Warum dürfen sich Vegetarier nicht wehren?

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14 Antworten

Ich find es auch unglaublich nervig.

Die meisten sind ziemlich uninformiert und wenn du ihnen sagst das du Vegetarier bist fühlen sie sich als Fleischesser angegriffen. Weil auch sie das vielleicht gut/richtig finden, aber eben selber nicht machen wollen und sich dann vielleicht schlechter als ud fühlen oder denken du würdest über sie urteilen. Die Trotzigkeit und dumme Sprüche sind also eine ganz natürliche Schutzreaktion. Die Fleischesser wollen sich selbst auch nur Verteidigen und wenn sie dann sehen, dass sie das nicht können (schon allein weil du besser informiert bist) dann fühlen sie sich halt in die Ecke gedrängt und reagieren über.

Meistens konnter ich erstmal ganz normal, so wie du scheinbar auch. Wieso auch nicht? Immerhin hat die Person angefangen es zu thematisieren. Wenn man sie aber darauf anspricht warum sie einen kritisieren (was ich meistens mache wenn dann noch ein dummer Spruch kommt), dafür, dass du eine für dich richtige Entscheidung getroffen hast, dann lassen sie es meistens und denken wenigstens drüber nach. Wär vielleicht noch ganz gut danach zu sagen, dass du sie nicht kritisierst oder verurteilst, aber diese unnötigen Sprüche einfach nerven und so glücklich bist.

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Kommentar von wickedsick05
24.02.2016, 19:47

Meistens konnter ich erstmal ganz normal

jup das hat man gesehen. u.a. hier:

Vegan sein hat sowohl gesundheitlich, für die Umwelt, die Tiere und so weiter und sofort viele Vorteile.

https://www.gutefrage.net/frage/vegan-janein?

da passt dein Satz:

Die meisten sind ziemlich uninformiert

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Kommentar von lluisaT
26.02.2016, 00:52

Danke für den Stern 😊

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Der Vorwurf des "missionierens"...

Ich schätze, das ist eine Strategie, um sich vor Selbstreflexion zu schützen.

Mit diesem Vorwurf entzieht man dem Gegenüber die Legitimation seiner Argumente, weil es nicht "political correct" ist, jemandem seine Meinung aufzudrängen.

Natürlich darfst du dich verteidigen. Nur, manche Menschen sind nicht bereit, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Da nützen auch die besten Argumente nichts.

Und kämpfen bringt sowieso nichts. Meistens nur verhärtete Fronten.

Bleib bei dir und mach dein Ding.

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Ich finde das auch so nervig. Ich sage schon gar keinem mehr, dass ich Vegetarierin bin, wenn es nicht unbedingt sein muss. Aber wenn den Leuten dann nach ein paar Tagen auffällt, dass ich z.B. in der Mensa immer das fleischlose Gericht wähle, und die mich auch noch fragen, wieso (Horrorszenario!), fasse ich mich mit meiner Antwort immer möglichst kurz. Was soll man denn auch sagen, während das Gegenüber fröhlich sein Schnitzel massakriert?! Da denkt doch jeder sofort, ich will denen ihr Fleisch mies machen. Dass sie mich explizit gefragt haben, ist dann immer schnell vergessen. 

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Solche nervigen Leute solltest du generell ignorieren finde ich. Genauso wie missionierende Veganer oder Mischköstler. So ein Kindergarten ist doch wirklich erbärmlich und außerdem Zeit- sowie Energieverschwendung.

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Dieses Phänomen, dass Fleischesser nur austeilen wollen, aber nicht einstecken können, nennt sich auch "kognitive Dissonanz"...

Die amerikanische Soziologieprofessorin Melanie Joy hat diese Ambivalenz hervorragend und aufs Trefflichste in ihrem Buch dargelegt und erklärt:

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus - eine Einführung".

Besser kann man es nicht beschreiben !

Schau auch mal auf die Seite von "erzaehlmirnix" und such dort speziell die Themen "Vegetarier" - sowohl lustig als auch bezeichnend...

Ich persönlich habe dieses Phänomen des Karnismus erst und ausschließlich hier im Internet kennengelernt, obwohl ich über 4 Jahrzehnte vegan lebe - wohlgemerkt auf dem Land und im Land der Bratwürste und Schäufele, nämlich in Franken, umgeben von Fleischverfechtern...:)

Hier im Internet finde ich dagegen fast täglich Häme und Hetze gegenüber Veggies, besonders Veganern -

wehrt man sich gegen Angriffe und Beleidigungen und stellt Falschaussagen richtig, wird man ratzfatz als Missionar, als beleidigender, radikaler und extremer Gemüsenazi usw. beschimpft und abgestempelt...

Fleischesser (hier wohlgemerkt die Antiveganer gemeint) sind dagegen immer die Guten, die Märtyrer und die armen Opfer... Apropos Opfer:

Wenn du dich mal gesundlachen musst, geh auf die Blogs von

"Der Graslutscher" und

"Der Artgenosse" (auch und vor allem seine Videos) -

beide sind auch auf FB zu finden.

Hilfe und Ratschläge findest du auch noch im Buch von Carol J. Adams:

"Überleben unter Fleischessern" - klingt anders, als es ist...:)

Lass dich niemals runterziehen und mach dein Ding - bleib auch niemals stehen, denn es gibt noch viel zu tun ! :)

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Das Problem kenne ich.

