Warum dürfen die einen reich sein, wenn andere nichts haben?

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13 Antworten

Sehr philosophisch, was du da geschrieben hast. Ich gebe dir recht...

Einige werden sagen, dass man mit harter Arbeit reich werden kann, das ist aber nunmal nicht (immer) so...

Das Leben ist unfair in gewisser Weise. Und doch irgendwie gibt es ein Gleichgewicht... Nur sollte man dies alles nicht auf Kapitalismus reduzieren. 

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Kommentar von Kekii
08.11.2015, 23:08

Mir ist bewusst das sehr viele reiche Menschen, sich es mit fleiß erarbeitet haben. Das mit Robin Hood finde ich auf der anderen Seite auch nicht gerecht. Mit harter Arbeit kann man aufjedenfall sehr reich werden, aber das Problem liegt daran, dass alles schon vergeben ist. Das es kein Platz mehr für Träumer gibt und das manche nicht nur Reich sind, sondern schon im Überfluss und die sind meistens auch garnicht mehr so produktiv wie zu beginn. Andere haben nicht mal eine Aussicht. Zum Beispiel Menschen die in Nordkorea leben, sie haben nur ein Internes-Internet und sind im Land gefangen. Afrika, die einfach wenig Essen und Trinken haben. Manche Sachen sind so wie sie sind. Aber unsere Meinung und Einstellung dagegen ist ziemlich egoistisch finde ich. Wir sind die am meisten von Gessellschaft reden, aber genau so wenig dafür tun!

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Na ja, das klingt ja am Ende nach der Frage von Immanuel Kant: Was ist der Mensch? Wirklich beantwortet hat diese Frage bisher noch keiner. Einerseits macht es sich die Bibel z.B. einfach, indem sie die Frage nach dem Bösen in der Welt einfach damit beantwortet, dass der Mensch gegenüber Gott in Sünde gefallen ist. Wieso aber ein unendlich guter Gott daran nichts ändert, können sie auch nicht beantworten. Wahrscheinlich weißt Du nicht, wie uralt Deine Frage ist. Im Mythos von Prometheus, dem Menschenschaffer, der die Menschen sozusagen aus der bewusstlosen Einbindung in die Natur in ein die Welt bewusst reflektierendes Wesen gewandelt hat, wird erzählt, dass er damit die Götter beleidigt hat und diese haben trickreich den Menschen (schon damals durch ein sexy-Girl - nichts Neues in der Werbung!) die Büchse der Pandora untergejubelt mit allen Maleurs, die wir heute noch beklagen, mit Krankheit, Tod, dem Bösen und der Missgunst des einen gegen den anderen. Diese Geschichte ist mindestens 5.000 Jahre alt und da sich seitdem nichts daran geändert hat, scheint ein Stück Wahrheit darin zu sein. Schieben wir es also auf die missgünstigen Götter und es gibt zwei Strategien: Du kannst ihnen untertänisch opfern oder Dich rüsten und gegen sie in den Krieg ziehen. Bis jetzt aber haben alle Helden dabei den Kürzeren gezogen.

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wir haben eine Klassengesellschaft und dazu den passenden Klassenstaat, der dafür sorgt, dass alles so bleibt wie es ist, also ein Oben und ein Unten und eine Verteilungsschere, die immer mehr auseinanderklappt, sprich die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Und da diese immense ungleiche Vermögensverteilung bis zum Himmel hinaus stinkt, ist es dringend erforderlich, dass die bestehenden politischen Verhältnisse grundlegend verändert werden müssen. Es ist nicht einzusehen, dass einige im Geld nur so schwimmen, andere noch nicht mal kontinuierlich das Brot auf dem Tisch haben.

Also nimm Kontakt zu einer linken Organisation auf, bring dich dort ein und hilf mit das Bestehende, also den Kapitalismus zu beseitigen.

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Kommentar von Kekii
09.11.2015, 06:21

Endlich einer der er es kapiert hat das es nichts mit mir zu tun hat, bravo.

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Kommentar von berkersheim
09.11.2015, 11:09

Das ist nur eine aufgefrischte Version mit den missgünstigen Göttern. Die Helden Marx, Engels, Lenin oder Mao sind inzwischen auch längst im Kampf gegen die bösen Götter oder Teufel gescheitert.

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Kommentar von Interesierter
09.11.2015, 12:24

Und du meinst, wenn der Kapitalismus beseitigt würde, würde es allen besser gehen? Damit bist du wohl auf dem Holzweg.

Jeder sozialistische bzw. kommunistische Versuch in der Weltgeschichte ist bisher grandios gescheitert. Nenne mir eine einzige erfolgreiche linke Regierung.

