Warum ekeln sich "normale" Menschen vor Menschen mit Behinderung?

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Das Ergebnis besteht aus 41 Abstimmungen

nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung 80%
ja, ich ekel mich vor Menschen mit einer geistigen Behinderung 19%

44 Antworten

nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Also ich denke mal, dass "gesunde" Menschen sehr oft Angst und damit auch unterbewusst eine Ablehnung von Behinderung haben. Natürlich ist es ekeliger, wenn ein älterer Mensch sich in die Hose macht oder sabbert (weil er ja schon ganz was anderes isst als ein Baby). Und Babys werden insgesamt als natürlich hilflos und hilfsbedürftig angesehen werden, schon wegen ihres Kindchenschemas.

Viele Menschen können ja auch ihre alternden Angehörigen nicht pflegen, weil sie sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes "ankotzen". Ich denke man muss da in gewisser Weise "hineinwachsen" (wie das Eltern von behinderten Kindern ja meist tun), oder man braucht ein sehr hohes soziales "Können", also soziale Kompetenz. Ich bin sehr froh, dass es Menschen wie dich gibt, die sich um diese "Randgruppen" von Menschen kümmern und das mit Hingabe. Du bist damit das Bindeglied zwischen Menschen mit Beeintächtigung und "Normalsterblichen". Danke!

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Kommentar von CountDracula
28.08.2011, 18:53

Ich bin auch in so was "hineingewachsen" (also jetzt nicht speziell Behinderungen, sondern Körperflüssigkeiten und so generell), da meine Mutter von Beruf Krankenschwester ist und mir schon, als ich noch ein kleines Kind war, viel von der Arbeit erzählt.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Hallo, Bieeene. Zuerst einmal: Meine Hochachtung, dass du diese Arbeit tust ! Das kann nicht jeder, ich auch nicht, gestehe ich gleich. Aber das hat nix mit Ekel sondern Verunsicherung zu tun, denn von `normalen ' Leuten kennt man die Reaktion grob, die kommen kann während Menschen mit geistigem Handicap ganz anders als erwartet reagieren können. Obwohl, mit der Zeit lernt man seine Pappenheimer kennen und weiß dann wie dieser oder jener drauf ist, kenne ich von meiner Schwester Arbeit, die sie in einer sicheren Station in einem Altenpflegeheim mit Demenz kranken alten Menschen tut. Dennoch ist es eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die du hast und allein schon der körperlichen Belastung ist auch nicht jeder gewachsen, lG.

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Ekel ist vielleicht nicht das richtige Wort für meine Empfindung. Es ist absolute Fremdheit und Verunsicherung. Mit "normalen" Menschen umzugehen, habe ich gelernt und es fällt mir leicht, auch wenn sie manchmal sehr wunderlich sind. Mit "Menschen mit geistiger Behinderung" kann ich es nicht, weil ich nicht weiß, was mich erwartet.

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Ich würde mein Gefühl eher als Begegnung mit einer Angst beschreiben, der Angst vor dem Schicksal (meinem Eigenen). Ich habe so eine Art Allmachtsphantasie, dass ich mein Leben in der Hand hab und Dinge beeinflussen kann. Das gibt mir den Antrieb, mir neue Ziele zu setzen, weiterzuschauen... Ist aber nur die halbe Wahrheit. Wenn ich Leute mit schweren Krankheiten sehe, erinner ich mich daran, dass ich ned viel machen kann, wenns mich erwischt. Hab schon von Leuten gehört, die gelähmt und allein für viele Jahre in ihren Wohnungen verbittert sind, sich den Tod gewünscht haben und davor grauts mir :(

