Warum entsteht eine Wasserbrückenverbindung?

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3 Antworten

Wasserstoff hat nur ein Elektron. In einer R-H-Bindung (z.B. mit R = O oder N oder Cl usw.) ist dieses Elektron an der Bindung beteiligt und hält sich umso näher am elektronegativeren Bindungspartner auf, je größer die Elektronegativitätsdifferenz zwischen den Bindungspartnern ist. Bei sehr großen EN-Differenzen besitzt der positiv geladene Kern des Wasserstoffs dann kein Elektron mehr, das ihn nach außen hin abschirmt. Das Proton steht dann sozusagen nackt da und kann ganz hervorragend mit negativen Ladungen wechselwirken. 

Du meinst eine Wasserstoffbrückenbindung?

Schau dir mal den Atombau eines Wasserstoffes an und stell dir vor, das einzelne Elektron ist derzeit mit einer Bindung beschäftigt. Was bleibt denn noch über?

Bei den meisten anderen Atomen befinden sich noch weitere Elektronen zwischen dem Kern und von außen einwirkenden Kräften. Hier nicht.

Es gibt keine Wasserbrückenverbindung.
Auch keine Wasserstoffbrückenverbindung.

Lerne, und das geht nur mit Sorgfalt, oder lass es bleiben!

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