Warum erwachsen werden?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Erwachsensein ist teils eine Zustandsbezeichnung und teils ein inzwischen normativ besetzter Begriff. Als Zustandsbezeichnung bezeichnet er nur die Tatsache, dass Eltern aufgehört haben, Sorge für das Leben des Kindes zu übernehmen. Daraus wird ersichtlich, dass das keine starr abgegrenzte Sache ist. Manche Eltern überlassen schon früh ihre Kinder der eigenen Verantwortung und die müssen sich wie Erwachsene um sich selbst kümmern, nicht selten um seelisch oder körperlich kranke Eltern mit. Andere lassen sich nochs mit 40 von Mutti versorgen und fallen bei deren Ableben in ein tiefes Loch. Bei einer "gesunden Erziehung" lernen Kinder Schritt für Schritt für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Dann ist das Erwachsenwerden ein begleiteter, fließender Prozess.

Normativ ist der Begriff besetzt, weil im Rechtswesen altersabhängig Rechte und Verantwortlichkeiten zugesprochen werden. Man unterstellt, dass etwa ab 18 Personen selbst verantwortlich entscheiden können, gibt ihnen das Wahlrecht und das Recht, am Straßenverkehr teilzunehmen usw.. Bei Fehlverhalten werden dann allerdings ebenso gewährte Verantwortlichkeiten eingeklagt, denen manch Scheinerwachsener nicht wirklich gewachsen ist. Viele der Scheinerwachsenen flüchten sich in Gruppen, Fangruppen, Rockerbanden, rechte wie linke Gängelgruppen und leben dort ihr unausgegorenes, kindlich-verantwortungsunfähiges Seelenleben aus. Wie das Großexperiment ausgeht, Jugendliche unbegleitet und anarch in ein mehr oder weniger verantwortliches Leben wuchern zu lassen, Antiautoritäre Erziehung genannt, was mehrheitlich eher eine Erziehungsverweigerung ist, das muss sich noch rausstellen. Man jammert über junge Rechtsradikale und verdrängt, dass auch die das Ergebnis unserer verfehlten Erziehung sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für mich besteht der hauptsächliche Unterschied beim Fehler machen.

Als Kind hat man jemand, der sich im Leben auskennt (Eltern) und das Kind davor beschützt, schwere und folgenreiche Fehler zu begehen. Begeht das Kind trotzdem Fehler, gibt es die Eltern, die dabei helfen, den Fehler wieder auszubügeln.

Als Erwachsener hat man niemanden mehr, der einen beschützt oder der die Fehler wieder ausbügelt. Man hat die Freiheit, Fehler zu machen und die Pflicht, die Konsequenzen voll und ganz selber zu tragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erwachsen sein heißt für mich, sein Handeln seiner Verantwortung anzupassen, also nur das tun, für das man auch bereit ist die Konsequenzen zu übernehmen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man keine Lust hat, kann man nicht der Mama sagen, dass sie das erledigen soll. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erwachsene sind Vorbilder erwachsene entscheiden selber über ihr Leben und können machen was sie wollen Sie sind erzogen und wissen wie man gut leben kann
Kinder müssen vieles noch lernen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Verantwortung.

Ein Erwachsener steht meist in der Verantwortung und denkt über Folgen etc nach, die sich aus seinem Handeln ergeben.
Bei Kindern muss der Umgang mit Verantwortung und die Konsequenzenaus nicht verantwortungsvollem Handeln gelernt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ohne Erwachsene gäbe es keine Kinder :)

Der Unterschied zwischen Kind und Erwachsenem ist, dass Erwachsene Verantwortung übernehmen - und wenn es nur für sich selbst ist. Deswegen kann man es nicht genau am Alter festmachen. Es gibt mit Mitte 20 noch so Unselbständige und Verantwortungslose, dass man sagen könnte, sie wären nie richtig erwachsen geworden.

Der Schlüsselbegriff ist jedenfalls "Verantwortung".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Spätestens wenn der erste Brief vom Beitragsservice der ARD, ZDF und Deutschlandradio ins Haus flattert isses vorbei mit der Kindheit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

Kinder wünschen sich erwachsen zu sein, weil sie denken dann allles tun zu dürfen. Sie haben noch keine Erfahrungen mit dem Erwachsensein gemacht. Sie müssen keine Verantwortung übernehmen, haben viel Freizeit und Spaß (in unserer Kultur, aber in den Entwicklungs- und Schwellenländern sieht es leider schlecht aus). 

Erwachsene widerum wissen, wie die Kindheit war und dass die Eltern nur deshalb etwas verboten oder zu etwas gezwungen haben, weil es besser war. Erwachsene tragen Verantwortung in Beruf, Familie, Vereinen, Politik (wählen),....

Diese Verantwortung(en) sind für sie eine Last und deshalb wünschen sie sich wieder Kind zu sein, um wieder ein Leben frei von Verantwortung(en) zu haben.

MfG

Steven Armstrong

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was das Erwachsensein bedeutet muss wohl jeder für sich selber beantworten- eine allgemeingültige Definition dürfte da eher schwierig erscheinen. Bei den unterschiedlichen Sichtweisen kann man sicherlich sagen, dass (jüngere) Kinder Erwachsene zumindest als ziemlich allwissend und nahezu unbeschränkt in deren Handlungsmöglichkeiten betrachten. Bei den Erwachsenen würde ich sagen, dass das Thema Verantwortung ein maßgeblicher Punkt in der Sicht wäre- als z.B. Verantwortung den Lebensunterhalt zu bestreiten usw.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kinder sehen Erwachsene als Helden, die nie etwas falsch machen, und glauben ihnen alles (das ist eine unglaublich große Verantwortung in bezug auf das Vorbildsein! - meiner Meinung nach auch in puncto Kinder anlügen).

Als Erwachsener merkst Du Deine Ohnmacht. Und daß Du aber auch die Verantwortung hast, die Jüngeren zum Guten anzuleiten. diese Verantwortung bleibt ein Leben lang bestehen und wächst, je älter man wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als erwachsener darf man nicht mehr das machen was man will.
Kinder dürfen alles, außer vielleicht Auto fahren und saufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?