Warum entwickelt ausgerechnet Russland ein Mittel gegen Krebs?

19 Antworten

Krebs ist nicht gleich Krebs. Er hat die unterschiedlichsten Ursachen, Ausprägungen und Schweregrade.

Dass das mit großer Wahrscheinlichkeit eine Falschmeldung ist, kann man daran erkennen: Es handelt sich sich um ein Allheilmittelversprechen für eine offensichtliche sehr komplexe Problematik. Üblicherweise sind komplexe Fragestellungen auch nur komplex zu beantworten.

Dass da irgendwo auf der Welt für spezifische Krebsarten Therapien und Medikamente "versucht wird zu entwickeln", mag ja sein. Einen Durchbruch hat man da aber noch nicht erziehlt.

Das Medikament wurde bisher anscheinend nur an Ratten und Mäusen getestet, die Hautkrebs, Weichgewebe- und Knochentumore hatten (Melanome und Sarkome, das sind nicht alle Krebsarten...). Ob und wie das Medikament bei Menschen anschlägt wird nicht erwähnt, folglich existieren noch keine Testergebnisse und es handelt sich um eine Vermutung. Bitte beim nächsten Mal nicht nur die Überschrift lesen.

Krankheiten haben Ursachen und ohne diese Ursachen abzustellen, ist eine Krankheit prinzipiell nicht heilbar. Medikamente - gleich welcher Art - können daher keine Krankheiten heilen. Sie unterdrücken lediglich Krankheitsfolgen. Da die Ursache nicht beseitigt wird, besteht die Krankheit weiter.

Das gilt auch für eventuelle Krebsmedikamente. Man muss hierbei bedenken, dass es einen Unterschied zwischen einem Krebs bei einem Labortier und Krebs beim Menschen gibt. Den Labortieren wurde die Krebsanfälligkeit angezüchtet oder die Tumore wurden in den gesunden Organismus eingebracht. Die Ursachen sind also nicht die gleichen wie beim Menschen. Selbst wenn das Medikament gegen den Tumor wirken sollte, ändert das daher nichts an der Krankheitsursache, die dafür sorgt, dass immer weitere Tumore entstehen. Der Tumor ist nicht der Krebs - der Tumor ist ein Symptom, eine Folge des Krebses.

Bei Krebs teilen sich die Zellen unkontrolliert, weil zum Beispiel die Instanzen, die die Zelle im Wachstum hemmen würden, durch Mutationen nicht funktionieren, oder jene Moleküle, welche die Zelle zum Wachstum anregen, zu eine zu starke Wirkung haben.

Bei der Chemotherapie versucht man, diese Zellen, welche sich häufig teilen, zu zerstören und so den Patienten zu heilen. Natürlich ist das noch nicht spezifisch genug und so haben diese Medikamente auch Nebenwirkungen an anderen sich schnell teilenden Zellen (Haare, Darm). Aber deshalb wird daran geforscht. 

Die Ursache wird dabei aber natürlich nicht bekämpft. Das wären zum einen chemische, biologische und physikalische Einflüsse aus der Umwelt und natürlich die genetische Ausstattung der jeweiligen Person. Diese Ursachen kann man nicht einfach alle verhindern, sondern nur minimieren. Mich würde außerdem interessieren, was es für die Krebsbehandlung für eine Auswirkung hat, wie der Tumor entstanden ist. Du sagst ja: 

,,Das gilt auch für eventuelle Krebsmedikamente. Man muss hierbei bedenken, dass es einen Unterschied zwischen einem Krebs bei einem Labortier und Krebs beim Menschen gibt. Den Labortieren wurde die Krebsanfälligkeit angezüchtet oder die Tumore wurden in den gesunden Organismus eingebracht."

Was wäre deiner Meinung nach die bessere Methode und wodurch entsteht deiner Meinung nach der Krebs?

