Warum dürfen Männer nicht entscheiden, ob sie für ein Kind Unterhalt zahlen oder nicht?

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22 Antworten

Du machst einen entscheidenden Denkfehler.

Die Mutter hat gar keinen Anspruch, sondern das Kind. DAS wurde definitv NICHT gefragt, ob es gezeugt und geboren werden will.

Beide Eltern haben für seine Versorgung aufzukommen. Wenn eine Mutter das in Naturalien macht, dann der Vater eben in Bar - oder umgekehrt.

KIND hat Anspruch an BEIDE, wenn es geboren wird.

Gruß S.

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Kommentar von sophie1235
04.11.2016, 21:34

Vielen Dank für Deine Antwort!

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Bei deinen vier Szenarien hast du Eines vergessen: Das Kind selbst - es kann sich nicht aussuchen, ob es geboren wird oder nicht.

Sollte es aber das Licht der Welt erblicken, hat es Anspruch auf Unterhalt von seinen beiden Eltern - egal, ob einer von ihnen es nun wollte oder nicht.

  • Leben die Eltern nicht zusammen, so leistet der Elternteil, bei dem das Kind bis zu seinem 18. Geburtstag lebt, ihm seinen Anteil am Gesamtunterhalt als sog. "Naturalunterhalt" - in Form von Versorgung, Betreuung, Spielen, Kochen, Waschen, Putzen...
  • Der andere Elternteil ist dem Kind zum "Barunterhalt" verpflichtet, also Geld für seine Verpflegung, Unterkunft, Kleidung, Spielsachen usw.... (welches der betreuende Elternteil einfordern kann...)

Bei Unterhalte - der Naturalunterhalt und der Barunterhalt  - entsprechen dem selben "Geldwert".

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Kommentar von PlueschTiger
03.12.2016, 22:17

Bei Unterhalte - der Naturalunterhalt und der Barunterhalt  - entsprechen dem selben "Geldwert".

Das ist aber in der Realität anders, zudem bekommt die Mutter noch Kindergeld. Um den Selben Geldwert sicherzustellen, müsste eine Mutter genau über alles Buch führen und dann müsste es ausgerechnet werden, damit genau das selbe von Mann in Geld geleistet wird. Doch da haben wir schon das Problem, in den Buch kann alles stehen ohne das es nachkontrolliert werden kann.

Und beide Elternteile dürfen bis 27 die Taschen auf machen je nachdem welchen Weg Junior einschlägt.

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Ernsthaft? Wenn du das Glück hast, Vater zu sein, dann ist es doch wohl das mindeste, dass du dich um das Kind auch kümmerst. Das hat mit der Mutter überhaupt nichts zu tun. Der Unterhalt hat nichts mit ihr zu tun, aber alles mit deinem Kind.

Kinder sind doch keine Gegenstände, bei denen du dir überlegen kannst, ob du dich darum kümmerst oder nicht. Was für eine seltsame Einstellung ist das denn?

Ist doch kein Wunder, dass Frauen dreimal überlegen, ob sie wirklich ein Kind bekommen wollen - wenn es immer noch Männer gibt, die solche Fragen stellen.

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Kommentar von PlueschTiger
03.12.2016, 21:39

Es geht darum das beim Thema Kinder von der Schwangerschaft an, die Macht bei der Frau liegt, obwohl im Grunde beide die Selbe Verantwortung haben. Wenn ich mich auf Sex einlasse, muss ich wenn es schief geht und er das Kind will, auf die Verantwortung übernehmen und es austragen. Letztlich muss er sich noch darauf verlassen das es auch wirklich seines ist. Es gibt sicher genug Männer denen Vaterschaft nicht vergönnt ist weil Frau nicht will.

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Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Mann Verantwortung zu tragen hat und da ist Unterhalt in Situation 4 das mindeste!

Was die Situation 3 betrifft, mag ich aber Recht geben. Jedenfalls dass es unfair gegenüber dem Mann ist, dass die Frau alleine entscheiden darf. Die Frau sollte ebenso zu ihrer Verantwortung stehen müssen. Vorausgesetzt natürlich, der Mann geht nach dem Mutterschutz in Elternzeit bzw. ist dann ebenso bereit (und in der Lage) dazu das Kind alleine großzuziehen.

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Weil das Kind Geld kostet, unabhängig davon, ob der Mann es will oder nicht. Und da auch der Mann für das Kind verantwortlich ist, soll er auch einen Teil der Kosten tragen. 

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Genau: Maener koennen nicht ueber den Koerper von Frauen entscheiden, das ist ihr alleiniges Recht. Das ist ein Gesetz, das Mann > Frau angeht.

