Warum dürfen katholische Pfarrer und auch Päpste keine Familie haben?

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17 Antworten

Hallo Lis1995,

gute Frage! Es gibt durchaus Gründe dafür, dass
katholische Pfarrer und der jeweilige Papst keine Familie haben dürfen,
aber die haben u. a. mit finanziellen Angelegenheiten zu tun, sind zudem
hoffnungslos altmodisch und überholt und werden inzwischen 'Gott sei
Dank' kritisch beurteilt:

http://www.deutschlandfunk.de/kritik-am-zoelibat-wenn-kirche-sich-nicht-aendert-verfehlt.694.de.html?dram:article_id=377425

http://www.goettinger-tageblatt.de/Welt/Panorama/Uebersicht/Katholische-Priester-fuehlen-sich-einsam

Aber leider gibt es immer noch 'Rückständige', die nicht nur diese Ansicht
als positiv bewerten, sondern sogar so weit gehen, den aktuellen Papst
Franziskus in einer Aktion mit Plakaten angreifen, um dafür zu sorgen,
dass bei der nächsten Papstwahl ein nicht so fortschrittlicher Papst
gewählt wird.

Diese Plakate wurden allerdings inzwischen überklebt:

https://www.google.de/search?q=plakataktion+gegen+papst+&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=98e8WNT1LYXZ8AfemYzYAg

Das ist jedoch nicht der einzige Grund der sich häufenden Kritik an der katholischen Kirche:

https://www.google.de/search?q=kritik+an+der+katholischen+kirche&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=N8i8WJyyGoXZ8AfemYzYAg

Man stelle sich einfach mal unter Einschaltung des Gehirns vor: Es gab
einmal einen Mann, der Liebe predigte und Gutes für die Welt wollte. So
weit so gut, oder? Dieser Mann fand Anhänger. Heute würde man sagen:
Fans. Okay!

Diese Fans folgten ihm, verehrten ihn, gaben ihm
Beifall und fingen an, ihn zu verklären. Sie unterhielten sich
untereinander, fingen an, alles über diesen liebevollen, gütigen
Menschen niederzuschreiben. Wohlgemerkt in der damaligen Sprache, die
später übersetzt wurde, allerdings mit vielen, wie inzwischen belegt,
Fehlern.

Dann kamen andere Männer, die sich dachten: Hey! Daraus
kann man etwas machen. Ihre Hintergedanken waren allerdings denen des
ehemals liebenden, gütigen Geistes weit entfernt! Ihre Gedanken gingen
eher in Richtung Macht.

Also 'machten' sie daraus 'ihre'  Geschichte, die sich nach und nach weiter entwickelte. Und je weiter sie sich entwickelte, umso weniger Ähnlichkeit bekam diese Geschichte mit dem ehemals liebenden, weisen Propheten. Was aus all dem geworden ist, sehen wir an der kath. Kirche, incl. Weihnachtsmärchen mit wunderbar dekorierten Krippen und ganz besonders viel Konsumrausch!

Höre Dich doch mal um, wer heute noch wirklich etwas von Weihnachten, Ostern und anderen kath. Feiertagen weiß. Wer wirklich noch weiß und fühlt, was Liebe unter den Menschen bedeutet. Was es bedeutet, Licht in die Welt
zu bringen. Wer noch authentisch und empathisch in jedweder Lebenslage
fähig ist, Achtung allen Menschen gegenüber auszuüben.

Du magst diese Menschen finden, aber leider seltenst in der kath. Kirche. Schau Dir bitte mal diesen Link an:

de.spiritualwiki.org/Wiki/GemeinschaftMitGott

und lese die Bücher von Walsch

http://de.spiritualwiki.org/Wiki/GemeinschaftMitGott#toc4

Auch er ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, hat aber
festgehalten: Gott ist überall, aber in eine kath. Kirche würde er wohl
kaum freiwillig gehen!

Nimm noch die anderen Missstände dazu:
Missbrauch, Bevormundung, schlechte Behandlung und Bezahlung aller
Mitarbeiter/innen innerhalb kath. Organisationen. Schlechteste
Arbeitgeber überhaupt, aber weltlich unantastbar!

https://www.google.de/search?q=missst%C3%A4nde+katholische+kirche&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=qMy8WMOqKY3Z8AfAz5_QCw

Von Scheidungsopfern ganz abgesehen, verlassenen Müttern und Kindern, bzw. deren Leben im Dunkeln, der Verschwiegenheit und Minderwertigkeit ...
Psychische Schäden und viele unnötige Krankheiten inklusive °( Es ist
einfach nur zum Heulen. Eine gute Idee verkommen zu einem verklärten
Märchen mit irren Nachteilen...

