Warum entwertet sich das Gute und Positive wenn es zuviel ist?

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6 Antworten

Hi ToniKim,

du hast Recht! Schon Goethe sagte:

"Alles in der Welt lässt sich ertragen

Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen!"

Ich kann das bestätigen, wenn ich mir schon am zweiten oder dritten Urlaubstag das All inclusive-Buffet allmählich zu viel wird! :)

LG von tanzella

Danke fürs Sternchen und LG! :)

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"Zuviel des Guten": Das Besondere wird "gewöhnlich" - und man wird dadurch absgestumpft. Wenn ich es mit der Musik vergleiche: Ich möchte meine derzeitigen Lieblings-Stücke auch nicht in Dauerschleife abspielen.
Ich nehme an, dass ich sonst nicht mehr so intensiv auf die Details achte, die den Unterschied zum seichten Hintergrund-Gedudel ausmachen.

Man lernt gewisse Dinge - von mir aus das Leibgericht - auch deswegen zu schätzen, weil man es nicht am laufenden Band hat und es was Besonderes ist, auf das man sich eben freut sodass man es genießt :) Genau das ist jedoch eben nicht mehr gegeben, wenn etwas zum Dauerzustand wird.

Weil irgendwann ein gewisses Sättigungsgefühl eintritt. Jedes Gut hat einen Grenznutzen (aus der Wirtschaftslehre). 

LG

  • Das Gute ist oft für uns das Superlative, und da streikt bald unser "natürliches Sättigungsbedürfnis"

Weil ALLES, was zuviel oder zuwenig ist, schlecht ist. Es ist bei ALLEM wichtig, die Mitte zu suchen.

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