Warum fällt es anderen so schwer, Meinungen zu akzeptieren?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey,

ich denke, dass es nicht wirklich einfach ist, diese Frage zu beantworten. Auch wird es wohl nicht "die" Antwort geben, ich möchte es dennoch mal versuchen.

Es kommt vor allem auf die Person und den Charakter an.

Eine offene Person wird Meinungen und Kritik ehr akzeptieren, als eine verschlossene, von sich selbst überzeugte / eingenommene Person.

Selbstverständlich kommt auch noch der Aspekt der Richtigkeit hinzu - wer hat bei der Aussage recht? Ärgert es die diskutierende Person vielleicht, dass sie recht hat, die Person gegenüber es aber einfach nicht einsehen möchte?

Oder ist die getätigte Aussage falsch, und die diskutierende Person möchte es nicht wahrhaben, dass diese falsch liegt, weil es zu sehr am Ego kratzt?

Es gibt viele Ursachen für diese Reaktion.

Mein Tipp: Achte auf die Körpersprache, wenn es demnächst wieder ins Diskutieren über geht, diese wird dir sehr viel verraten!

Das ist es ja, ob eine meinung richtig ist oder nicht liegt im auge des betrachters. mit welchem recht versucht man also, meine aussagen herunter zu ziehen.

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@SteveGibtRat

Angst, Uneinsichtigkeit, Hass, Unsicherheit, ...

Es kann viele Gründe dafür geben.

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Das letzte Wort zu haben heißt nicht, dass man eine Diskussion gewonnen hat. Vielleicht bringst du deine Argumente nicht sachlich genug vor, damit die anderen sie akzeptieren können? Du könntest drauf achten, nicht nur das zu formulieren, was du sagen willst, sondern auch das, was du tust.

Statt also: "Die Anschläge in Paris sind voll gemein!" sagen "Ich versuche nur, dir zu sagen, dass die Anschläge in Paris voll gemein waren, musst du ja nicht teilen". Damit der Gegenüber eher rafft, worauf du hinaus willst?

Generell gilt aber, dass Leute sich ungern vom eigenen Standpunkt wegbewegen. Diskussion heißt zu oft einfach nur, dass zwei ihre Argumente vorbringen und danach jeder bei derselben Meinung ist wie zuvor auch. Wenn du andere überzeugen willst, dann würde ich meine Kraft lieber sparen und in was anderes, sinnvolleres stecken.

Danke, dein Beitrag ist der erste vernünftige. Ich schreibe generell sehr sachlich...

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Was machst Du denn beruflich? Bist Du es gewohnt, der "Ansager" zu sein? Überträgst Du diese Art in Dein Privatleben? Das kann nicht gut gehen! Oder bist Du mit missionarischem Eifer unterwegs, Leute von Deiner Meinung zu überzeugen, funktioniert auch nicht, auch wenn Du 100 x recht hättest.  Ist halt so auf dieser Welt. Und ist ja auch gut so, daß jeder seine eigene Meinung vertreten darf. Solange niemand anderer dadurch Nachteile hat, ist alles ok.

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