Warum entsteht bei einem Gewehr ein Rückschlag wenn man abdrückt?

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3 Antworten

Kraft und Gegenkraft.

Das Projektil wird ja in eine Richtung beschleunigt. Die dazu notwendige Kraft muß sich ja irgendwo abstützen. Gibt es eine Kraft, gibt es eine Gegenkraft. Die Summe der Kräfte eines Systems ist Null!

Bei Feuerwaffen kommt noch zusätzlich Schub durch die austretenden Gase hinzu, das funktioniert genau wie bei einer Rakete. Aber auch magnetische Waffen (Gaußgun, Railgun) die keine Gase ausstoßen erfahren einen Rückstoß.

Deswegen ist das aus den Filmen bekannte "wegfliegen" des Gegners Unsinn. Der Schütze würde genau so wegfliegen weil der mindestens genau so viel Energie abbekommt wie die Kugel bekommen hat. Der Sinn einer gewehrkugel ist es ein Loch zu schlagen was den Blutdruck senkt, Schmerz erzeugt und den Gegner dadurch schnell Kampfunfähig macht. Das "aus dem Weg pusten" wie im Kino ist blanker Unsinn!

Sogenannte Rückstoßfreie Waffen stützen sich entweder an einem gestell ab (Maschinengewehr am Fahrzeug angebracht) oder stoßen ein Gegengewicht nach hinten aus (Panzerfaust 3).

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Spontan würde ich sagen durch den Luftstoß, der durch die Druckwelle im Lauf vorne entsteht. Wenn du z.B. SEHR stark luft aus-atmest könntest du ja deinen Körper damit bewegen.

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Schon der alte Newton hat erkannt: actio = reactio

Also: die gleiche Kraft, die das Projektil beschleunigt, wirkt auch auf das Gewehr, da "sich das Projektil dort abstößt".

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