Warum entwickelt sich die Gesellschaft so....?

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8 Antworten

Unsere Gesellachaft ist momentan so, wie sie ist. Eine Seite ist die von dir Beschriebene, eine andere Seite ist, dass das junge Menschen stört und sie es versuchen besser zu machen, eine Seite ist, dass sich manche für Flüchtlinge, Umweltschutz und die 3. Welt einsetzen, eine Seite ist, dass manche nur möglichst verdienen möchten usw.

Jeder von uns verändert Gesellschaft.
Wir entscheiden in welche Richtung!

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Was du da beschreibst ist sicher nicht repräsentativ für unsere Gesellschaft. Auch gab es solche Verhaltensweisen auch schon früher, nur hat man es da nicht mitbekommen. Erst das Internet gibt solchen Leuten erst eine Bühne sich zu produzieren. Im Vergleich dazu hätte früher kein Journalist oder Redakteur es für Wert befunden über so etwas zu berichten.

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EGitarre 14.01.2016, 10:45

Aber z.B. das Verhalten der Tochter. Mir wäre nicht bewusst, dass früher viele solcher Fälle zu hören waren (also auch im großen Bekanntenkreis). Und so ausgeprägt war sowas früher nicht meines Erachtens nach. Dieses Beispiel mit dem Handy war - wie gesagt - nur ein Beispiel dafür, wie die Eltern-Kind-Beziehung sich langsam entwickelt. Das genannte Beispiel ist kein Einzelfall, expliziet nicht in der Familie des Beispiels, aber auch im allgemeinen. Ein Kollege von mir, der eigentlich sehr freundlich (mir gegenüber) ist, schreit seiner Mutter durchs ganze Haus, "Ey du F*tze ich bring mir gleich mal was zu Trinken" (Da durfte er sich von mir dann auch n Vortrag zu anhören :D) aber das bekommt man immer mehr mit...

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Hallo, habe mir mal Zeit genommen und deinen Text durchgelesen.

Ich beschäftige mich auch sehr viel mit der Gesellschaft und der Welt um mich herum. Generell geht unsere Gesellschaft den Bach runter, wie ich finde. Die Erziehungsgeschichte ist nicht einmal das schlimmste. Diese gierige, oberflächliche Menschheit die in einem System gefangen ist aus dem sie nicht herauskommen werden. Bzw. merken sie nicht einmal, dass sie in einem System gefangen sind. 

Es geht um Normen und Werte. Sie bestimmen das Leben. Eine gute Schulausbildung und Berufsbahn, Geld und Wohlstand steht in erster Linie. Bei zu vielen Menschen ist die Gesundheit und ihr Wohlbefinden zweitrangig. Vielleicht bekommen sie gar nicht mit, wie sie sich selbstzerstörerisch verhalten. (z.B. bei einer Grippe/Erkältung zu Medikamenten wie Aspirin greifen und in's Büro fahren anstatt sich auszuruhen)! Die wirklich wichtigen Dinge wie Liebe, Freundschaft, das eigene Selbstbild erkennen (sich selbst finden) u.s.w. gehen unbemerkt unter. Der Stress und der Uhrzeiger haben die Menschheit fest in der Hand.

Wochentage, Zeit, Termine, Planungen...All' das schränkt uns bloß ein. Und dennoch sind wir abhängig von diesen Dingen. Genauso wie sich unsere Umwelt und die Technologie entwickeln, entwickelt sich auch die Kindheit und Jugend mit. Nichts bleibt wie es war, der Wandel auf der Welt ist zu schnell und zu dominant. Alle ziehen mit. Immer und überall. 

Die Kinder werden respektloser und ihre Kindheit geht ebenfalls im Wandel unter. Wer kein neues Smartphone hat, welches größer als der eigene Kopf ist wird ausgeschlossen. Wer als Erwachsener eine andere Lebensweise pflegt und z.B. auch anders aussieht, fällt in der Gesellschaft negativ auf. Und wird ausgegrenzt. Bekommt keine Ausbildung weil er nicht in die Norm passt.

Diesen Vergleich finde ich ständig wieder. Wir machen uns um zu viel sinnloses Gedanken. Haben vergessen worum es wirklich im Leben geht. Das färbt auf die Kinder ab. Sie lernen aus ihrer Umwelt, schauen es sich ab. Und ihre Umwelt ist kein gutes Vorbild. In Zukunft wird es wohl kaum besser werden. 

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Ich denke das Verhalten entsteht unter anderem, durch den Ferneher-Konsum, denn was heutzutage im TV läuft, ist für Kinder meiner Meinung nach unpassend. Beispiel: "Berlin Tag und Nacht".

Ich bin die Sender durchgegangen und sah auf einmal, dass sich in dieser Serie eine Frau eine Line Koks duch die Nase gezogen hat.
Das lief übrigens gegen 13:00 oder 14:00, da wo die meisten Schüler grad von der Schule nach Hause gekommen sind. Hat mich ziemlich schockiert als 19. Jähriger.

Allerdings denke ich auch, dass dieses Verhalten am mangelnden Respekt gegenüber Älteren liegt. Soviel ich weiß, gibt es jetzt immer mehr Schulen, die die Schüler ab der 5. Klasse in ein seperates Gebäude stecken, wo keine älteren Schüler sind. Das heißt, sie können auch nicht in Mülltönnen gesteckt werden, oder geärgert werden, um ihnen zu zeigen, dass es Ältere gibt, die man zu respektieren hat.
Heutzutage sehe ich kleine Kinder, die mich als H!!!nsohn bezeichnen. Sowas hätte ich mich als Kind niemals getraut, weil ich wusste, was mir dann anschließend blüht. Und daraus entstand der Respekt.

