Warum fährt niemand Elektroautos?

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14 Antworten

Weil E-Autos eine technologische Sackgasse sind. Die sind zu teuer, zu schwer und haben eine zu geringe Reichweite.

Für mich ist der Antrieb der Zukunft das Wasserstoffauto mit Brennstoffzelle. Das würde wunderbar zu einer alternativen Energieerzeugung mit Wasserstoff als Energiespeicher passen und da gäbe es die Nachteile der E-Autos nicht. In HH läuft inzwischen ein Großversuch mit Wasserstoff-Bussen und das scheint ziemlich gut zu funktionieren. Deutsche Uboote werden schon länger mit einer Brennstoffzelle betrieben und auch da funxt das ziemlich gut.

TheJex 18.05.2016, 18:44

Aber ist Wasserstoff in Autos nicht gefährlich? Wenn ich daran denke, dass es leicht entzündlich ist, (Hindenburg) kann es schon zu 100% Toden führen bei Autounfällen mit Feuer

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newcomer 18.05.2016, 18:49
@TheJex

nein da der Wasserstoff in speziellen Tank im Auto gelagert wird dass nur wenig Gas abgibt sprich der Tank wird nicht explodieren

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Hamburger02 18.05.2016, 18:51
@newcomer

Genau. Das ist auch nicht wesentlich gefährlicher als Benzindunst, der explodiert genauso. In Wohnmobilen, Wohnwagen oder Booten hat man auch Propangasflaschen ohne dass die dauernd hochgehen. Das ist in den Griff zu kriegen. Und wenn das nicht sicher wäre, würde man damit bestimmt keine Omnibusse damit ausrüsten. Hier ist jedefalls noch keiner explodiert.

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madguy1 18.05.2016, 18:57
@TheJex

Die Gefahr ist nicht das Problem. Wasserstoff hat nun mal von Natur aus weniger Energie gespeichert (nur 1 Wasserstoffatom) im Gegensatz zu Erdölprodukten (Kohlewasserstoffketten- bzw. Ringe).

Das wirkt sich natürlich negativ auf die Reichweite aus. Die zur Herstellung von Wasserstoff aufgewendete Energie wäre vernachlässigbar.

->(Stromüberschuss von Windkraftwerken im Norden, wird bereits von Audi zur künstlichen Herstellung von Erdgasen benutzt)

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AnyBody345 18.05.2016, 18:47

Wie viel Energie wird benötigt um erstmal einen Liter Wasserstoff herzustellen ?

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Hamburger02 18.05.2016, 19:02
@AnyBody345

Der Wirkungsgrad bei der Elektrolyse liegt bei über 80%. Die Verluste wären also verkraftbar, wenn der Strom alternativ erzeugt würde.

Für 1 m^3 H bräuchte man etwa 4,5 kWh.

In der Brennstoffzelle könnte auch eine Lösung für das Problem der Energiespeicherung bei 100% alternativer Stromerzeugung liegen.

Wird zuviel Strom produziert (Wind weht, Sonne scheint), wird er zur Elektrolyse benutzt und damit die Autos betankt. Ist zu wenig Strom da (nachts und Windstille) werfen die stehenden Autos die Brennstoffzelle an und speisen den Strom ins Netz ein, gegen Gebühr natürlich. Zusätzlich könnte man die gesamte Infrastruktur fürs Erdgas (Rohrleitungen, Gastanks) nutzen, um den Wasserstoff zu verteilen und zu speichern.

Zusätzlich schlage ich vor, sämtliche Dachpfannen und Fassaden nach Süden mit Dünnschichtsolarfolie zu beschichten und damit Energie ohne Ende zu erzeugen.

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lowrider0 18.05.2016, 23:27
@Hamburger02

Aber soviel ich weiss ist dies doch auch nur eine verlustbehaftete Speicherung von Strom, somit auch kein Fortschritt zum Elektroauto. Oder ist mit Brennstoffzelle gemeint, dass der Wasserstoff im Auto selbst hergestellt wird?