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Ich denke was du mit Einnässen etc ansprichst, ist bei jedem Mensch so. Da kommt es nicht auf Behinderung oder nicht an, die meisten ekeln sich einfach vor sowas. Ansonsten sind es wahrscheinlich die Klischees und Trugbilder in den Köpfen der Menschen, von Schwerbehinderten im Rollstuhl mit schrägem Mund und langem Sabberfaden oder ähnlichem. Hab in den Ferien selbst mit Behinderten Menschen gearbeitet und meine Mutter arbeitet seit 11 Jahren mit Menschen mit Behinderung. Wenn man so den Leuten näher gebracht wird "ekelt" man sich natürlich auch nicht vor ihnen, sondern lernt sie als normale Menschen zu behandeln. Es liegt hierzulande einfach an der mangelnden Integration der behinderten Leute. Die Heime liegen meist außerhalb der Stadt, die Werkstätten auch. Begegnungsorte gibt es hier leider noch nicht viele, da das ja eine recht "neue" Idee in Deutschland ist. In der Nähe bei uns gibt es z.B. ein Restaurant, in dem fast nur behinderte Menschen arbeiten, die eben etwas fitter sind; einmal im Jahr gibt es in na größeren Disco ein "Fest der Begegnung" oder sowas, wo ganz viele behinderte, aber auch viele nicht behinderte Menschen hinkommen. Würen solche Ideen mehr gefördert und wären verbreiteter, würde sicherlich auch diese Schwelle zwischen den Leuten geringer werden. In anderen Ländern sieht es da schon ganz anders aus.

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Naja ich ekel mich nicht vor behinderten, ich komme mit solchen Menschen nicht gut klar. Ich habe einen behinderten in meiner klasse, und der wird so stark bevorzugt, das es einfach schon richtig unfair ist. In Musik zum beispiel, da hat er gesungen. 0 Rhythmus, Melodie und Text. Nach weiteren 3 versuchen ebenfalls verkackt. Da bekommt der einfach mal so ne 3. Für garnix! Und heute is der über unsere Jacken gelaufen, weil wir unsere Sachen ablegen sollten. Bin ich dann zu dem gegangen: "bist du dumm oder warum läufst du über unsere Sachen? !" Er hat das ja mit Absicht gemacht. Dann nimmt der nen Stein und wirft den vor meinen Hals! Ich kann sogar nen richtigen Kratzer sehen. Hab ich dann der Aufsicht gesagt und die so: Mensch ihr sollt die Steine liegen lassen. Zu mir sagt die das! Der bekommt keinen ärger. Aber immer! Ich hätte schon nen Tadel bekommen hätte ich den Stein nur hochgehoben!

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

hallo, bist du wirklich schon HEP. Neulich warst du in einer Frage erst 19. Bei ca. 4-5 Jahren Ausbildung schon ne Leistung !!! Und das schon lange Zeit!!!

Aber eigentlich müsstest bei deiner Berufserfahrung und der schulischen Ausbildung doch für diese "Berührungsängste" mehr Verständnis haben.

  • Es gibt einfach Menschen die sich vor Körperausscheidungen ekeln. Das ist dann eine ganz natürliche Reaktion, gegen die man nur schwer etwas machen kann.

  • Und der Vergleich mit den Kindern, ist auch nicht 100 % passend. Den es macht durchaus einen Unterschied, ob man dem eigenen Kind oder einer fremden Person eine Windel wechselt.

  • Dei vielen wird es auch die Unsicherheit sein. Sie wissen einfach nicht wie sie einen MmB begegnen sollen. Wie sie damit umgehen sollen, wenn sie von deiner Arbeit hören. Viele kenenn sich mit dem Thema "Behinderung" nicht aus, sie sind sozusagen unwissend. Oder sie haben Angst, Angts vor Themen wie Leid und Tod. Es gibt ja leider viele Menschen die sich gar nicht vorstellen können, das MmB auch glücklich sein können. Sie wissen einfach nicht, wie sie diesem Thema begenen sollen

  • Behinderung ist nicht gleich Behinderung. ich könnte mir vorstellen, das bei diesem Begriff viele an den Menschen mit einer schweren geistigen und körperlichen Behinderung denken. Der nicht alleine essen kann. Das essen eingeben bekommt oder gar mit einer Sonde ernährt wird. Der Windlen trägt oder einen Katheter hat. Vl. weil sie einmal einen Menschen mit so einer behinderung gesehen haben. Dabei wird aus dem Auge verloren, dass es viele Formen der Behinderung gibt.