Wenn Du all das zusammennimmst, kann ich Dir nur zustimmen: Es gibt einfach keinen Grund, außer monetärer Hintergründe und machtgeiler Männer!

Wobei das alles sehr schade ist, denn im Grunde predigten alle Propheten und Weisen ein und dasselbe: Liebet Euch!

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

PS:
Mein Nickname legt nahe, dass ich dem Buddhismus zugetan bin. Aber
nicht im Sinne der - ebenfalls menschlich verklärten und verlogenen Art -
religiösen Art, sondern in Anbetracht der weisen Lebenslehre von
Buddha.

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Kommentar von Buddhishi
06.03.2017, 14:57

Danke für den Stern :) LG

4
Kommentar von DiColonna
07.03.2017, 03:02

Es ist doch immer wieder schön, wie man sich zu mindest in einigen Punkten und Themen einig sein kann, wenn die Vorlage stimmt.

Einzig mit der schlechten Bezahlung sieht es in Deutschland nicht so düster aus:
Priester, 40 Jahre: Rund 4750 € brutto, vergleichbar mit BAT 14A, dazu viele steuerliche Vorzüge und Goodies des jeweiligen Erzbistums.
Recht üppig für einen Single-Haushalt mit (theoretisch) keinen Kindern.

Die Kirche ist in Deutschland und vielen anderen EU-Staaten ist übrigens einer der begehrtesten Arbeitgeber was Sozialleistungen und Gehalt angeht, solange man sich mit den Zielen und Richtlinien der kath. Kirche identifiziert. Rein weltliche, vergleichbare Tätigkeiten werden in der freien Wirtschaft, ausser in Deutschland, deutlich schlechter bezahlt. In den USA z.B. kennt nur die Kirche einen Kündigungs-und Mutterschutz, sowie bezahlten Urlaub und eine "betriebl." Krankenversicherung. Und das wird auch mit Trump so bleiben.

Weltlich sind die Mitarbeiter keineswegs unantastbar. Zwar gibt es ein eigenes Vatikanisches Gericht, welches unabhängig von den staatl. Gerichten urteilen kann, aber eben auch nicht konträr zu dessem Rahmen. Ansonsten gelten die Gesetze des jeweiligen Landes und die werden auch verfolgt. Ist z.b. ein Missbrauch aktenkundlich und nachgewiesen(da liegt eher das Problem), wird gerade seit dem Amtsantritt von Papa Francesco jeglicher Missbrauch hart bestraft. Und das ist gut so.

1

Da wurden mir bislang verschiedene Möglichkeiten der Begründung angegeben.

Zunächst, um die ganze Kraft dem Amt zu witmen.

Und dann, so meine letzte Relilehrerin, weil kein Mensch alle Sakramente erhalten dürfe.

Die Sakramente seien:

Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Beichte, Krankensalbung und die Priesterweihe

Da man nicht alle bekommen dürfe, müsste man auf eines verzichten. 

Taufe, Eucharistie, Firmung hat er ja schon, Beichte auch bis dahin, Krankensalbung vielleicht ja auch schon, wenn jemand zuvor sehr krank war, bleiben also nur die Ehe und die Priesterweihe, nur eines dürfe man noch bekommen.

Deswegen, wer die Prietserweihe bekommt, darf das dann 7. Sakrament, die Ehe, nicht mehr erhalten.

Das wäre der Grund, warum die nicht heiraten dürfen.

Letztlich ist der Hintergrund ein ganz anderer.

Wer Heiratet, hat nach althergebachter Ansicht erbberechtigte Kinder, weil ja Kinder ohne Heirat verboten sind.

Dass sich die Kirche nicht noch mit den Erben herumschlagen muss oder Witwen durchzufüttern hat nach dem Ableben, ist das untersagt worden.

Reine Sparsamkeit, nicht vergessen, das Ding ist letztlich nichts anderes als eine Massenbeeinflussungs und Lenkungsmaschine wie auch eine Gelddruckmaschine.

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Hallo LIs1995,

Lt. Bibel gibt es kein Gesetzt und keinen Anliegen darauf, dass Priester ehelos sein müssen.
Die frühen Christen kamen ohne geweihte Priester aus und auch Frauen konnten bis ca. 341AD dieses Amt bekleiden.

In 1. Timotheus, Kapitel 3, Verse 2 bis 5 heisst es:

"Ein Bischof soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, massvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen
Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat. Denn wenn jemand seinem
eigenen Haus nicht vorzustehen weiss, wie soll er für die Gemeinde
Gottes sorgen?"

