Warum entlastet eine Einheitssteuer nicht zwangsläufig die Reichen?

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2 Antworten

Die Reichen profitieren dadurch immer.

Bei relativ hohem Freibetrag auch die Armen. Jedenfalls bei dieser Steuerart.

Draufzahlen tun die in der Mitte. Schon bei der Steuer.

Und letztlich alle - außer die Reichen - weil die nicht gezahlten Steuern über Gebühren, Abgaben, andere Steuern (z. B. Mehrwertsteuer) reingeholt werden müssen. Und davon ist man immer mehr betroffen, je weniger Geld man hat und je mehr man davon für den täglichen Bedarf ausgeben muss.

Letztlich ist das eine weitere Umverteilung von unten nach oben.

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Kommentar von Fuloli
15.10.2016, 13:35

Das widerspricht sich etwas mit dem, was ich gelesen habe. Also das reiche "immer" profitieren, was laut Wikipedia nur der Fall mit keinem/ niedrigem Grundfreibetrag ist. Hast du eine Quelle, wo ich deine Aussage nachlesen kann?

Auch das Steuergelder fehlen, scheint nicht immer der fall zu sein. Das würde ich intuitiv auch vermuten aber anscheinend ist es halt nicht zutreffend, sondern es werden die gleichen Steuereinnahmen erzielt. Ich verstehe hakt nicht ganz, wie das funktioniert.

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Habe zwar keine Ahnung von Steuerrecht, aber ich kann mit einer Tabellenkalkulation umgehen.

Es ist tatsächlich relativ leicht, mit einem Einheitssteuersatz und einem Freibetrag die momentane Steuerkurve in etwa nachzumodellieren. Sehe nicht recht, wozu das gut sein soll, wenn's am Ende für alle Schichten praktisch gleich bleibt. Vermutlich würde es gegen "kalte Progression" helfen und etwas mehr Transparenz schaffen. Naja.

Was gleich bliebe, ist, dass man mit mehr Manövriermasse auf dem Konto die Möglichkeit hat, Ausnahmeregelungen, Schlupflöcher und was weiß ich was für steuermindernde Faktoren auszunutzen. Wenn man das, was auf dem Konto ist dagegen am Ende des Monats aufgebraucht hat, gibt's halt nicht viel zu fummeln, in der Steuererklärung und man zahlt das, was vorgesehen ist. An der Stelle, wäre viel mehr zu verdienen, für Herrn Schäuble und seine Nachfolger, nehme ich an.

Viel gravierender wirken sich für die unteren und mittleren Schichten Änderungen an den Verbrauchssteuern aus, weil die halt alle gleichermaßen treffen und das bei weniger Netto viel mehr ins Gewicht fällt.

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Kommentar von Fuloli
15.10.2016, 13:41

Wie kann man denn mit einem einheitssteuersatz eine Kurve modellieren *o* . Und was ist eigentlich zum Beispiel mit den ganzen youtubern und streamen. Die verdienen Teilweise richtig viel Geld, aber wird das auch nach Steuerprogression versteuert (heute)?

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