  • die meisten kennen den Sinn, des Speichelns nicht. Sie können sich auch nicht vorstellen warum jemand mit Kot spielt. Der Hep kann das schon

  • Und dann, gibt es noch den Personenkreis, die MmB einfach nur verachten, und ihr Leben als unwert ansehen. Doch von dieser Gruppe werden wir hier wohl kaum sinnvolle Antworten erhalten.

  • Daher ist es wichtig unsere Umwelt darüber aufzuklären und nicht vorschnell zu verurteilen oder zu veralgemeinern

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Kommentar von schneckeschnell
28.08.2011, 19:26

tolle und ausführliche Antwort !!!!!!!!

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Kommentar von sackschaukel
27.06.2015, 11:21

Der eingang der antwort wirkt auf mich recht überheblich. "eigentlich müsstest du doch mehr..."

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Ich mache eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, bin jetzt im ersten Lehrjahr. Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich mit "ekel" sehr gut umgehen kann. Den Satz "oh gott, mit "Behinderten", dass könnte ich nicht!", kenne ich nur zu gut. Einen gewissen Ekel, kann ich auch Nachvollziehen, von Menschen die nie mit Menschen mit Assistenzbedarf zutun hatten. Jedoch gibt der Ekel diesen Menschen kein Recht, die Menschen mit Behinderung zu beleidigen, dumm nachzuäffen oder bloßzustellen. Klar kann nicht jeder mit strengen Körpergerüchen, Hintern abbutzen, Waschen des Intimbereichs und sonstigen pflegerischen Tätigkeiten umgehen (mal hart gesagt). Wer es nicht kann, muss es ja nicht machen. Ich persönlich liebe meinen Beruf und liebe die Kunden mit denen ich zutun habe !

Bloß bitte gewöhnt euch ab das Wort "behindert" als Synonom von "scheiße" zu verwenden ! ;)

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Wir haben wohl ziemlich alle unsere eigenen Vorstellungen von "normal" Das Problem ist, was tolerieren wir noch? Diese sogenannte Toleranzschwelle fährt unsere Gesellschaft immer weiter herunter.

Ein Behinderter oder Alter ist ein nicht unerheblicher Kostenfaktor und schon allein deshalb irgendwie störend. Deshalb gibt es Schuldzuweisungen in Form des Ekels. Die Menschen, die die soziale Kompetenz besitzen und sich auch mit solchen Mitmenschen befassen, werden ja auch irgendwie befremdet betrachtet. Die Entlohnung ihrer Arbeit läßt auch zu wünschen übrig

Die Gesellschaft erkennt weder die Leistung der Pflegenden und Betreuenden an, noch sieht sie diese Menschen als Mitglieder einer Gesellschaft.Sie gehören eben ausgesondert oder weg gesperrt.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Der Mensch hat immer Angst vor Unbekanntem und vor Erscheinungsbildern die er nicht einordnen kann. Oft nutzt es schon einmal über seinen Schweinehund zu springen und mit einem MmB zu reden, dann merkt man dass viele von Ihnen sehr herzlich und freundlich sind und sich noch nicht vom öffentlichen Konkurrenzdenken und Neid haben anstecken lassen.Wenn jemand vorbehaltslos freundlich ist ohne Hintergedanken dann viele dieser Klienten!

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Du solltest deine Frage konkreter Formulieren. Denn so ist sie nicht allgemein gültig.

Erstens ist es möglich das sich auch unnormale Menschen vor Behinderten ekeln.

Zweitens ist es nicht generell so das Menschen sich vor Behinderten ekeln.

Drittens ist nicht bei allen Behinderten ersichtlich das sie behindert sind.

Und viertens ist das nicht nur bei Behinderten so, sondern auch in vielen anderen Bereichen.

Deine Frage ist aber sehr gut. Und ich halte sie für sehr wichtig. Daher ein DH.