Ist allerdings lediglich meine Meinung

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EGitarre 14.01.2016, 10:51

Zum Thema Fernseh-Konsum:  Solche Sendungen gab es "zu unserer Zeit" (bin auch 19 :P) ja auch, Familien im Brennpunkt oder wie das alles heißt läuft ja auch schon ne Ewigkeit. Aber ich hab mir damals als Kind gedacht, was das für n Schrott ist und hab was anderes geguckt, Schloss Einstein oder Süderhof oder so :D

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DannyMC 14.01.2016, 11:16
@EGitarre

Haha Schloss Einstein <3

Aber ich habe bewusst Berin Tag und Nacht erwähnt, weil zu dieser Zeit damals immer Pokito lief, das heißt Animes vom Feinsten, wie One Piece, Naruto und Pokemon. Das find ich persönlich viel besser, als BTG und Familien im Brennpunkt ect :D

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Viel fällt mir dazu nicht ein, außer dass der Konsumdruck auf die Jugendlichen heutzutage viel größer ist. Zu meiner Zeit hat man an Weihnachten und zum Geburtstag etwas bekommen und sonst außer einem Dach über den Kopf, Nahrung, Schulmittel sowie ein paar Klamotten und ein Eis im Urlaub unterjährig nichts.

Neidisch war man zwar auch, auf die Kinder die viel mehr hatten, da ihre Eltern reich war, aber die "armen" waren in der Mehrzahl, die das nicht hatten, daher war kein sozialer Druck da, dass man minderwertig ist, wenn man das nicht auch hatte, sondern sagte eben: das ist eben ein "reicher und verwöhnter Bubi oder Mädel" und wurden eher deswegen ausgegrenzt. Aber nur wenn derjenige auch immer damit angeben musste.

Dieses Denken war eher bei den Eltern vertreten, vor allem bei Autos. War ein riesen Statussymbol. Interessiert heute kaum noch jemanden.

Wenn die Kinder und Jugendlichen heutzutage so drauf sind, oder einige davon, mir ist das so nicht bekannt und mein Junior und seine Freunde sind absolut ok, dann ist ja die Erziehung daran schuld. Und die erfolgt ja zu großen Teilen durch die Eltern. Also müssten die ja überlegen, was sie verbockt haben.


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Ich finde es genau so traurig wie du. Mir ist das auch aufgefallen dass es heutzutage leider kaum noch "normale" Jugendliche gibt. Alle denken sie seien du coolster beleidigen andere und haben vor niemandem mehr respekt. Ich denke dass das alles durch die heutigen medien passiert. Facebook youtube etc. Die jugendlichen orientieren sich daran und merken nicht dass das was sie sehen meist nur show ist.... siehe rapper als beispiel.

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EGitarre 14.01.2016, 10:47

An sich stimme ich dir zu, nur Facebook und alles gibt es ja auch schon ne Zeit, und ich nutze das auch, bin aber in meinen Augen nicht so :D Also iwie muss das nicht im MedienKonsum an sich liegen, sondern daran, wie die Kinder da herangeführt werden oder so....

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kiniro 14.01.2016, 17:03

Es gibt auch etliche Erwachsene, die sich anderen gegenüber respektlos verhalten.
Ich selbst begegne Jugendlichen freundlich, was im Gegenzug eine freundliche Reaktion ihrerseits hervorruft.

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Ich selbst halte von Erziehung nichts - wie ich schon des Öfteren geschrieben habe.

Wer meine Texte aufmerksam liest, wird feststellen, dass es mir ums "in Beziehung mit dem Kind bleiben" geht und nicht um "Kind kann alles machen, was es will und die Eltern nicken nur ab".

Ich (Jahrgang 62) musste nicht helfen, wenn ich Freunde besuchen wollte. Einzige Bedingungen war, dass ich mich um mein Zimmer kümmerte (unabhängig von Besuchen oder anderen Dingen).

Erziehung ist nie vernünftig. Sie ist der Ausdruck für machtbesessene Erwachsene.

Was das Mädchen anbelangt: schon mal daran gedacht, dass sie sich extrem über ihre eigene Dabbischkeit geärgert hat?
Diesen Frust auszuhalten, Verständnis zu zeigen und gleichzeitig zu sagen "Ich weiß, dass du dich darüber ärgerst. Das Geld reicht nicht für ein neues Handy. Falls du einen Vorschlag hast, wie wir das Problem lösen können, sag Bescheid".

14-jährige können schon zur Problemlösung beitragen. Voraussetzung ist, dass sie auch für voll genommen werden.

Ich denke mal, dass entweder dem Mädchen zu viele Grenzen gesetzt wurden und es jetzt "rebelliert" oder aber die Mutter unfähig ist, ihre eigenen Grenzen klar zu benennen.

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Das kann tausende Gründe haben. Der Grund der mir am wahrscheinlichsten erscheint ist der, dass mittlerweile oft beide Elternteile vollzeit arbeiten müssen und es immer mehr alleinerziehende gibt. Dadurch kümmert sich niemand um die Kinder und erzieht die nicht. Dieses Vater arbeitet und Mutter macht den Haushalt (oder andersrum) Prinzip wäre glaube ich garnicht so schlecht.

Und nun gut... Menschen haben noch nie über das was sie sagen nachgedacht.

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kiniro 14.01.2016, 17:05

Allein Erziehenden die Schuld dafür zu geben, halte ich für eine ziemlich einseitige Sichtweise.

Gerade dieses ganze Erziehungsgedöns bringt so manche Kinder hervor, deren Verhalten ich nur mit Schrecken beobachten kann.

Da passt der Spruch "ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch".

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