufgrund der Schwerkraft ;-)

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Weil der Baum im Winter nicht soviel Wasser wie im Sommer bekommt und deshalb die Blätter abstößt und somit auf "Sparflamme" läuft

kurz und gut gesagt

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es hat etwas mit der dauer des tageslichts zu tun.

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