Ich bin überzeugt davon das bezüglich der Behinderten einfach Unsicherheit und Unkenntnis eine sehr große Rolle spielen.

Sehr viele Menschen sind daran interessiert möglichst vieles zu kennen und zu wissen. Aber über diesen Bereich sind die wenigsten konkret informiert.

Kaum einer weis das wir hochintelligente Behinderte haben. Kaum einer weis das es Behinderte in allen Schichten und beruflichen Positionen unserer Gesellschaft gibt.

Die Zahlen Behinderter schwanken je nach Statistik zwischen 8 und 9,6 Millionen. 52 % der Behinderten sind Männlich.

Die Frage ist auch wer als Behindert gilt. Damit meine ich jetzt nicht, wer nach dem Schwerbehinderten Recht als Behindert gilt. Sondern z.B. ob man Analphabeten als Behinderte ansehen / bezeichnen will. 57 Prozent der Betroffenen gehen einem Beruf nach. 32,6 % der 50 bis 64 jährigen zählen dazu.

Menschen mit Erkrankungen, Kinder, Alte und andere Menschen müssen nicht behindert sein. Aber sie entsprechen dem Bild das du angegeben hast. Sie nässen und koten ein.. Und sie haben andere Belange die es erforderlich machen sie zu reinigen.

Ich halte alle diese Umstände für belanglos. Denn sie zu differenzieren ist schwierig.

Krankenschwestern und Pfleger, Altenpflegerinnen und Pfleger und viele andere Berufsgruppen haben damit zu tun. Und werden viel zu wenig geschätzt für diese Tätigkeit. Vor allem auch zu wenig bezahlt.

Arbeiter in der Industrie und anderen Bereichen erhalten besondere Zulagen. Schmutzzulagen und andere Zulagen. Aber Pflegekräfte nicht. Ebenso wenig Familienmitglieder die Angehörige pflegen.

Leider ist es in unserer Gesellschaft so, das (aus meiner Sicht) der soziale Aspekt viel zu wenig zur Geltung kommt. Menschen wie dich kann man nicht hoch genug schätzen.

Und allen anderen muss man die Augen öffnen und ihnen ggf. zeigen wie falsch ihre Einstellungen sind.

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Kommentar von Bieeene
28.08.2011, 20:07

Klasse Antwort, klasse Sichtweise :) :)

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ja, ich ekel mich vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

ich muss es schon zugeben, aber ich kann es nicht ändern. ich ekle mich eigentlich weniger als ich unwissend bin. ich sehe sie nur und ich habe noch nie mit einer geistig behinderten person gesprochen. wenn ich eine person mit behinderung sehe, dann schau ich weg, denn ich würde es auch nicht wollen wenn man mich anglotzen würde. ich glaube sie wären ganz zufrieden wenn die leute ihnen nicht immer aufzwängen würden, dass mit ihnen was nicht stimmt.

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Kommentar von liesmich
30.08.2011, 19:36

was hälst du davon dich mal mit einem geistigbehinderten zu unterhalten du wirst sehen nicht jeder geistigbehinderte ist d.....f man kann sich durchaus auch mit denen unterhalten muss ja nicht gleich über z.b. pfilosophie sein denn das würde ich ja auch nicht umbedinkt verstehen

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Das ist eine Folge davon, dass Menschen mit Behinderung schon von klein auf separiert werden, was man nicht kennt, kommt einem seltsam bis unangenehm vor. Menschen, die schon als Kinder mit behinderten Menschen in Kontakt kommen, zeigen im Allgemeinen als Erwachsene weniger Hemmungen bzw. Ekel im Umgang mit ihnen.

