Warum erblinden Kinder praktisch nie indem sie in die Sonne gucken? Erziehung o. Schutzreflex?

6 Antworten

Man merkt es eben, dass die Sonne sehr hell ist, vielleicht, weil man selber, ohne es wirklich registriert zu haben, schon das ein oder andere Mal hingeguckt hat und es eben so hell war, dass es weh tat. Möglicherweise spielen auch Instinkte eine Rolle dabei, aber ich denke, das sind eher Erfahrungswerte.

Naja, schädlich ist es schon. 1996 gab es hier eine partielle Sonnenfinsternis, ich hatte damals keine Schutzbrille und hab mit fast ganz zugekniffenen Augen immer wieder kurz in die Sonne geschaut. Damals war ich 12, muss man dazu sagen... jedenfalls hatte ich seitdem monatelang immer so eine Art schwachen Fleck im Sichtfeld, was man hat, wenn man in eine zu helle Lichtquelle sieht. Ist irgendwann aber verschwunden. Bei der totalen Sonnenfinsternis 1999 war ich schlauer und hab mir eine Schutzbrille besorgt ;-)

Das ist ein angeborener Schutzreflex nicht nur bei Kindern, sondern bei allen Menschen und allen Tieren.

Nur wenn wir uns mit voller Willensanstrengung bemühen, dann können wir diesen Reflex überwinden und in die Sonne schauen. Nur wer das tut ist selber schuld, denn daran kann man erblinden.

Das passiert immer wieder bei einer Sonnenfinsternis. Dafür gibt es dann die SoFi-Brillen. Diese braucht man aber nicht während der totalen Finsternis, denn da ist es ja dunkel. Sondern man braucht diese Brillen, wenn die Sonne zum Teil verdeckt ist um sehen zu können, welcher Teil der Sonne noch sichtbar ist. Dazu konzentriert man sich auf die Sonne schaut hin .... und ohne SoFi-Brille kann man dann erblinden.

wie ist das dann mit der Behandlung beim Augenarzt mit dem grellen Licht, wenn er den Augenhintergrund untersucht und bei Augenlaser-OPs?

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