Warum erleiden EPO-dopende oft Nachts Schlaganfälle?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo! EPO - darin steckt  seine Funktion. Erythropoetin, ein in den Nieren aktiviertes Peptidhormon, regt die Bildung  roter Blutkörperchen (Erythrozyten) an.

 Das  in den Erythrozyten enthaltene  Hämoglobin bindet in der Lunge Sauerstoff aus der Atemluft und gibt ihn in den Körperzellen wieder ab. Sauerstoff wird im Stoffwechsel benötigt, um aus Zucker und Fettsäuren Energie freizusetzen - die Ausdauer wird gesteigert.

Epo macht das Blut dickflüssig und da sind wir schon beim Risiko Schlaganfall.

Ich bin aber sicher dass es fast immer eine Kombination verschiedener Wirkstoffe ist die zu Schlaganfällen führt. 

Und bei einem ruhenden Körper vielleicht eher als bei einem bewegten - hier spekuliere ich allerdings. 

Übrigens bekommt man Wadenkrämpfe durch Magnesiummangel auch fast immer nachts. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

das war mir bisher unbekannt, ist aber nachvollziehbar.

nachts ist der blutdruck geringer. daher kommt es leichter zu verklumpungen, die ja eine mögliche nebenwirkung von EPO sind.

EPO stimuliert das Knochenmark mehr rote Blutkörperchen zu bilden. 

Dem Artikel nach steigert das jedoch die Viskosität also die Dickflüssigkeit des Blutes, was die Gehirndurchbutung beeinträchtigt. --> kann zu Schlaganfall führen 

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=20554

Hematokrit = %Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut 

Durch  EPO wird das Blut extrem dickflüssig, das erhöht Risiko für Schlaganfälle extrem .

Woher nun aber hast du die Info das diese meist Nachts passieren ? 

Was möchtest Du wissen?