Der Ekel vor den Ausscheidungen anderer Menschen hängt damit zusammen, dass man selbst als Kind den Ekel vor seinen eigenen Ausscheidungen antrainiert bekommen hat, z. B. bei der Sauberkeitserziehung. Ich selbst bin gelernte Krankenschwester und musste auch lernen, meinen Ekel zu überwinden. Das hat bis auf den Ekel vor Sputum ganz gut geklappt.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Das spricht dafür wie viel sie aufgeklärt worden sind oder sie haben einfach nur mitleid und kommen damit nicht klar. Sonst kann du als Heilerziehungspflegerin die Leute ebenfalls aufklären oder auch sagen das was diese Menschen täglich durchmachen ist nichts im vergleich zu das was ihr im jahr macht! Sieh es von der konsequenten Seite und klär die Leute auf wo, und wann es geht dies mal so Tipp. Ich hoffe ich konnte dir helfen und viel Spaß beim aufklären.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Ich glaube, dass sich manche davor ekeln, weil sie einfach vor allem, was "anders" ist (das ist jetzt nicht beleidigend gemeint!), Angst haben. Genau aus diesem Grund sind übrigens auch Rassismus, Ausländerfeindlichkeit sowie Hexen- und Werwolfsverfolgungen hervorgegangen bzw. gehen immer noch hervor.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Ich finde nicht das man wie es immer so schön heisst ekel davor hat. Ich selbst habe ein geistige Behinderung und empfang auf meiner Arbeit durch Arbeitskollegen immer wieder negative Attacken weil sie meine Behinderung nicht verstehen.

Muss man wie hier erwähnt nur noch herumsabbern um eine geistige Behinderung zu haben.

Ich fühle mich schon deshalb seit Jahren missverständen und kann auch nichts dagegen unternehmen.

Liebe Grüsse

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

also ich finde es nicht ekelig aber ich denke dass einige leute es eben nicht richtig verstehen. ich glaube aber auch dass du das sehr veralgemeinerst das kannst du acuh nicht tun denn nicht alle leute tuen das. die behinderten menschen sind halt anders als ich sage mal wir und damit freemd ich denke das ist der hauptgrund

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Die Leute ekeln sich nicht davor, sie trauen sich sowas einfach nicht zu und haben Respekt vor solchen Leuten. Aber jeder könnte das wenn jemand aus dem engsten Freundeskreis oder aus der Familie so ist. Ich könnte mir sowas auch nicht vorstellen und habe größten Respekt vor solchen Personen. Genauso wie vor behinderten Leuten. Sie sind wie sie sind und das und weil sie krank sind, sind sie nicht ekliger oder so. Sie tuen mir Leid, das ist einfach alles und dennoch mit so einer Behinderung Spaß am Leben zu haben zeigt uns doch einfach wie gut wir "gesunde" Menschen es haben.

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Ich bin Altenpflegerin und eigentlich haut mich nix aus den Socken oder bringt mich aus der Ruhe....aber.. Auch ich habe meine grenzen die ich nicht überschreiten möchte...ansonsten muß einem die Pflege am Menschen , egal ob jung,alt oder behindert, in de Wiege gelegt worden sein... Ich habe selbst eine Schwerstbehinderte Tochter pst 3, man lernt mit fast allem umzugehen , man muß eben akzeptieren daß nicht jeder pflegen kann Tine

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nein, ich ekel mich nicht vor Menschen mit einer geistigen Behinderung

Den Satz "Das könnte ich nicht" kann ich halbwegs nachvollziehen, weil es ja auch eine gewisse ethische Belastung ist. Als ich mein Praktikum im Altenheim gemacht habe, habe ich mich auch gefragt, wenn ein Alzheimerbewohner den ganzen Tag nur da saß, nicht gesprochen hat und nichts mitbekommen hat: Ist der glücklich? Würde er lieber sterben? Das ist für den Pfleger schon eine Belastung, weil man nicht weiß, ob man nicht vielleicht sogar diesem Patienten damit was falsches tut.

Bei behinderten Menschen kommt es natürlich ganz darauf an, was für eine Behinderung die Person hat, dass man sich fragen könnte, ob sie noch Lebensfreude besitzt. Aber Ekel an sich ist es schwachsinnig, ich wurde im Altenheim auch mit Pisse und Sabber konfrontiert, na und? Soll ich sie dafür nun verrecken lassen?

Manche Menschen sind einfach zu eitel.

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