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ich wäre sofort dabei. ich fahre nicht weit, und wenn ich doch mal muss, habe ich einen sehr großen freundeskreis, wo ich mich mit autos bedienen könnte, die eben noch mit herkömmlichen brennstoffen laufen...

mache ich jetzt ja auh nicht anders. wenn ich mal weiter weg muss, dann nehm ich mir in der regel den Fabia von meiner Mama... der braucht deutlih weniger wie meiner. vielleicht liegt das auh daran, dass der 5 zylinder weniger hat :-)

an sonsten ist alles vorhanden, was ich fürs E Auto brauche... auf arbeit haben wir ne 63er steckdose, wo ich laden könnte, zuhause habe ich ne 32er... würde ja auch noch reichen.

lg. Anna

so ein Elektroauto hat einige sehr "positive" Eigenschaften. Zum einen hat es eine Reichweite von ca. 100 km sprich bei längeren Fahrten muß man theoretisch alle Stunde nachladen, zum anderen können die Akkus auch nicht beliebig oft geladen werden sprich bei täglicher Nutzung und Ladung sind die Akkus nach 3 Jahren verschlissen und müssen getauscht werden.
Ein kompletter Akkutausch kostet ca. 6000 Euro. Somit mußte für das E-Auto 2000 Euro im Jahr als "Verschleiß" zahlen.
Der Staat möchte zwar einen Zuschuss zum Kauf des Autos aber vom Missstand der Akkus wird alles verschwiegen

Prinzipiell würde ich liebend gern ein Elektroauto fahren aber :

- Der Anschaffungspreis ist mir zu hoch , wenn man bedenkt das man zusätzlich noch Miete für die Akkumulatoren zahlen soll. Das finde ich persönlich eine Frechheit.

- Die Wiederaufladung dauert mir zu lang. Fahre ich eine Strecke von 600 Kilometer, möchte ich nicht an einer Raststätte alle 120 Kilometer , Stunden warten bis die Akkus wieder voll geladen sind.

- Für den alltäglichen Gebrauch vom Wohnort zum Arbeitsort und zurück , mit Zwischenstop zum einkaufen mag gehen weil man das Fahrzeug evtl. Auf Arbeit oder über Nacht Zuhause lädt.

- Damit wäre ich beim nächsten abschreckenden Punkt. Ich habe kein Haus und auch keine Möglichkeit das Fahrzeug auf Arbeit aufzuladen. Ich wüsste jetzt auch nicht wo ich es laden könnte bei mir in der Nähe.

- So lange der Strom, welcher zum aufladen aus der Steckdose kommt nicht 100% erneuerbar ist , finde ich es schwachsinnig ein Elektroauto zu fahren. Dann verschmutzt dein Auto zwar nicht direkt die Umwelt, aber das Kohlekraftwerk ein paar Orte weiter tut es um so mehr.

Das ist meine Meinung und ich will das auch niemandem schlecht reden. Wer anderer Meinung ist , kann gerne mit mir sachlich darüber diskutieren.

Gruß, Maddin

madguy1 18.05.2016, 18:51

"wenn man bedenkt das man zusätzlich noch Miete für die Akkumulatoren zahlen soll. Das finde ich persönlich eine Frechheit. "

Du mietest den Akkumulatur ja auch, sonst wäre der Anschaffungspreis noch höher.

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AnyBody345 18.05.2016, 19:23

Ja und das meinte ich doch , zu dem hohen Anschaffungspreis kommt noch die Akkumiete.

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lowrider0 18.05.2016, 23:24
@AnyBody345

Waaas? Ist das bei allen aktuellen Modellen so, dass die Akkus so unbezahlbar sind, dass man sie mieten muss?

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AnyBody345 19.05.2016, 07:11

Ich glaube sie verkaufen die schlicht und einfach nicht.

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Also mein Vater würde sich gerne eines zulegen aber neben dem hohen Anschaffungspreis sind die meisten Elektroautos noch Kleinwagen, welche im Alltag oft unpraktisch sind. Abgesehen davon ist die Reichweite sehr begrenzt (bei den meisten rein elektrischen Autos 100-200km), was sehr ungünstig ist wenn man viel Langstrecke fährt (1000km am Tag ist bei den heute möglichen Aufladezeiten einfach nicht drin)

Moin,

ich würde mir sofort ein E-Auto fürs Geschäft leasen, wenn die Reichweite paßt. Und die paßt eben nicht.

Benziner/Diesel/Gasfahrzeuge kann ich an der Tankstelle in 5 - 10 Minuten auftanken. Dann muß man eben ein E-Auto so konstruieren, daß der Akku in 10 Minuten zu wechseln ist. Da geht bloß keiner ran...