Fakt ist doch eines: Uns in Deutschland geht es heute so gut, wie nie zuvor. Unser Problem ist aber, dass keiner weiss, wann er wirklich satt ist.

Ein kapitalistisches System mit starken Gewerkschaften und sozialer Absicherung hat Deutschland stark gemacht. Dieses System sollten wir weiter ausbauen. Unser Fokus sollte nicht darauf liegen, denen, die mehr haben, etwas wegnehmen zu wollen, sondern wir sollten schauen, dass alle an der Wertschöpfung partizipieren können.

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Was du hier anstößt, ist eine klassische Neiddebatte. Einer hat mehr als der Andere. Das ist doch nicht gerecht?

Ich sage dir provokant: Doch, das ist es. Was soll daran ungerecht sein, wenn ein Mensch 100.000 € verdient, während ein anderer nur 10.000 verdient? Willst du jemandem zum Vorwurf machen, dass er ehrgeizig und zielstrebig ist? Willst du ihm seine reichen Eltern zum Vorwurf machen?

Das Kernproblem an deiner These liegt doch darin, dass du der Meinung bist, du wärst zu kurz gekommen. Nehmen wir einfach mal an, in Deutschland wäre jeder so arm wie du. Dann hättest du auch nicht mehr und es würde dir nicht besser gehen. Dein Problem wäre aber nicht existent. Nun gibt es aber Andere, die haben mehr als du. Obwohl es dir dadurch nicht schlechter geht, willst du etwas von deren Eigentum bzw. Einkommen abhaben. Mit welchem Recht begründest du diese Forderung?

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Kommentar von Kekii
08.11.2015, 23:18

Es geht oft nicht darum wie viel man verdient, sondern wie man mit dem umgeht was man hat. Du hast Recht, dass es völlig in Ordnung ist, wenn jemand 100.000 verdient, während der andere nur 10.000 verdient. Fakt ist, dass wir in einem System Leben in dem es Menschen gibt, die garnichts für sich haben. Sie können nicht Wachsen und weißt du warum? Sie haben keine Bildung und das was man in der Schule lernt bringt einem dazu Sklave zu werden. Die Wirtschaft ist doch nicht für uns da? Was bringt es der Bevölkerung? Es bringt nur dennen was, die nach Macht ausgelegt sind und das ist nicht Korrekt! Was auch nicht Korrekt ist, wenn andere im Überfluss Leben dürfen, währen andere nicht einmal was zu Essen haben. Ich bin nicht neidisch, weil ich selber so wenig erzielt habe. Das ist meine eigene Verantwort. Aber, wenn ich wirklich Probleme habe, wenn interessiert es? Niemanden. Geld ist eine Zahl, die unendlich ist. Wie kann diese jemanden Glücklich machen? Ich würde mich freuen, wenn Geld keine Rolle spielen würde, sondern unser menschlicher Verstand. Ich sehe jeden morgen 100te von Autos, mit einem Fahrer drinnen! Mit 1nem... Es ist jeden morgen Stau und jedem morgen machen die das gleiche durch. Weißt du warum? Weil sie angst haben was zu verändern!

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Kommentar von Kekii
09.11.2015, 06:24

Genau das habe ich mit dem Auto auch gemeint... Aber naja, da muss man härter zugreiffen, wenn man es wirklich verändern will. Gleich sehe ich es erneut :D

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Ich sag mal so, man kann nur so lange reich sein, solange es welche gibt, die weniger haben, sonst wäre man ja nicht reich. Also könnte man genauso gut fragen, darf man reich sein? Viele würden vermutlich antworden, hängt von den Umständen ab. Ich sage, es darf reiche geben, auch unter den Umständen/der Bedingung, dass es dafür Personen mit weniger gibt. Die für mich wichtige Frage ist in Wahrheit nicht, darf es Reichtum geben, sondern was ist für einen Reichtum und wie ist man dazu bekommen, bzw hat man ihn verdient.

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Was ist denn die konkrete Frage oder geht es Dir eher um eine philosophische Abhandlung? Wenn Du eine konkrete Antwort oder Diskussion willst, sind Aussagen wie "ich muss mit den Folgen getötet oder gefangen zu werden leben" nicht unbedingt konstruktiv. Das klingt nach der RAF Neugründung.

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Kommentar von Kekii
08.11.2015, 23:19

Es ist wirklich sehr verwirrend. Da hast du Recht. Das Problem ist, wenn ich alles schreiben würde was ich denke. Würde es gar keiner Lesen.

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Wähl die Partei die dagegen ist ich glaub das war die Grünen oder die Linken ka mehr die Partei sorgt dafür das jeder gleichviel verdient das heißt ein artzt verdient genau so viel ein Toiletten Putzer

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Kommentar von Kekii
10.11.2015, 23:06

Es geht nicht darum, dass alle gleich viel verdienen.

