Warum essen Männer mehr Fleisch als Frauen?

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7 Antworten

Es gibt in der Zielgruppenforschung / Marketing etliche Studien darüber, daß sich mehr Frauen als Männer vegetarisch oder vegan ernähren, allerdings keine, die mal fragt, warum (warum auch, hauptsache es verkauft ;-) ). Mein persönlicher Tipp ist der, daß Frauen erheblich schneller als Männer auf das sog. Bambi-Syndrom reinfallen, Tiere mit Kindchenschemata gleichsetzen und dann ihren Mutterinstinkt mangels Kenntnis der natürlichen Zusammenhänge auf die gesamte Tierwelt übertragen.

Frauen haben aber auch allgemein mehr Probleme mit dem Essen / Diäten etc - zB nehmen laut nationaler Verzehrsstudie 31% aller Frauen Nahrungsergänzungsmittel ein, aber nur 24% der Männer.

Insgesamt essen imho Männer nicht "mehr Fleisch" als normal, sondern Frauen essen weniger.

Was heißt hier Probleme mit dem Essen? Sich vegetarisch zu ernähren ist überhaupt kein Problem und sogar noch ganz im Gegenteil es hilft der Gesundheit und noch viel mehr unserer Umwelt.

Eine weitere spannende Studie: Männer erleiden häufiger Herzinfarkte und Bluthochdruck :)

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@extrasb

Da steht: Frauen haben aber auch ALLGEMEIN mehr Probleme mit dem essen. Auch dazu gibt es ausreichend Studien.

Und vegetarische Ernährung ist sehr wohl ein Problem, denn die kann nur auf völliger Entfremdung beruhen, es gibt nun mal auf der ganzen Welt keine Milch ohne Fleisch, und ebensowenig gibt es Eier ohne Fleisch. Und wer solche biologischen Grundlagen derartig hartnäckig verdrängt, daß er sogar seine gesamte Ernährung widernatürlich einrichtet, der hat IMHO ein ziemiches "Problem".

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Der eigentlich grund ist, das männer früher als man noch richtig jagen ging, man das Vitamin B12 aus dem Fleisch brauchte um Muskeln aufbauen zu können, Männer brauchen auf grund ihere etwas anderen lebensweise als frauen halt mehr davon, die frauen assen auch fleisch aber nicht in dem masse, daher weil sie die muskelmasse nicht brauchten und andere aufgaben im überleben hatten, sie mussten kinder gebären und babies versorgen, dafür brauchte man fett, darum assen die frauen mehr beeren, sie viel natürlichen zucker beinhalten, und daher über generationen hinweg die evolution es so einrichtete, das männe genetisch der nahrung angepasst zusätzlich fördernd quasi einen erleichterten muskelaufbau durch die hormone haben, und frauen ebend mit dem fell.

Woher hast du denn die Info mit dem B12? Ich denke, dass du der Zeit die pflanzliche Nahrung nicht gewaschen wurde und somit mehr B12 aufgenommen wurde als es hier zu lande der Fall ist.

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@Paschulke82

Vitamin B12 ist in fleisch endhalten, nicht im Gemüse.Fleisch muss man nicht waschen, deine Frage ist generell recht komliziert, was meinst du eigentlich genau? Was hat das überhaupt mit dem Waschen von Lebensmitteln zutuhn? Hier kannst du was über vitamin B 12 lesen:

http://www.lifeline.de/llspecial/vitamine/vitaminlexikon/diewichtigstennaehrstoffe/content-124741.html

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@Greasy

B12 kann weder von Menschen, noch von Tieren produziert werden. Es wird nur von Mikroorgnismen ausgeschieden. Diese Mikroorganismen leben unter anderem im Darm von Menschen und Tieren. Bei einer gesunden Darmflora kann der Mensch somit einen großen Teil selber produzieren. Aufgrund des hohen Einsatzes von Antibiotika muss heutzutage vielen Nutztieren B12 gespritzt werden. Die Mikroorganismen sind jedoch auch auf Pflanzen zu finden, wo die B12 ausscheiden. Durch spritzen von Nahrung und durch gründliches Waschen werden die Mikroorganismen getötet bzw. das B12 abgewaschen. In der Steinzeit gab es das Problem nicht.

Es gibt übrigens genügend Studien und forschungen, die belegen, dass man auch als Veganer keinen zu niegrigen 12-Wert haben muss.