Gruß

lowrider0 18.05.2016, 23:30

Nur machen die Akkus einen Grossteil des Fahrzeuggewichts aus beim Elektroauto, somit müsstest du wohl einen Kran mitführen und den Akku in einem Anhänger abtransportieren ;=)

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machhehniker 19.05.2016, 06:13
@lowrider0

Wo wäre denn das Problem eine Art große Schublade am Auto zu haben und "Tankstellen" zu haben die eine Vorrichtung haben ein leeres Akkupaket aus dieser Schublade zu ziehen und ein Geladenes einzuschieben? Bei Elektrostapler längst praktiziert.

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lowrider0 20.05.2016, 00:32
@machhehniker

Aalso.. nehmen wir mal den Tesla Model S als Beispiel. Der Akku davon wiegt bescheidene 450kg. Besteht die Frage immer noch, wo das Problem wäre? Oder willst du 450 zusätzliche Kilos mitschleppen? Da kannst du dir dann den ökologischen Vorteil (welcher sowieso mehr Schein als Sein ist) komplett abstreichen.

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machhehniker 22.05.2016, 05:37
@lowrider0

Weshalb zusätzliche Kilos? Wenn der geladene zusätzliche Akku mitgeführt würde bräuchte man den nur umstecken, also gar nicht auswechseln.

Vielmehr stelle ich mir eine ähnliche Praxis vor wie bei Gasflaschen für den Campinggebrauch, leeres Akkupaket abgeben und Geladenes mitnehmen. Sogar für das Problem dass die Akkupakete unterschiedlich gealtert sein können wäre das eine Lösung weil die Akkupakete dann Eigentum des Tanknetzes wären und es bei denen läge dass die funktionsfähig bleiben.

Dass das E-Auto bislang eine ökologische Mogelpackung ist weiss ich, darum geht es aber in dieser Antwort nicht! Auch ich bin eher gehen E-Autos als dafür, aber ich stell mich nicht trotzig hin und versuche mögliche Lösungen von Problemen als abwägig hinzustellen.

Die wohl schwerste Hürde der E-Autos ist die Reichweite, wäre dies kein Problem mehr würde sich auch meine Einstellung dazu verändern, schliesslich kann ich mich auch nicht völlig davor verschliessen dass künftige Generationen sehr wahrscheinlich irgendwann vor schwerwiegenden Transportproblemen stehen werden wenn wir nicht damit beginnen uns andere Lösungen als bisher einfallen zu lassen.

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lowrider0 24.05.2016, 23:50
@machhehniker

Ja, das klingt nicht schlecht, habe gedacht, du willst dann 2 Akkus mitführen.

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Hey. Elektroautos sind zur Zeit noch sehr teuer und die Reichweite ist sehr gering. Außerdem gibt es nur begrenzte "Auflademöglichkeiten", die man in die Routenplanung einkalkulieren muss. Meiner Meinung nach sind Elektroautos die Autos der Zukunft. Die Firma Tesla macht zur Zeit einen sehr guten Job wenn es um Elektroautos geht. Die Autos sind sehr Futuristisch aber dennoch "bezahlbar". Der deutsche Staat beschließt, die Käufer zu unterstützen, indem sie eine Prämie von 4000€ für den Kauf eines Elektroautos ausschütten. Diese Idee finde ich sehr gut. LG StarHelper  

lowrider0 18.05.2016, 23:33

Zudem ist der verwendete Strom nicht 100% erneuerbar und somit ist der ganze umweltfreundliche Aspekt nur eine Illusion. Das wichtigste Argument kommt ja bekanntlich zum Schluss.

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Geradezu witzige Frage. Wie vergesslich sind denn Menschen und wieviele Mogelpackungen lassen sich denn Menschen noch andrehen?

Vor fast 30 Jahren gab es schon Elektroautos ab Fließband in Amerika. Erstens wollte die Autoindustrie solche Fahrzeuge nicht, zweitens hat die Autoindustrie die auch schnell wieder vom Markt genommen und argumentiert, E-Fahrzeuge will noch kein Mensch. Das war damals schon eine Mogelpackung und wird es bleiben.

An den fahrbaren Blockheizkraftwerken verdienen die Autohersteller viel viel mehr. Da ist zum fahren mit solchen Verbrennungsmaschinen die sehr gute Heizkraftwerke sind viel mehr Klein- und Großkram nötig womit die in der Menge viel mehr Geld machen können.

Was braucht man denn für ein Elektroauto, ein Elektromotor, ein Joystick und eine Batterie. 70 % sonstiger in Autos verbaute Teile würden da nicht mehr benötigt. Folglich treiben die künstlich die Preise in die Höhe und sorgen schon aus finanziellen Gründen dass kaum jemand ein Elektroauto kaufen will.