Im Jahr 1022 AD ordnete Papst Benedikt VIII. auf der Synode zu Pavia

gemeinsam mit Kaiser Heinrich II. an, dass alle Geistlichen künftig

nicht mehr heiraten durften. Aus Habgier und zur Stärkung der Macht der

Kirche, riss Papst Gregor VII. im Jahre 1075 mit seinem Zölibatsgesetz

viele zehntausend Priester-Ehen, die nach katholischem Ehesakrament

getraut worden waren, rücksichtslos auseinander. Die Leid tragenden

Frauen und Kinder liess er verjagen und alle Priesterkinder wurden zu Unfreien, also de facto zu Sklaven der Kirche erklärt. Sie konnten nicht mehr erben.

Voraussetzung für das Amt des Papstes ist, dass man mindestens Bischof ist. Womit sich die Ehelosigkeit der Nach-Renaissance-Päpste erklärt.

Praktisch werden die Päpste aus dem Kreis der Kardinäle gewählt, theorethisch könnten diese sich auch auf einen Bischof einigen, der während der Conclave nicht einmal anwesend ist. Das hat es in der Vergangenheit mehrere Male gegeben.

Es werden sicher noch einige Jahre vergehen, bis dieser Misstand von 1022 wieder aufgehoben wird. Ob Papst Francesco das noch einleiten wird, bleibt fraglich. Es gibt seit der letzten Synode verstärkt Überlegungen zu diesem Thema.

Fazit:

Gemäss dem Slogan: "Never change a running system", und dem daraus, gerade unter den deutschen Bischöfen bestehendem Widerstand, rechne ich in den nächsten 30 Jahren mit keiner Änderung.

Dennoch habe ich mich bewusst für dieses Amt entschlossen. Die Liebe zu Gott, die Würdigung der Lehren unserer Kirche und die Achtung allen Menschen gegenüber, entschädigt massgeblich für diesen Verzicht. Es ist eine Frage der persönlichen Geisteshaltung, ob ein Priester damit umgehen kann, oder nicht. In der Anfangszeit des Priesteramtes stellt sich meistens nicht die Frage nach Ehe und Kinder. 15 Jahre später sieht es dann vielleicht ganz anders aus. Weitere Jahre später hat man seinen Frieden und seine Einigkeit mit Gott so gefestigt, dass die Ehelosigkeit durch die Aufgaben des Amtes wieder vollständig ausgefüllt sind(sein sollten).

Ich hoffe, ich konnte dir helfen

di Colonna

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Kommentar von don2016
07.03.2017, 00:50

...du hättest mit deinen "Thesen" auch den Stern verdient, liebe Grüße aus Köln

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Im Gegensatz zu Protestanten, die nur das allgemeine Priestertum aller Gläubigen kennen, kennt die kath. Kirche zusätzlich das besondere Weihe-Priestertum, wie es in apostolischer Nachfolge ausgeübt wird. Es handelt sich also um eine besondere Form der Nachfolge Christi, für die auch eine Berufung erforderlich ist. Nur so können sich Menschen freiwillig entscheiden, auf irdisches Glück, auf die Liebe einer Familie zu verzichten und sich ganz an Gott zu binden und für alle Menschen ungeteilt zur Verfügung stehen zu können.

Diese Form der Nachfolge ist nicht zwingend notwendig, aber dennoch biblisch, denn Jesus spricht von der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen. Auch seine Apostel haben alles verlassen und sind Ihm gefolgt. Die orthodoxe Kirche weiht zwar verheiratete Priester, nach der Priesterweihe jedoch dürfen sie nicht mehr heiraten, die Bischöfe werden aus der Reihe der unverheirateten Priester berufen.

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Kommentar von brettpit
02.03.2017, 08:06

..nur gut dass inzwischen alle eine Bibel haben und gelesen werden kann dass Petrus auch eine Schwiegermutter hatte..

So kann man über die hahnebüchenen Erklärungen hier nur mit dem Kopf schütteln..selbst Paulus nahm darauf Bezug dass in kruden Sekten und Gemeinden selbst das heiraten verboten sei

Siehe 1. Tim 4

2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen

2

Als das Zölibat beschlossen wurde, wollte man damit verhindern, das die
Geistlichen ihren Kindern Kirchnegüter vererben. Das wurde vor vielen
Hundert Jahren von der katholischen Kirche so beschlossen und nie
wieder aufgehoben. Ich glaube nicht, das irgend wo in der Heiligen
Schrift steht, dass Priester nicht heiraten sollen.

Unser Stadtpfarrer hat mir auch mal erklärt dass die Pfarrer durch eine Familie zu sehr von ihren Tätigkeiten abgelenkt werden und sich nicht mehr auf die Gemeinde konzentrieren und genug für diese da sein könnten. Das war aber nur eine persönliche Meinung von ihm und wahrscheinlich auch um uns Kindern das damals besser nahezubringen

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Sie haben sich die Ehelosigkeit — Zölibat — selbst auferlegt. Ein biblischer Hintergrund ist ausgeschlossen.

