Warum erzählen Menschen auf der ganzen welt fabeln?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Idee von Fabeln stammt aus dem Altertum. Es war so, dass es am Hofe von Königen und Adligen Ratgeber gegeben hat, die den Herschenden natürlich guten Rat geben sollten. Hin und wieder ließ es sich dabei nicht vermeiden, dass der Ratgeber den Herscher kritisieren musste, was unter Umständen ein nicht gerade ungefährliches Unterfangen darstellte. Mit unter konnte das einem was kosten und nicht selten den Kopf.

Aus diesem Grund hat irgendwer irgendwann  mal mit den Fabeln angefangen. Der Ratgeber hat dann einfach Geschichten erzählt und die Weisheiten, die er weiter geben wollte in die Geschichte verpackt. Die handelnde Personen waren dann Tiere und diese konnte der Ratgeber kritisieren oder massregeln wie er wollte. Die Idee ist sicherlich gut gewesen, wenn man jetzt noch voraussetzt, dass der Zuhörer auch den richtigen Schuh anzieht, der ihm geboten wurde. Das wage ich allerdings zu bezweifeln.

Noch heute sind Fabeln gespickt von Lebensweisheiten, die man recht simpel weitergeben kann, ohne das sich gleich jemand angesprochen oder auf den Schlips getreten fühlt. Auch heute ist es fraglich, ob man dann letztlich erreicht was möchte. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob der Erzähle die Fabel versteht, die er erzählt.

Aus meiner Sicht heraus gibt es auch noch heute recht moderne Fabeln. Nur handeln sie nicht mehr von Tieren. Sie beginnen in der Regel mit den Worten: "Ein Freund vor mir hat ...."

Es grüßt herzlich von der Weide, DatSchoof

Was möchtest Du wissen?