Warum ein Plan für die Ernährung nach der Magersucht?

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also 1. geht es bei so einem plan, dass ihre "beziehung" zum essen wieder normal wird.

2. am abend sollte man allgemein weniger essen, weil der magen und das ganze verdauungssystem aber einer gewissen uhrzeit in den "schlafmodus" geht und nicht mehr so gut verdaut. somit bleibt das essen im magen und sie bekommen schmerzen.

3. wenn sie alles wieder am abend essen, dehnt sich ihr magen aus und dann haben sie noch mehr hunger. vielleicht verlieren sie mit der zeit die kontrolle, werden bulimiker oder übergewichtig.

Hallo murmelemrum,

ich finde die Frage sehr spannend... und musste auch ein bisschen darüber nachdenken.

Wenn ein Mensch Magersucht bekommt sind gleichzeitig viele Lebensbereiche betroffen, die nicht unmittelbar in einer Therapie sofort lösbar sind. Ich denke, dass ein Essensplan relativ am Anfang einer Therapie eingesetzt wird um die/den Betroffen an das Essen zu gewöhnen und physisch wieder aufzubauen.

Zu diesem Zeitpunkt halte ich es fast für unmöglich das er/sie die Essensmenge selber richtig einschätzen zu können.

Ich denke, das es definitiv von Vorteil ist Essen gleichmäßig über den Tag einzunehmen, für jeden, aber spezifisch Abends wenig zu essen halte ich (besonders bezogen auf vorherige Magersucht) für nicht  gut.

Lg Elisabeth

Nehmen wir an, eine magersüchtige erfüllt deine Voraussetzung, dann bräuchte sie keinen Plan. Dass das in den meisten Fällen so nicht funktioniert, macht einen Plan notwendig. Magersüchtige verlieren das richtige Maß aus den Augen und sie haben Angst. Sie haben ein gestörtes Essverhalten. Zudem befinden sie sich oft im Untergewicht.
Deswegen ist der Ausweg aus der Situation: der Plan. Dieser regelt eine angemessene kalorienzufuhr, er reguliert regelmäßige Mahlzeiten, ist ausgewogen und gegebenenfalls auf eine Gewichtszunahme ausgerichtet.
da nicht nur das Essen problematisch ist, sondern viel mehr die Psyche, ist der essplan eine Hilfestellung. Man muss nicht hinterfragen, sondern kann einfach darauf vertrauen/ sich zwingen, ihn durchzuziehen.
Wenn die Person weitestgehend stabil ist und keine akute Gefahr besteht, wieder in ein gestörtes essverhalten zurückzufallen, kann man langsam von den Vorgaben abweichen.

Warum glauben Magersüchtige das 300 kcal genug sind am Tag?

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Hallo,

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Dazu hätte ich gerne die Unterstützung von einem "Ernährungsberater", der vielleicht grob darauf achten kann, dass die Ernährung auch ausgewogen ist.

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Rezepte kann ich mir dann selber raussuchen. Es geht eigentlich eher um kostengünstige Zutaten.

Insbesondere suche ich nach einem geeignetem Frühstück.

Denn das Frühstück wird von mir konsequent ignoriert, weshalb ich auch irgendwie nicht so recht weiß, wie viel man zum Frühstück eigentlich essen sollte, damit man auch genug Energie für den Tag hat.

Über Hilfe freue ich mich sehr.

Vielen Dank im voraus.

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Als ich für meine Bio-GFS recherchiert habe, habe ich gelesen, dass Magersüchtige 'beim Essen bestimmte auffällige Rituale einhalten'. Was ist damit gemeint? Könnt ihr vielleicht ein Beispiel nennen?

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Ist das ein halbwegs gesunder Ernährungsplan?

Ich bin 14, weiblich, 1,67m groß und wiege jetzt zwischen 47 und 49kg. Heute waren es 47,5kg.

Mein Ziel ist es bis zu den Winterferien auf 52kg zu kommen!

Ich mache jeden Tag Sport, im Moment darf ich leider nur ein bisschen Bauch Beine Po machen und zum Training gehen.

Donnerstags hab ich Wasserwacht (Rettungsschwimmen) 45min. Freitags Kanutraining von 16.45 uhr bis 18.30uhr im Winter in der Halle.

Sonst gehe ich auch joggen/auf den Crosswalker oder wir gehen manchmal am Wochenende in die Schwimmhalle, mein "Rekord" lag bei 100 Bahnen in 1h und 10min. Im Moment schaffe ich ca. 80-90 Bahnen in ca. 50 Minuten.

So, das waren jetzt so ein paar Infos zu mir, jetzt das was ich so am Tag esse:

Frühs: Zwei Toasts/Vollkornbrotscheiben mit ein bisschen Hummus/Butter/... und Tomate oder selten mal einen Porridge.

Mittags: Meistens eine Suppe mit vielleicht einer Scheibe Brot. Wenn wir mal von abends noch Nudeln mit Hähnchen übrig haben auch das.

Abends: Unterschiedlich. Mal Nudeln mit Hähnchen, Champignons und Gemüse und Creme fraiche, mal Wrap mit Hähnchen oder Vollkornbrot überbacken mit Kochhinterschinken und Käse. Manchmal auch Fisch oder etwas ganz anderes.

Dann versuche ich noch einen Joghurt und einen Shake zu mir zu nehmen, was ich die letzten Tage Aber nicht geschafft habe...

Vor dem Schlafen esse ich noch etwas süßes. Das ist irgendwie zu einem kleinen Ritual oder so geworden, ich sage mir immer, 4 Sachen muss ich mir aussuchen, mindestens aber drei. Heißt zum Beispiel eine Reihe Milkaschoki, eine Joghurette, ein Gummibärchen und zwei Quadrätchen von einer Rittersporttafel.

Ich trinke viel Tee und leider auch etwas zu viel Cola/Pepsi light, was ich ändern möchte. Aber ich trinke auch malGeschmackwasser und Säfte.

Ist das ein halbwegs gesunder Plan oder eher zu ungesund? Und ist die Menge gut zum Zunehmen? Meine Macke ist es leider auch über den Tag zu wenig zu essen und abends dann erst mehr/genug zu essen. Nur am Wochenende wenn wir alle zusammen sind schaffe ich es ausgeglichen auch mittags genug zu essen.

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