Was meint ihr, was es alles schon gäbe, hätte irgendein Militär Interesse an solchem Zeugs? Ein einziger Flugzeugträger kostet Anschaffungspreis 2 bis 3 stellige Millionenbeträge. Wenn es um Militärzeugs geht, spielt Geld keine Rolle und solcherlei verkaufen die natürlich nicht.

Glaubt wer Batterien für Militärzwecke wären nicht hundert mal besser als das käufliche Zeugs für normale Menschen? Wozu wurden Atomuboote gebaut und mit welchem Treibstoff fliegen denn die ferngesteuerten Drohnen für Militärzwecke? Wo ein Wille, da ein Weg.

Die Autohersteller wollen noch keine guten Elektrofahrzeuge als Autos.
Stapler usw bauen die schon lange sehr gute und da klappt es auch mit den Batterien besser, weil man an solcherlei mehr Interesse hat, es der Wirtschaft gut tut.

Letztlich, glaubt wer ernsthaft die Autoindustrie will sich selbst arbeitslos machen? Die machen mit den überteuerten fahrbaren Blockheizkraftwerken ein Vermögen! Wollen das möglichst noch weitere hundert Jahre so machen.

Ich finde das aufladen ist das Hauptproblem...was nützt es wenn jemand ein Elektroauto kaufen möchte und er im 7 Stock wohnt.

Wenn ich mal alle Mieter eine Wohnung rausnehme...bleiben nicht mehr viele in einer Stadt.

Und die Reichweite ist egal wenn man die Technik benutzt die es ja gibt: aufladen beim fahren. (erst Autobahn aufrüsten dann Land und Hauptstrassen und fertig.)

lowrider0 18.05.2016, 23:35

Was ist dein Punkt? Die Akkus werden ja sowieso nicht ausgebaut zum Aufladen, was spielt den der 7. Stock für eine Rolle?

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machhehniker 19.05.2016, 06:16
@lowrider0

Der 7. Stock spielt eine Rolle weil da erst ein für den Endverbraucher nutzbarer Stromanschluß ist.

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Miete187 19.05.2016, 07:59
@machhehniker

Naja ich dachte dabei eher daran Strom zum Auto zu bekommen. Von der Haushaltssteckdose mit langen Kabel ??? Mir ist schon Klar das es Starkstromstationen zum laden gibt, die aber wohl eher für 1 oder 2 Autos, was wenn viele ein Elektrofzg. haben wollen.

Wenn ich auf die Strasse sehe, sind dort rund 80 Autos auf einer Seite....Vom Erdgeschoss mit Verlängerung zum Auto ok machbar, wenn das Auto davor parkt.

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lowrider0 20.05.2016, 00:36
@Miete187

Da müsste wohl eher in der Garage eine entsprechende Vorrichtung installiert sein, eine Tankstelle hast du ja auch nicht in der Wohnung :o).

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Weil es keinen Sinn macht, für 36.000€ ein Auto zu kaufen, welches im Sommer mit eingeschalteter Klimaanlage oder im Winter mit Heizung an, keine 150 Km am Stück fahren kann.

An der Autobahn laden? Wenn überhaupt, dann für 69 Cent (!!!!!!!) die Kilowattstunde!

lowrider0 18.05.2016, 23:37

Klar, Vater Staat und die Tankstellenbetreiber sind schlau, es wird immer ein Weg gefunden, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, "Umweltschutz" hin oder her.

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Zu Teuer, geringe Reichweite und zu lange Ladezeiten 

Weil sie noch nicht effizient genug sind. In der Stadt sind sie gut, aber auf der Autobahn halten die Akkus nur 1-2 Stunden.

Im Verhältnis zum Benziner in der Anschaffung noch zu teuer.

So lange das Ergebnis so aussieht macht ein E-Auto wirklich keinen Sinn:

www.auto-medienportal.net/artikel/detail/35468/

Wieder eine unrealistische Vorgehensweise unserer sogenannten Regierung.

Ich kaufe mir mit Sicherheit in den nächsten 20 Jahren kein E-Auto.

lowrider0 18.05.2016, 23:39

Keine Angst, bis in 20 Jahren will die "Elite" unserer Gesellschaft uns sowieso verbieten, unser eigenes Auto noch selbst zu lenken, nur noch Futurama wo man auch hinguckt.

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