warum es als krankheit gewertet, wenn man auf kinder steht, aber nicht, wenn man auf frauen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Natur entspricht es, auf geschlechtsreife Personen des jeweils anderen Geschlechtes zu "stehen". Die Frage müsste also eher lauten, warum Homosexualität zwischen Erwachsenen nicht als Krankheit angesehen wird, Pädophilie aber schon. Tja, das hat wohl etwas mit "politischer Korrektheit" zu tun. Homosexuelle (gegen die ich wohlgemerkt nichts habe, Sex ist Privatsache) haben eine starke Lobby, Pädophile nicht. Außerdem geht man davon aus, und wohl zu Recht, dass Minderjährige und insbesondere Kinder psychisch Schaden nehmen, wenn man ihnen sexuelle Handlungen aufdrängt. Aber ob man das nun als Krankheit wertet, ist Ansichtssache.

klingt logisch

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Man muß kein Kind sein, um einen Schaden zu erleiden, wenn einem gegen den eigenen Willen eine fremde Sexualität aufgedrängt wird.

Andererseits betrifft das natürlich durchaus auch Kinder, denen gegen ihren Willen eine gewünschte Sexualität verboten wird (also wenn ihnen eine Nicht-Sexualität aufgedrängt wird - für mich "Anti-Sexueller-Mißbrauch").

Daß Minderjährige keinen Schaden an sexuellen Beziehungen nehmen, die sie selbst möchten, ist hinreichend belegt. Wenn es (Meta-)Studien gibt, die Schäden nach sexuellem Mißbrauch belegen, dann sind zwei Dinge zu beachten: 1. Der Schaden ist weitaus geringer, als die aktuell vorherrschende Hysterie erwarten läßt (womit die Tat keineswegs "schöngeredet" werden soll!). 2. Es konnte bislang nicht unterschieden werden, ob der Schaden durch die unerwünschte Sexualität an sich erfolgt ist, oder nicht vielmehr durch die damit einhergehende physische und/oder psychische Gewalt.

Man weiß nur: findet keine physische und/oder psychische Gewalt statt, fand also der sexuelle Kontakt auf Wunsch des Minderjährigen statt, dann erleiden Minderjährige durch Sexualität auch keine Schäden.

Daß unsere Gesellschaft, trotz Kinsey, Kolle & Co., zum großen Teil immer noch so gehemmt ist, wenn es um Sexualität geht, hat ja dann wohl doch eher damit zu tun, daß wir seit Hunderten Generationen von Kindheit an eingebläut bekommen (oder auch nur aufschnappen), daß Sexualität "Sünde" sei (außer, man ist verheiratet, und übt sie zum Zwecke der Fortpflanzung aus) und irgendwie "gefährlich".

Die (Sexual-)Wissenschaft hat aber nichts mit "Glauben" zu tun. Und ich persönlich halte mich dann doch eher an das, was wissenschaftlich zu belegen ist (oder eben auch nicht), und nicht an das, was mir Leute, die von der Materie herzlich wenig Ahnung haben, als "Wahrheit" verkaufen wollen, die durch nichts belegt ist, außer durch ihren "Glauben" ...

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@cybaer

Ich bin nicht religiös, falls das auf mich gemünzt war ...

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@Klinghaus

Nö, war nicht auf Dich gemünzt.

Ich fand deine Antwort auch gut, und wollte sie nur "ein wenig" ergänzen. :-)

Aber das "wohl zu Recht" ist halt allgemein weit verbreitet - nicht nur bei "religiösen" oder konservativen Menschen. Wir wachsen halt mit diesem Glauben (nicht im religiösen Sinn gemeint) auf. Nur: wissenschaftlich belegt ist es ganz und gar nicht ...

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weil es natürlich ist, dass ein mann auf frauen steht, weil die menschheit sich ja fortpflanzen will. mit kindern kann ein mann sich aber nicht fortpflanzen - und normalerweise erregen kinder durch ihren körper und ihr wesen noch nicht das sexuelle interesse von erwachsenen, das soll ja auch so sein, da ihre sexualität noch nicht gereift ist. mit einem kind kannst du keinen sex haben, ohne dass es schwere psychische und physische schäden davon trägt. also ist es unnatürlich.

Noch anmerkend zu Klinghaus' Antwort:

Ist gibt auch heute noch Menschen, die Homosexualität für eine Krankheit halten. Z.B. Norbert Geis, MdB und (ehemaliger?) rechtspolitischer Sprecher(!) der CSU.

Bis 1969 war Homosexualität hierzulande ja auch noch bei Strafe verboten, und z.B. im Iran werden auch heute noch sogar Jugendliche(!) wg. angeblich homosexueller Aktivitäten hingerichtet.

es ist halt ein Problem, wenn man Sexualität so sehr tabuisiert, daß man schon die theoretische Beschäftigung mit dem Thema eher als unangenehm empfindet, und/oder ein festgezimmertes Gedankenkorsett hat, das abweichende Meinungen, bzw. sogar wissenschaftliche Erkenntnisse erst gar nicht zuläßt ...

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