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@thermocycler

Das unkontrollierte Teilen der Krebszelle ist nur eine von mehreren sehr spezifischen Eigenarten. Sie hat weitere Fähigkeiten, wie eine Proteinhülle, die sie vor dem Immunsytem tarnt oder die Fähigkeit, bhCG zu produzieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fähigkeiten durch zufällige DNA Schäden oder Mutationen gleichzeitig entstehen, ist praktisch Null. Es handelt sich also nicht um eine mutierte Zelle.

Die Krebszelle ist dem Wesen und Verhalten nach ein Trophoblast. Eine Zelle, die in zwei Situationen eine wesentliche Rolle spielt: Bei der Einnistung eines Embryos und bei der Reparatur von Gewebeschäden. In beiden Fällen werden die spezifischen Fähigkeiten wie Infiltration des Gewebes, häufige Teilung, Anschluss an Blutgefäße, Sezernierung von bhCG, benötigt. Wer sich einmal in der Embryologie beliest, wird feststellen, dass das Verhalten des Trophoblasten bei der Einnistung des Embryos exakt dem eines Tumorgeschehens gleicht. Da der Trophoblast sich immer weiter teilen würde, verfügt unser Organismus über mindestens zwei Kontrollmechnismen, um seine Arbeit zu beenden. Versagen beide Mechanismen, entsteht ein Tumorgeschehen.

Da die zweite Aufgabe die Reparatur von Gewebeschäden ist, kann bei gestörtem Kontrollmechanismus jeder Gewebeschaden zum Auslöser eines Krebsgeschehens werden. Es ist also bspw. beim Raucher nicht so, dass der Rauch zellen mutieren lassen würde, sondern es kommt zu Gewebeschäden in der Lunge, die der Organismus zu reparieren versucht. Wird der eingeleitete Heilungsprozess, an dem die Trophoblasten beteiligt sind, nicht gestoppt, entsteht ein Lungenkrebs. Ähnliche Prozesse laufen in der Leber ab (Gewebeschäden durch Alkohol) oder im Darm (Gewebeschäden durch Entzündungen). Hier liegt auch der Grund, weshalb nicht jeder Raucher Lungenkrebs bekommt: Solange der Organismus die Trophoblasten noch kontrollieren kann, kann kein Krebs entstehen.

Die bessere Methode ist einfach: Die Ursachen für den Kontrollverlust finden und abstellen - es sind Ernährungsthemen.

Das ist alles seit langem erforscht und bekannt. Wer sich ein Bild über die Theorie machen möchte, kann sie hier im Original nachlesen: http://www.whale.to/cancer/beard2.html

Die Theorie (die eigentlich schon lange keine mehr ist), wird offiziell nicht anerkannt. Warum das so ist, erklärt Edward Griffin: https://www.youtube.com/watch?v=tjf9NGJfe8E

Empfehlenswerte Lektüre, falls sich jemand näher damit beschäftigen möchte: "Welt ohne Krebs" von Edward Griffin.

Wer meint, das sei blanker Unsinn und die klassische Trias aus Chemo, Bestrahlung und OP sei der richtige Weg, dem sei das natürlich unbenommen.

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@joangf

Das ist auch blanker Unsinn. Läuft auf den fatalen Gedanken hinaus "der Kranke ist selbst an der Krankheit schuld".

Das führt dann direkt zu gewerbsmäßigen Anbietern von irgendwelchem unwirksamen Hokuspokus, die sich an den Ängsten Erkrankter schamlos und gewissenlos bereichern.

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@OnkelSchorsch

Eine Schuldzuweisung ist weder nötig noch sinnvoll. Fakt ist, das alle erworbenen Krankheiten Ursachen haben und diese Ursachen immer auf Fehler in der Lebensführung zurückgehen (Unfälle mal außen vor gelassen). Auch bei Krebs. Das mag dem einen oder anderen nicht gefallen, aber die Kenntnis der Ursache ist nun einmal zwingende Voraussetzung, um sie abstellen zu können und das wiederum ist zwingende Voraussetzung für eine Heilung. Fatal ist daran gar nichts. Fatal ist, wenn man dem Patienten wichtige Informationen zu seiner Krankheit vorenthält, damit er sich ja nicht schuldig fühlt.

