Warum dürfen die Bürger nicht im Bundestag ihre Meinung sagen?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das wäre in der Realität kaum praktikabel - schon ohne Bürgerbeteiligung dauern die Sitzungen mehrere Stunden. Dabei wird den Politikern immer eine gewisse Redezeit zugedacht - dies müsste auch bei den Bürgern tun, denn alle, die etwas sagen sollen, zu Wort kommen zu lassen, würde schlicht den Rahmen sprengen. Nehmen wir mal an, die Sitzung wird um eine Stunde verlängert, das gäbe beispielsweise sechs mal zehn Minuten Redezeit. Der siebte, der was sagen will, würde sich benachteiligt fühlen, ebenso wie jemand wohl sauer wäre, wenn er irgendwann auf die Antwort eines Politikers aus Zeitmangel nichts mehr erwidern dürfte. Vermutlich würden sich die Leute noch weniger ernst genommen fühlen, obwohl sie etwas sagen dürfen. Wie andere bereits geschrieben haben, wäre es besser, sich direkt an die Abgeordneten des Wahlkreises zu wenden, denn diese vertreten dort im Bundestag die Bürger ihrer Stadt.

du darfst dort nicht direkt reden, aber natürlich kannst du dich an den Abgeordneten aus deinem Wahlkreis mit deinem Anliegen widmen, du kannst eine Petion einreichen, oder in zahlreichen Portalen deine Meinung kundtun... Nur direkt dort reden würde den Betrieb enorm stören.

Weil dann der Betrug der Politiker auffliegen würde, wenn jedermann so einfach Fragen stellen dürfte, oder was noch schlimmer ist, die Wahrheit im Bundestag sagen würde. Das geht doch nun wirklich zu weit. ;)

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