Versuche ruhig zu argumentieren und diskutieren. Versuche ihnen nicht das Gefühl zu geben, dass du ihnen vorschreiben willst was sie essen sollen, sondern mache einfach deinen Standpunkt klar.

Du willst kein Fleisch essen. Du schadest niemanden damit und die fragst dich wieso man sich davon angegriffen fühlen muss, wenn jemand eine andere Sichtweise der Dinge hat. Du hast ein Recht darauf zu essen was du willst, genau so wie sie selbst.

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Verbieten kann es keiner, wenn sich jemand verbal wehrt.....

Andererseits muss man auch nicht jeden mit seinen Ernährungsgewohnheiten behelligen, egal wer da nun anfängt.

Und dein Konterspruch ist vermutlich auch nicht so korrekt, denn div. Tiere fressen andere Pflanzen als Menschen....... Genau so sinnfrei wäre die Behauptung, alle gehaltenenen meerschweinchen und Zierkaninchen fressen Menschen die Möhren weg...

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Wer sagt das?
Als Vegetarier kann man sich genauso verteidigen wie ein Fleischesser oder sonst wer. Wobei Du das eigentlich gar nicht musst.

Aber ich persönlich finde das gegenseitige angreifen ziemlich kindisch. Bei manchen Diskussionen (Endlosdiskussionen) denk ich mir immer ob die Leute kein Leben haben.  Die Sprüche werden auch immer langweiliger usw.
Es ist eben Standard geworden.
Das ist fast wie mit den Blondinen Witzen; langweilig, schwachsinnig, unlustig, alt, lahm usw.

Also ich halte davon nichts und es stört mich auch nicht wirklich. ;)

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Klar darfst du dich wehren. Es ist aber sinnlos, du redest gegen eine Betonwand.

Wer dich mit einem blöden Spruch angreift, hat nicht im Geringsten vor, sich Argumente anzuhören oder sogar mitzudenken. Der will nur auf deine Kosten seinen Spaß haben.

Darum halte ich es für das Beste, auf sowas gar nicht zu antworten. Wenn sie dann nicht aufhören, nehme ich meinen Teller und esse draußen weiter.

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Du darfst dich wehren, der Fleischeser darf dich provozieren, alles ok. 

Warum allerdings lässt du den Fleischesser überhaupt leben? Es wäre doch, gesetzt der Fall du bist kein Pazifist, viel besser, es möglichst vielen Fleischessern heimzuzahlen, sie zu kreuzigen oder zu häuten oder zu pfählen. Stell dir vor, was jeder omnivore Mensch noch an Tierleid verursachen wird! Am besten man bringt sie alle um. Am besten schon die schrecklichen Menschenbabys, denn es stehen ja im Moment die Chancen recht gut dass sie verbrecherische OMNIVOREN und damit Tiermörder und unberechtigte Ressourcenverbraucher werden. 

Also was hindert dich daran? Na los, Säuglinge töten rettet Tierleben.

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(z.B. Ich esse weniger Pflanzen direkt, als du indirekt mit deinen Tieren)? Darf man sich nicht mal mehr verteidigen?

Weil die These einfach falsch ist! Menschen haben eine weitaus schlechtere Futterverwertung als zum Beispiel ein Schwein oder Huhn! Und Fleisch kann  der Mensch nun mal besser verwerten.

Ein Huhn hat eine Futterverwertung von 1:1,7. Schweine bei 1:2,7.

Wenn jemand überwiegend Huhn isst, dann müsstest du erst mal beweisen, dass du weniger FS (Frischmasse) zu dir nimmst als Faktor 1,7, um den gleichen Energie und Nährstoffhaushalt zu decken. Das wird schwer würde ich mal behaupten!

Übrigends ist das doch nur eine Aussage: Und darauf konterst du mit einer Mengenangabe? Was hat die Menge damit zu tun?

PS: Missionare sind nervig...egal auf welcher Seite!

Gruß
Omni

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Kommentar von pfoetchenhase
22.02.2016, 15:29

Und genau du bist so missionierender Mischköstler

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Kommentar von lluisaT
23.02.2016, 17:16

Mag ja sein das ein Huhn eine besser Futterverwwertung ht alas der Mensch. Allerdings muss man dabei auf bedenken das nicht 100% sondern nur ca. 10% der aufgenommen Energie in Biomasse (also z.B. Fleisch) umgewandelt wird, der Rest geht für Wärme, Atmung, Bewegung,etc. drauf. Also ist es doch ineffizienter.

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Wozu?? Diskutiere nie mit dummen Menschen, sie ziehen Dich runter auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit ihren Waffen.

Du hast Deine Lebenseinstellung also lass andere doch reden...

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Verteidigen ist ok.

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Bei manchen Menschen ist eine Diskussion fruchtlos. Das gilt für uns Fleischesser (Yay! Fleisch! ... sorry) genauso wie für Vegetarier. 

Wer dir ironiefrei und ernsthaft den Spruch vor den Bug knallt will nicht diskutieren, er will Recht haben.

Aber wenn du schon in die Diskussion einsteigen willst, dann ohne Arroganz, ohne Überheblichkeit, ohne die penetrante Gewissheit was Besseres zu sein, sondern nur mit Fakten. 

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