Das gewerbsmäßge Anbieten von unwirksamem Hokuspokus, um sich an den Ängsten Erkrankter schamlos und gewissenlos zu bereichern ist in jedem Fall zu verurteilen. Da stimme ich zu.

Apropos - die realen Überlebensraten von Krebskranken haben sich bei den typischen Krebarten (Prostata, Darm, Brust, Lunge) seit den 70er Jahren nicht verbessert, sondern eher verschlechtert, trotz immer neuer Medikamente und Behandlungen. Hier am Beispiel Darmkrebs:

https://up.picr.de/28503620ww.jpg


Datenquelle: Krebsregister der Uni München. Diagramm nach Jörg Blech, "Heillose Medizin".

Ein Schelm würde die gängigen Therapien ob dieser "Erfolge" wohl zu Recht als unwirksamen Hokuspokus ansehen...

Untersuchung der klinischen Daten von 12 Krebsmitteln, die zwischen 1995 und 2000 von der EMEA zugelassen wurden, durch die Pharmakologen Garattini und Bertelé aus Mailand:

- Keine höhere Überlebensrate
- Keine Verbesserung der Lebensqualität
- Keine Verbesserung der Sicherheit in der Anwendung
- Neue Medikamente waren aber sehr, sehr viel teurer…

220 Millionen Euro wurden 2014 alleine für Mammografie von den Krankenkassen (also dem Steuerzahler) bezahlt. Für ein Verfahren, das selbst Krebs fördert, massiv Ängste bei den Untersuchten schürt und dessen Aufgabe offenbar vor allem die Schönung der 5-Jahres Statistik ist, um Erfolge zu "belegen" die real gar nicht existieren. -> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128239351.html


Und was die Kosten für Medikamente angeht: Einige Top-Krebsmedikamente sind laut FAZ 4000 mal so teuer wie Gold.

Aber schamlose Ausbeutung und gewissenlose Bereicherung findet ja nur in der Alternativmedizin statt... ;)

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@joangf

Es ist wie immer: Schwurbler schreiben eine DIN A 4 Seite, man müsste aber zehn Bücher schrieben, um den gantzen Unsinn aufzudröseln. Fünf Minuten Geschwurbele benötigen so mehrer Monate korrekter und seriöser Arbeit, um klar zu belegen, was für ein Unfug geschwurbelt wird.

Ist immer dieselbe Vorgehensweise der Schwurbler. Da es eh keinen SInn hat, da mit Vernunft zu kommen, lasse ich es.

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Wieso gibt es noch keine heilung gegen krebs?

hallo leute

die medizin ist schon sehr weit vorgeschritten aber dennoch gibt es noch keine heilung.

ich denke manchmal, dass es eventuell schon eine heilung dafür gibt nur das die regierung es geheim halten könnte. ich meine eine chemotherapie kostet einen haufen geld, soweit ich das mitbekommen habe und wen plötzlich die menscheit wüsste, dann würden die ärzte oder generell die pharmaindustrie nichts mehr verdienen und die müssten dan alles dicht machen. so lautet zumindest meine theorie.

ebenso gibt verschwörungstheorien das die regierung uns menschen absichtlich krank machen z.b durch die luftverschmutzung, lebensmitteln oder durch wasser. Den umso mehr menschen an krebs erkrankten umso mehr geld gibt es. Es gibt immer hin auch ärzte die ihren patienten irgendwelche medikamente eindrehen wo die patienten eigentlich nicht mal brauchen? ebenso wie diese vitaminmangel gerede. Wusstet ihr das vitamin tabletten über 30-40€ kosten? in der apotheke und das sind die wo ärzte aufschreiben und das schlimmste ist das nicht mal die krankenkasse dafür bezahlt nene wir müssen es aus eigener tasse bezahlen. Erst wen man knochenbrüche hat bezahlt es die krankenkasse.

also so langsam habe ich den eindruck das die regierung mit uns menschen heimlich spielt aber wie sieht ihr das ganze eigentlich? könnte da was dran sein an meiner theorie oder ist das eher bullshit?

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