Papst Paul VI. bekräftigte in seiner Enzyklika Sacerdotalis Caelibatus (Priesterlicher Zölibat, 1967) den Zölibat als ein Erfordernis für die Geistlichkeit, doch räumte er ein: 

„Das Neue Testament, das die Lehre Christi und der Apostel bewahrt . . . verlangt nicht die Ehelosigkeit jener, die dem heiligen Dienst obliegen . . . Jesus selbst hat bei der Wahl der Zwölf diese Bedingung nicht gestellt, wie auch die Apostel sie nicht stellten für diejenigen, die an die Spitze der ersten christlichen Gemeinden gestellt wurden“ (Herder-Korrespondenz, Jg. 1967, S. 365).

1. Kor. 9:5 (JB): „Haben wir keinen Anspruch darauf, eine Schwester als Frau mitzunehmen, wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?“ („Kephas“ ist ein aramäischer Name, der Petrus gegeben wurde)

1. Tim. 3:2 (Al): „Es muß aber der Bischof untadelhaft sein, e i n e s Weibes Mann [„nur einmal verheiratet“, EÜ].“

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Hallo!

Gibt es dafür einen Grund?

Völlig sinnlose Doktrin der katholischen Kirche. 

Perfekte Antwort von  Buddhishi, alles Gute

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Des wurde so geregelt, um zu verhindern, dass ein Papst mit seiner Familie das Geld unterschlägt und das Vermögen an sich reisst.
Es gab früher Päpste, die verheiratet waren soweit ich weiss.

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die haben ihr leben und ihre liebe gott geweiht und sollen sich deshalb davon nicht ablenken lassen.

aber es gilt natürlich auch:

es irrt der mensch, solang er strebt (goethe)

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Bis zu zwei Kindern eines katholischen Pfarrers wird der Unterhalt gezahlt. Also ist sowas wie eine Familie indirekt erlaubt. Man kann es auch so machen. Man wird katholischer Pfarrer, konvertiert zur evangelischen Kirche, heiratet und macht Kinder. Dann kann man zurück in die katholische Kirche konvertieren. Familienvater darf man weiter sein. Ich kenne einen Fall.

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Kommentar von Raubkatze45
01.03.2017, 11:57

Man kann vieles auf dieser Welt. Die Frage ist aber, ob Gott diese Spielchen mitmacht. Ich kann's mir nicht vorstellen. Ein solcher Priester versündigt sich schwer.

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Kommentar von DiColonna
06.03.2017, 03:51

Die Ehe, und somit Kinder sind gemäss der kath. Kirche für Priester verboten.
Ohne Wenn und Aber.
"Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach.." -Goethe

In manchen deutschen Bistümern werden bis zu 4 Kinder aus Priesterbeziehungen finanziell unterstützt. Was aber dennoch ein Schlag ins Gesicht der Frau und der Kinder ist, denn der Priester wird meist strafversetzt, was ein Fortführen der Beziehung(zu den Kindern, bzw. eine aktive Vaterschaft) gewollt unmöglich macht. Hält der Priester dennoch den Kontakt zu den Kindern, muss er mit seiner Entlassung aus allen Ämtern rechnen. Aus diesen Gründen sind Priester und Familie oft jahrelang gezwungen, in totaler Diskretion, so etwas wie ein Familienleben aufrecht zu erhalten.
Die Kinder haben eben keinen Vater, der im Kindergarten beim Laternen-Basteln dabei ist. Der erste Schultag findet ohne Vater statt und wenn das Kind überraschend in Krankenhaus muss, hat die Mutter nur selten einen anerkannten Vater zur Seite, der schnell mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.
Die Kinder eines Priesters sind nach wie vor nicht erbberechtigt. Die Frauen bekommen keine Renten.

Man muss sich im Vorfeld über all diese Aspekte gewahr sein, sonst zerbricht man(n) und frau daran. Und ich habe schon viele Kollegen daran zerbrechen sehen...

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Ein Grund fällt mir schon ein: es gibt ein Gesetz, das es verbietet.

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Kommentar von KaeteK
01.03.2017, 13:44

Quelle

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Die katholische Kirche erkennt gleichgeschlechtliche Ehen nicht an.

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Ohne Nachfahren oder frau “erbt“ all seine eigentümer die kirche

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Kommentar von SebRmR
01.03.2017, 11:20

Warum sollte der "Arbeitgeber" erben?

Schon mal vom Testament und der gesetzlichen Erbfolge in D gehört?

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Ich glaube, weil sie Gott ihre ganze Lieben geben sollen. Zumindest habe ich das mal gehört. Da ich selber Atheistin bin, kann ich es nicht zu 100% bestätigen. 

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Früher war es so, damit das Geld nach seinem Tod bei der Kirche bleibt.

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