Aber Maenner haben finanzielle Verantwortung fuer ihre geborenen Kinder zu tragen. Das ist ein Gesetz, das Mann > Kind angeht.

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Weil der Unterhalt nicht zur Bereicherung der Mutter dient, sondern um den Lebensunterhalt des Kindes zu sichern. Und dieses trägt absolut gar keine Schuld an seiner Existenz.

Zum schwanger werden gehören immer zwei. Zur Verhütung auch. Der Mann trägt genauso Verantwortung. Will er das nicht, muss er Kondome benutzen, auch wenn die Frau sagt, sie nimmt die Pille oder sonstwas.

Und dass ein Mann nicht mit entscheiden kann, ob sie abtreibt oder nicht, liegt einfach daran, dass allein die Frau darüber entscheiden darf, was mit ihrem Körper passiert. Eine Schwangerschaft, die sie nicht will, auszutragen, wäre dämlich, denn es verändert Dinge am Körper nachhaltig, kann unter Umständen sogar tödlich enden.

Das mit dem "verlust" von Geld zu vergleichen, ist ebenso dämlich.

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Kommentar von PlueschTiger
03.12.2016, 21:34

Und dass ein Mann nicht mit entscheiden kann, ob sie abtreibt oder nicht, liegt einfach daran, dass allein die Frau darüber entscheiden darf, was mit ihrem Körper passiert. Eine Schwangerschaft, die sie nicht will, auszutragen, wäre dämlich, denn es verändert Dinge am Körper nachhaltig, kann unter Umständen sogar tödlich enden.

Bleibe mal am Boden ja. Ist ja interessant das, wenn es um eure Verantwortung geht, immer Horror Szenarien aufgetischt werden um sich davor zu drücken.

Wie du selbst sagst gehören dazu 2 und wenn Frau bereit zu Sex war, war ihr auch die Konsequenz klar, wenn die Verhütung schief geht. Sprich, sie muss wie der Mann bei den Finanzen, die Verantwortung tragen und es austragen wenn er das Kind will.

Es ist leicht zu sagen Man Zahle mal 27 Jahre lang für ein Kind (und im schlimmsten Fall ist der Vater sogar jemand anderes), wenn sie es will, er aber nicht. Doch wenn Frau selbst die Verantwortung für den Sex übernehmen soll dann ist es Plötzlich bei euch was anderes. Wenn Frau das Kind danach nicht will, kann sie es in die Obhut des Vaters geben wenn der nicht mehr mit ihr zusammen ist oder es ein One night stand war. Dann muss sie aber halt Zahlen und die Verantwortung tragen, genau wie er.

Das mit dem "verlust" von Geld zu vergleichen, ist ebenso dämlich.

Ist es nicht, denn was alle Frauen und du immer wieder gerne beim Kassieren von unterhalt vergessen ist das andere Frauen, welche mit dem Ex (zum Beispiel) später zusammen sind und Kinder wollen oft nicht können, da die Ex ja Unterhalt bekommt und das Kind. Das führt gerade bei mittel und gering Verdiener dazu, das die Frau und der Mann sich gar kein Kind leisten können, da das Geld an die Ex mit dem Kind geht. Auch andere Frauen sind das Opfer nicht nur der Mann, aber es ist ja einfacher es Sexistisch gegen Männer zu betrachten.

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3: Weil eine Frau keine Brutmaschine ist und jeder über seinen Körper selbstbestimmt.

4: Weil der Mann sich auch um die Verhütung kümmern kann, wenn er kein Kind möchte? 
Wenn es ein "Unfall" war, hat er Pech gehabt, denn auch darüber dass so etwas passieren kann, sollte man sich im Klaren sein. Wer Sex haben kann, kann auch zum eventuell entstehenden Kind stehen.
Einziger Fall den ich gelten lasse ist, wenn die Frau vorgibt, die Pille zu nehmen. Aber ich glaube dagegen kann man auch anwaltlich vorgehen. Wenn es allerdings eine Onenightstand war, liegt es wieder am Mann: er sollte sowieso, im Interesse beider, zusätzlich ein Kondom benutzen.

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Wer einen wegstecken kann, kann auch zahlen. Jeder weiß was passieren kann und wer das nicht voraussieht, ist einfach nur selbst Schuld.

Ich fände es grob ungerecht, wenn die Frau das Kind will, der Kerl nicht und die Frau dann an allen Kosten hängt. Vor allem muss sie sich tatsächlich um das Kind kümmern, was die Möglichkeit einer Berufstätigkeit doch stark einschränkt, Tagesmütter und Kindergarten hin oder her.

