Warum existieren in unseren Träumen weder Zeit noch Raum?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das liegt daran das Träume nichts weiter sind als Halluzinationen die entstehen wenn das Gehirn Erinnerungen verarbeitet. Und in deiner Erinnerung kannst du auch von Ort zu Ort springen und kurze Zeitspannen strecken und lange Zeitspannen abkürzen.

Ich weiß schon was Du meinst. Ich kann aber nicht verstehen, warum mein Unterbewußtsein Zeitspannen strecken oder kürzen kann, obwohl ich mit meinem Bewußtsein weiß, dass das unmöglich ist.

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@1ooFragen

Du kannst das auch bewusst machen. Obwohl du weißt, dass es nicht möglich ist im einen Augenblick in der Schule zu sitzen und einen Moment später in einem Flugzeug... Denn dazu wäre es nötig zu einem Flughafen zu fahren, einzuchecken, Sicherheitskontrollen zu durchlaufen, das Boarding. Aber trotzdem kannst du es dir in deinem Kopf vorstellen.

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@1ooFragen

Logik existiert in Träumen nicht. Du weißt dass etwas unmöglich ist, aber das deiner rechten Gehirnhälfte (welche für das Träumen zuständig ist) egal. Im Traum kannst du auch mit ganzer Kraft rennen ohne dich vom Fleck zu bewegen.

Das Bewegung der Gliedmaßen, also Rennen bedeutet das man sich bewegt, ist Logik. Dafür ist die linke Gehirnhälfte verantwortlich und die hat mit Träumen nichts am Hut.

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@1ooFragen

Die leiden unter einer Störung der Muskelentspannung. Wenn wir träumen sind unsere Muskeln im Normalfall zu 100% entspannt (mit Ausnahme der Schließmuskeln). Bei SchlafwandlerInnen fehlt diese Entspannung weshalb sich ihre Körper bewegen obwohl sie nicht bei Bewusstsein sind, sondern eben schlafen.

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@Andrastor

Vielen Dank für Deine zahlreichen Informationen. Der menschliche Körper ist für mich ein Wunderwerk.

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@1ooFragen

Das ist er allerdings und vor allem das Gehirn gibt uns noch zahlreiche Rätsel auf.

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@Andrastor

Ja, meine nächste Frage bezüglich dem Gehirn rattert schon in demselbigen. Die werde ich mit Sicherheit in den nächsten Tagen stellen. Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

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@1ooFragen

Danke, ebenso. Wenn ich die Frage sehe und sie beantworten kann, werde ich das gerne tun.

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Danke für das Sternchen

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Da sich träume nicht im realen Raum abspielen ist dies schon einmal überflüssig. Es passiert alles in deinem Gehirn... Alles was sich dein Gehirn ausdenken kann kannst du träumen. Träumst du davon ohne Raumanzug im All zu schweben, dann kannst du das... Denn du bist ja deswegen nicht im Weltall. Du atmest ganz normal die Luft deines Schlafzimmers und hast es unter deiner Decke warm.

So wie du im einen Moment denken kannst, dass du am Strand spazieren gehst und im nächsten daran, wie du einen Schneemann baust. So kannst du die Traumszenen wechseln, da es ja nur in deinem Kopf passiert.

Und Zeit ist relativ... Ein kurzer Traum kann dir sehr lange vorkommen... Ähnlich wie eine sehr kurze Fahrt mit einer sehr vollen U-Bahn unerträglich lange dauern kann.

Ich möchte hier die Antwort insofern verbessern, dass die Traumerfahrung sich keineswegs nur "im Gehirn" abspielt, sondern dort wird sie insofern für das Alltagsbewusstsein "übersetzt". Der Traum ist das, was gerade noch die ungnädige Logik der sehr halb-links-denkenden Herrschaften erlaubt.

Der Traum kann sich in deinem Ellbogen abspielen, in einer Leberzelle oder in einer fernen Galaxie. Da Gedanken sich mit riesiger Geschwindigkeit bewegen, spielt die Entfernung keine große Rolle.

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Die existieren, aber nicht so, wie die Uhrzeit oder der gemessene Raum existiert.

Wenn du ein bißchen nachdenkst, erkennst du, dass die Minuten, Stunden, Jahre usw. nur Vereinbarungen sind. Also von den meisten Menschen akzeptierte Verträge, über eine Dimension, die sehr formbar ist. Für ein Wesen, das nur 14 Tage lebt, ist die Zeit ganz was Anderes als für einen Baum, der 500 Jahre alt werden kann.

Das passiert in Traum so, weil Zeit und Raum in ihrer Natur Bewegungen (Ausdehnungen oder Kontraktionen) der Psyche sind. Im Schlaf hat unser Alltag-Ich meist unverfälschten Kontakt zum Unterbewusstsein / Seele. Diese kann man sich vorstellen wie einen Energie-Kern, der in der Tat über Zeit und Raum steht, wie wir diese messen, weil er diese Dimensionen selber erzeugt.

Beim Energie-Kern, wie Du ihn nennst, fallen mir die berühmten 20g ein, die der Mensch nach seinem Tod weniger wiegen soll. Ist aber auch einleuchtend: Energie kann man nicht erschaffen, man kann Energie auch nicht vernichten. Sie muß ja nach dem Tod aus dem Körper austreten. Wer weiß, wieviel Atome unserer verstorbenen Verwandten so durch die Gegend sausen und vor allem WO?

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Die körperliche Realität ist nur ein Teilbereich der Räume und Zeiten, die es gibt. Die Traumwelt ist eine nicht unbeträchtliche Erweiterung der erlebbaren Welten. Dabei ist keinesfalls erforscht und auch für einen schwer ergründlich, inwieweit sich eigene Trauminhalte mit überpersönlichen, astralen und geistigen Inhalten vermischen.

Dein Kommentar ist sehr interessant. Seit meiner Kindheit habe ich einen immer wieder kehrenden Traum: Ich bin auf einem anderen Planeten, der unserer Erde ähnlich sieht, aber definitiv nicht die Erde ist. Die "Menschen", die dort leben sind sehr freundlich und geben auf alle Fragen Antworten. Sie haben alle keine Haare auf dem Kopf und leben in Häusern, die rund - nicht wie unsere eckig - sind. Außerdem haben sie nicht nur eine Sonne und einen Mond, sondern zwei. Am Horizont sieht man immer einen zweiten Planeten. Männer wie Frauen tragen lange helle Kleidung. Die Träume hatte ich schon, bevor ich jemals einen Science-Fiction-Film gesehen habe. In meiner Kindheit gab es keinen Fernseher. Merkwürdiger Traum seit vielen, vielen Jahren.

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@1ooFragen

Vielleicht interessieren dich die Channeling Bücher von Jane Roberts, die für eine nichtmaterielle Persönlichkeit namens Seth gesprochen hat. Er behauptet, dass es unzählige parallele Universen gibt, und mehrere Versionen der Erde.

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@Ginalolofrigida

Danke für den Tipp. Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass es Parallelwelten gibt.

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Weil man die Zeit nur erfunden hat.

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