Warum erhitzt sich das Ventil meines Fahrradreifens, wenn ich ihn aufpumpe?

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7 Antworten

Da Luft ein Gemisch aus unedlen Gasen wie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid besteht, die mehr oder weniger auch polarisieren (insbesondere Kohlendioxid und Sauerstoff und auch H2O als Luftfeuchtigkeit), werden bei Druck Van der Vaalsche Kräfte freigesetzt, die die Temperatur ansteigen lassen. Öffnet man das Ventil, tritt ein Kühleffekt auf. Extrem verläuft dieser Effekt bei Kohlensäureflaschen und bei Ammoniak, da die Dipolkräfte dort noch viel größer sind! Dieses Prinzip wird übrigens beim Kühlschrank und bei Wärmepumpen ausgenutzt.

4 Daumen. ???

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Zugegeben, das Komprimieren von Luft ergibt eine Wärmeentwicklung. Auch die Reibung des Kolbens an der Pumpenwand ergibt Erwärmung. Die Luft im Schlauch ist nach dem Aufpumpen etwas wärmer als die Umgebung.

Hier geht es aber um die Erwärmung des Ventils!

Diese Erwärmung kann beträchtlich sein. 'Heiß' ist sogar ein passender Ausdruck.

Beobachten kann das aber nur jemand der ein Ventil mit Gummischläuchlein verwendet. Nur hier wird die Luft zwischen einem Stängchen mit Loch und Gummi kräftig durchgequetscht.

Man kann den Daumen kräftig auf den Auslaß der Luftpumpe drücken und am eigenen Leib erfahren, was es heißt, Luft 'gequetscht', also 'reibend' austreten zu lassen.

Einen Unterschied zwischen "heiß" und "warm" gibts nicht. Und, was bitte, ist "gequetschte Luft"? Da kann ich nur konstatieren, dass die Antwort von keiner Sachkenntnis getrübt ist.

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reibung erzeugt hitze. glaub nicht, dass das bei luft anders ist. wenn zb kleine meteoriten aus dem weltall in die lufthülle eintreten, erzeugt reibung mit luft sogar soviel hitze, dass sie verglühen - dann sehen wir sternschnuppen...

Dadurch, dass die Luftmölekühle komprimiert werden, entsteht Wärme ("Pumpen" ist Kompression); entgegesetzt kühlt sich bei Entspannung das Medium natürlich ab (siehe das Prinzig Kühlschrank); Druck und Temperatur verhalten sich umgekehrt proportional zueinander. Das hat nichts (oder nur mittelbar) mit der Außenreibung von Oberflächen in Medien wie Luft zu tun.

Paß auf, was Du schreibst! Drei x ??? Paßt auf, was Ihr mit 'Daumen hoch' benotet!

Lerne erst mal 'Moleküle' richtig zu schreiben!!!

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@krucker

Sicher weiß ich besser als du, Moleküle zu schreiben. Und ich bin auch nicht so albern verschwenderisch mit Satzzeichen.

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ich denke das liegt an der reibung, die die Pumpe an dem Ventil ausübt und reibung zieht meistens wärme mit sich...

Na, sooo stark reibt die Pumpe nicht am Ventil...ggg.

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Puste mal durch eine Küchenrolle und halte am Ende die Hand davor, danach puste durch einen Strohhalm. Auf jeden Fall ist die Luft, die durch den Strohhalm geblasen wurde, wärmer. So ist das auch bei der Luftpumpe.

Luftreibung sollte man sicher berücksichtigen, aber das Stichwort ist Brownsche Molekularbewegung. http://de.wikipedia.org/wiki/Brownsche_Bewegung

Die Luftmoleküle haben eine Eigenbewegung und wenn man sie zusammendrückt, stoßen sie vermehrt zusammen, es fällt Wärmeenergie ab. Z.B. werden deshalb Tauchflaschen gerne in einem Wasserbecken gefüllt. Sonst werden sie unangenehm warm und fassen auch nicht ganz so viel Preßluft.

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