Wenn die Frau dann noch auf die Allgemeinheit zurückgreifen müsste, nur weil jemand seine Hormone nicht im Griff hatte, ist das grob unbillig. Vor allem der Allgemeinheit gegenüber. Ist schon richtig, dass der Erzeuger seinen Möglichkeiten nach zu zahlen hat.

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Vergleich Situation 3 zu Situation 4: Du findest also dass der Körper einer Frau mit dem Geld eines Mannes gleichgestellt werden sollten? ^^ Dass wenn der Mann schon Unterhalt zahlen muss, er eine Frau auch zum Austragen eines Kindes zwingen kann? 

"Wenn die Frau das Kind unbedingt will, dann hat sie auch die Verantwortung dafür zu tragen" Du denkst mir viel zu einfach gestrickt. Nicht jede Frau ist überhaupt emotional auf dem Level dass sie sagen kann "joah. Mann is net da, Geld auch keins, also weg mit dem Kind". So fängt es schon mal an. Und an der Zeugung des Kindes waren immer noch ZWEI beteiligt, wenn Mann keine Kinder will kann er auch für eine anständige Verhütung sorgen. (diese Argumentationgilt nicht für Szenario 3, da wie gesagt die Eigenbestimmung über den Körper immer noch weitaus wichtiger ist als das pure Geld)

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Situation 4: Wenn der Mann kein Kind will und auch "Unfälle" beim Sex ausschließen will, darf er keinen Geschlechtsverkehr haben. Dann kann kein Kind entstehen und die Unterhaltspflicht entfällt. So einfach ist das.

Hat aber ein Mann mit einer Frau GV, geht er das Risiko einer Schwangerschaft ein, ist also an der Entstehung eines neuen Menschen beteiligt und muss daher auch Unterhalt zahlen, falls er die Mutter seines Kindes nicht gewillt ist zu heiraten.

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Kommentar von Madmoisele
05.11.2016, 15:52

So sehe ich es zwar auch, aber was ist, wenn der Mann zum Sex genötigt worden ist?

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Das liegt einfach in der Natur der Dinge.

Die Frau kann über ihren Körper selbst bestimmen ( der Mann übrigens auch, er kann auf sein Sperma aufpassen).

Das Kind hat ein Recht auf Unterhalt von beiden Eltern.

Wenn ein Mann kein Kind will, dann muß er dafür sorgen, dass sein Sperma nicht in die Nähe einer Eizelle kommt.

Wenn er das nicht macht, dann muß er halt zahlen.

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Weil er das Kind gezeugt hat und die Frau sich um alles kümmern muss, sie muss das Kind versorgen, erziehen, investiert viel Zeit usw. Selbst wenn der Mann das Kind nicht möchte, dann hätte er sich das vorher überlegen müssen, man kann auch verhüten...
Wer das nicht hinbekommt ist in meinen Augen selber Schuld.

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Wenn jemand kein Kind will , dann hat er auch für Verhütung zu sorgen .

Das Kind kann dafür überhaupt nichts , egal wer es will und wer nicht . Finanziell muss es aber abgesichert werden  

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Weil das Kindeswohl dem Gesetzgeber mit am wichtigsten ist und man aus offensichtlichen Gründen eine Frau gesetzlich nicht zur Abtreibung zwingen kann. So einfach ist das.

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Wer als Mann nicht möchte, dass Frau schwanger wird, und dies 100% ig vermeiden möchte, muss zwangsläufig verhüten. Mit Gummi, oder noch besser, einen Knoten reinmachen. Dann dürfte sich das Thema erledigt haben.

Ansonsten hat er de Möglichkeit, dass Frau schwanger wird, zumindestens freiwillig in Kauf genommen.

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In der Realität sieht es so aus, dass Männer eine Frau schwängern und dann abhauen oder das Paar trennt sich nach ein paar Monaten(Nachgeburt) oder Jahren.

Dann steht die Frau mit dem Kind alleine da.

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Wenn der Mann für eventuelle Kinder nicht zahlen will, dann sollte er keinen Sex haben-Problem gelöst! 

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Es sind immer 2 verantwortlich. Mann möchte das Kind nicht - Mann hätte verhüten sollten.
Mann verhütet nicht - Mann selbst Schuld und muss Verantwortung tragen .
Wenn das Kind im Körper des Mannes wäre , dürfte er entscheiden ob er es abtreiben möchte oder nicht, ist es aber nicht .

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Und was lernst Du daraus? Wenn Du nicht zahlen willst, entweder nicht poppen oder ordentlich verhüten.

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