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@Greasy

Das ist eine gute Frage. Es gibt etliche Untersuchungen und Ergebnisse. Der eine Arzt sagt, dass der Mensch sich komplett selbstversorgen kann, solange die Darmflora stimmt. Der andere sagt, dass es zur genüge auf pflanzlicher Nahrung zu finden ist. Untersuchungen ergeben, dass ein vegan lebendes Naturvolk sehr hohe B12-werte hat und hohe Fruchtbarkeit aufzeigt. Andere sagen B12 ist nur über Fleich genügend aufzunehmen. Es gibt aber auch viele Omnivre mit B12-Mangel...

Die Wissenschaft ist sich einig. Man sollte den B12-Haushalt im Auge haben.

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@Paschulke82

Aufgrund des hohen Einsatzes von Antibiotika muss heutzutage vielen Nutztieren B12 gespritzt werden.

Sorry, aber das ist völlig falsch. Wiederkäuer (Rinder Schafe Ziegen, auch Kamele zB) bekommen ihr B12 über die Pansenbakterien. Würde man diese mit AB abtöten (aus welchem Grund auch immer, es gibt keinen vernünftigen Grund dafür) würden die Pansenbakterien absterben und das Tier am Pansenstillstand sterben. Deswegen bekommen Wiederkäuer auch keine (keine) AB ins Futter, selbst bei noch so schweren Krankheiten.

Pflanzenfresser wie Pferd oder Kaninchen bekommen ihr B12 über die Bakterien im extrem vergrößerten Colon bzw (Kaninchen) im Blinddarm. Bei erwachsenen Pferden reicht die Resorptionsrate dort aus, bei Fohlen und Kaninchen nicht, die müssen deswegen Koprophagie betreiben (Kotfressen).

B12-Mangel bei Allesfressern wie Schwein, Huhn oder Ente gibt es erst, seitdem diese Tiere zwangsweise vegan ernährt werden müssen (Tiermehlverbot), hier wird B12 zusammen mit den fehlenden limitierenden ASen ersetzt.

Mit "Antibiotikaeinsatz" hat das absolut gar nichts zu tun.

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@pecudis

Natürlich werden nicht alle Pansenbakterien abgetötet, aber ein Teil. Leider finde ich den Artikel zu dem Thema grade nicht, aber dass der Eisatz von Antibiotika den Mikroorganismen schadet, ist ja bekannt.

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@Paschulke82

Wie sagtest Du so schön: "Du solltest Dich mal informieren" ....

AB werden bei Rindern - wenn überhaupt - dann gespritzt, nicht verfüttert. Die Zusammensetzung der Pansenbakterien und anderer Flora hängt vom Rohfaseranteil im Futter ab, in Grenzen noch vom Anteil Spurenelemente, und eben deswegen können Rinder auch nicht "1kg Fleisch aus 16kg Getreide" machen, denn genau davon sterben die Bakterien ganz genau so ab.

B12-reduzierende Wirkung von AB hast Du einzig bei solchen Tieren, die zwar Pflanzenfresser sind, aber keinen Pansen haben (also deren B12-produzierende Bakterien zB im Colon oder in den Blindärmen sitzen). Bei Wiederkäuern nicht, denn da passiert das im Pansen, und bei Allesfressern und Fleischfressern ebenfalls nicht, denn die haben ohnehin eine zu niedrige Resorptionsrate, da spielt der ANteil "selbstproduziertes" B12 keine nennenswerte Rolle, weil er zu gering ist. Unter anderem deswegen nennt man solche Tiere (und Menschen) Allesfresser: nicht etwa, weil sie "alles fressen können" (dann hießen sie Egalfresser), sondern weil sie von allem etwas benötigen. , und zB B12 eben mit der Nahrung aufnehmen müssen.

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Das geht schon seit Generationen so, und hat sich bis heute kaum verändert. Früher gingen hauptsächlich die Männer auf Jagd und sorgten dafür, dass die ganze Familie etwas zu essen bekommt. Dabei haben oftmals die Männer am meisten zugeschlagen, während sich die Frauen hauptsächlich von Beeren und Hülsenfrüchten ernährten oder ihre Zeit der Familie widmeten.

Ich für meinen Teil kann sehr gut vegetarisch leben und mir fehlt es an nichts.

ich denke schon das es verhältnismäßig mehr vegetarische frauen als männer gibt

Du denkst? Hier ist WISSEN gefragt!

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weil männer denken dass sie keine männer sind wenn sie kein fleisch essen ;)

Liegt an dem animalischen Urmenschen in ihnen ;)

Woher nimmst Du diese Weisheit? Ich bin weiblich, Vegetarierin, kenne aber mehr männliche als weibliche Vegetarier.

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