Warum enden manche Freundschaften?

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6 Antworten

Hallo,

ja, dass stimmt Freundschaften enden oft mit der Zeit. Ein Beispiel aus meinem Leben. Ich hatte mal eine sehr gute Freundschaft. Wir kennen uns seit dem Kindergartenalter und waren dann auch immer zusammen in einer Klasse in der Grundschule und auf der Realschule. So, nach der 10. Klasse sind wir auf einer weiterführenden Schule beide gegangen, aber in unterschiedlichen Klasse. Damit ist der Kontakt irgendwie zerbrochen und inzwischen haben wir sehr selten Kontakt. Manchmal sehen wir uns unterwegs. Letzte Woche haben wir uns z. B mal zufällig getroffen und auch sehr lange geredet. Eine richtige Freundschaft ist es nicht

Es gibt viele Gründe, warum einige Freundschaften irgendwann enden. Du nennst in deiner Frage z. B Fussball. Wenn man zusammen in einem Fussballverein war, dann ist diese Freundschaft durch gleiche Interessen entstanden. Aber irgendwann steigt vielleicht einer aus dem Fussball aus und sucht sich ein anderes Hobby oder hat einfach keine Zeit mehr zum Fussball spielen. Danach geht die Freundschaft dann oft zu ende, weil sie eben nur wegen Interessengleichheit geschlossen wurde.

Dann nennst du noch Grundschule. Es ist oft so, dass Schul-Freundschaften nach der Schulzeit enden. Man geht unterschiedliche Wege, vielleicht fängt einer eine Ausbildung an und der andere geht weiter zur Schule oder nimmt ein Studium in Angriff. Dann verliert man sich auch schnell aus den Augen, die Zeit vergeht und die Freundschaft ist nicht mehr das, was es zur Schulzeit war. Es könnte auch am Umzug und anderem liegen.

´Es gibt aber im Leben ein paar wahre Freundschaften, davon hat man meist wenige. Dafür bleiben diese Freundschaften und es sind die Menschen auf die man sich immer verlassen kann, auch wenn man sich nicht täglich sieht :)

Ich hoffe meine Antwort half etwas, LG :)

Man entwickelt unterschiedliche Interessen. Zieht in einen anderen Ort. Der Kontakt wird geringer. Andere Freunde kommen hinzu. So ist das Leben. Nur wenige bleiben einem erhalten und das sind dann echte Freunde.

Das Leben ist wie eine Zugreise, hier ein Text dazu, seither sehe ich das Thema mit den gehenden Freunden auch leichter:

Der Zug des Leben

Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehmeÜberraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen. 

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: 

Unsere Eltern. Leider ist die Wahrheit eine andere. 
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück. 

Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. 

Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben. Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang. 

Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen. 

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immer währende Sehnsucht... 

Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt … 

Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen. 

Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. 

Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist. 

Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen. 

Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. 

Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht. 

Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und 

genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt. 

Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige..... 
Ja, das glaube ich. 
Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. 

Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein. 
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl, 
sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten. 

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen. 

Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat. 

Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt. 

Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich eine

Gute Reise !

Quelle: http://www.derlebensweg.de/zug_lebens.html

Ich denke, dass wahre Freundschaften nie enden. Die sogenannten Hobby-, Interessen- und Zweckfreundschaften gehen mit der Zeit auseinander. Beispiele wären bei Hobbyfreundschaften, wenn man wegen dem Fußballverein in dem man zusammen gespielt hat befreundet war.

Das Problem ist einfach, dass sich das Leben eines jeden in verschiedene Richtungen entwickelt. Ich hatte zu Schulzeiten auch tolle Freunde. Aber schon seit Jahren ist der Kontakt abgebrochen. Sie haben studiert, ich hab nur ´ne Ausbildung gemacht. Manche sind ins Ausland gezogen. Auch ich habe meine Heimat verlassen. Irgendwie ist alles zu gegensätzlich und daran scheitern Freundschaften wohl oft.

Man wird erwachsen. Jeder findet neue Interessen und alle gehen andere Wege :)

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