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Warum dürfen andere arm sein, wenn andere so viel haben?
Denke, alles hat Vor- und Nachteile!

Jammern bringt nichts! Oftmals wollen Jammerer auch gar nichts ändern!
Ist es bei dir anders?
Dann finde die Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen raus, dann erfährst du, was du ändern solltest. Dazu gibt es z.B. Videos auf Youtube (Reichtum Doku), die durchaus Andersartigkeiten im Denken und Verhalten verdeutlichen.

Du fühlst dich benachteiligt? Aber das muss nicht sein! Es gibt viele Geschichten darüber, dass arme Menschen es zu Reichtum schafften. Damit will ich sagen, dass es also grundsätzlich geht! Und natürlich auch für dich!

Vielleicht versuchst du erst mal dich reich zu machen oder gleich mal reich zu sehen, weil du ja jetzt schon vieles hast, was andere entbehren - ist ja immer eine Sache des Betrachters und Blickwinkels.
Danach kannst du dann immer noch anderen helfen, aber ich glaube, alles auf einmal wird zu viel. Erst mal du, dann die anderen.

Anderen kann man vielleicht stets so viel vertrauen, wie man sich zuvor selbst vertrauen kann.

Weniger frei von etwas als zu etwas, sind wir, wie ich meine.

Alles, was du von deiner Umwelt, der Wirtschaft und so, so bitterlich vermisst, gibst du dir am besten erst mal selbst, wirst sehen!, das wirkt richtig gut!

Also! Volle Kraft voraus .... ;-)))

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Kommentar von Kekii
08.11.2015, 23:38

Danke für deine Antwort, auch wenn es nicht das ist was ich hören wollte. Nein, ich fühle mich nicht benachteiligt :D Nein mir geht es nicht, um mein eigenen Wohl. Aber danke wie gesagt... Ich lerne gerade mehr über den Menschen, als je zuvor!

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Kommentar von Kekii
09.11.2015, 06:22

Ja da gebe ich dir Recht, hätte mir viel mehr Mühe geben sollen!

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Ich bewundere erfolgreiche Menschen und gönne es jedem, der durch Fleiß und Ehrgeiz viel erreicht hat und deswegen auch über mehr Geld verfügt!! Jeder kann sein Leben selbst gestalten. Ob du mit wenig beginnst oder alles hast, um durchzustarten. Es gibt genug Beispiele, wie jemand vom Tellerwäscher zum Millionär wurde. Das Zauberwort heißt "Disziplin"!! Mischst du diese mit etwas Durchsetzungsvermögen und Ideen, wirst du auch etwas erreichen. Finde heraus, was deine Stärken sind und fang endlich an!! Selbstmitleid hat noch keinen erfolgreich gemacht!!

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Hallo , jeder Mensch auf der Welt kommt mit den selben Chancen auf die Welt . Natürlich sind die Voraussetzungen andere die jeder mitbringt und das Elternhaus in dem er geboren ist, doch jeder kann alles erreichen. Die Menschen die ganz oben stehen, sind nicht dort hingekommen, weil sie Glück hatten oder weil sie einfach besser sind als andere. Es sind eher ihre Entscheidungen die sie getroffen haben , der unbändige Wille nach oben zu kommen , niemals aufzugeben egal was geschieht  und ein überschaubares Risiko in Kauf zu nehmen. Die meisten Menschen Streben nach einer Sicherheit die es nicht gibt, versuchen etwas zu erreichen und scheitern meistens nicht sondern geben auf, weil sie nicht das Durchhaltevermögen haben, gegen Wiederstände anzukämpfen. Natürlich gibt es auch reiche ️die Glück hatten oder geerbt haben aber das sind die wenigsten. Die meisten kommen von ganz unten und haben sich alles erarbeitet. Du willst aus dem hamsterrad raus, dann hör auf zu jammern und steh endlich auf. Nimm dein eigenes Glück in die Hand, übernimm Verantwortung für dein ganzes Leben , deine Handlungen alles. Erfolg besteht darin einmal mehr aufzustehen als hinzufallen , also Kopf hoch, egal wie schwer es wird . Du hast es selbst in der Hand.

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Du hast so gute Denkansätze.  Vielleicht kannst Du Dich bei z.B attac einbringen. Es gibt ja immer mehr Leute, die müde von den herrschenden Verhältnissen sind, und viele gute Möglichkeiten, sich zu engagieren. 

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Kommentar von Kekii
08.11.2015, 23:20

Bitte mehr über attac ...

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Es gibt Arme, weil andere reich sind. 

Frei ist man nicht ganz. Wer sich nicht in die Gesellschaft eingliedert, hat keine Chance. 

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Bist du dumm die dürfen das nicht die haben dafür geschuftet

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