Warum dürfen Schüler nicht mit Kalium experimentieren? - Reaktivität + Radioaktivität

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5 Antworten

Kalium ist sehr wohl radioaktiv (in natürlicher Isotopenzusammensetzung), siehe dazu Kalium-Argon-Datierung.

Mit Kalium werden wegen seiner hohen Reaktivität keine Schülerexperimente durchgeführt. Nebenbei: Werden damit Lehrerexperimente durchgeführt? Ich wüsste nichts, wo sich nicht auch Natrium einsetzen ließe. Und nein, "übliches" Kalium ist zu stark mit Na verunreinigt, als daß die Flamme auf Wasser wirklich violett brennt

wir dürfen zwar nichts mit Kalium machen, aber unsere Schule hat einen etwa Litergroßen behälter, wo ein ordentlicher Batzen drinne liegt

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@Tango0815

Ich schimpfe zwar ansonsten auf diejenigen, welchen Chemikalienerwerb und -besitz immer weiter erschweren, hier würde ich aber die ordnungsgemäße Entsorgung dringend anraten.

Wenn metallisches Kalium überhaupt in der Schule gebraucht wird dann unter Schutzgas in einer Ampulle eingeschmolzen, damit die Schüler es ansehen können und ev. einen Dichtevergleich mit einer gleichen Menge Quecksilber machen können.

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radioaktiv ist das nicht nur reagiert extremst exotherm.. Sprich Energie wird frei.. lässt du ein stückchen kalium ins wasser rast es auf der oberfläche rum und wird sich mit einem Knall verabschieden

bsp mit einer sehr kleinen Menge

ich glaub kalium ist nicht mal wirklich radioaktiv, sondern nur sehr reaktiv, also im zusammenhang mit wasser können reaktionen mit größeren mengen schon gefährlich werden

elisesophie hat recht: Kalium ist nicht radioaktiv, aber als Alkalimetall sehr reaktionsfreudig. Wasser, selbst Luftfeuchtigkeit führen zur Oxydation; ein Fehler mit Wasser könnte fatale Folgen haben. Aus demselben Grund ist weißer Phosphor an Schulen nicht mehr zugelassen... So, dies als zweite Antwort, damit elisesophie ihren Stern bekommen kann...

wobei Phosphor unter wasser gelagert werden muss

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oder hier ein schöneres video was dir vllt besser verdeutlicht warum NICHT

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