Warum dreht ein Motor im niedrigen gang schneller hoch als im hohen Gang?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also denke dabei an dein Fahrrad, die übersetzung machts! Wenn du im allerersten gang anfängst zu treten, so brauchst du sehr wenig kraft, dafür legst du weniger strecke zurück! Schaltest du auf den letzten gang, so legst du eine viel größere strecke mit der selben trittfrequenz zurück, aber du brauchst auch weit aus mehr kraft um in die pedale zu treten! Analog dazu funktioniert das auto! Im ersten gang, braucht der motor dank der übersetzung nur sehr wenig kraft, kann diese sehr schnell aufwenden und die drehzahl geht hoch! In höheren gängen, braucht der motor sehr viel mehr kraft und es dauert eben diese aufzubringen, vor allem weil ja die eigene masse bewegt werden muss und er gegen die massenträgheit ankämpfen muss!

Sehr schön erklärt! :)

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danke :)))

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Mal einfach:
Wenn du im ersten Gange 20 kmh schneller wirst, dann ist der Gang durch (bei sportlichem Fahrstil nicht unbedingt ;)). Machst du das im 6ten merkst du keinen unterschied.
Anders ist es, wenn du stattdessen doppelt so schnell fährst: Im Ersten von 10 zu 20 kmh dürfte ganz ähnlich sein wie im 6tenvon 120 auch 240. Selbst wenn die Beschleunigung des Autos gleich wäre (z.B. 5 kmh/s) würde es zu dem von dir beschriebenen Effekt kommen.

Im ersten Gang ist mit der Drehzahlerhöhung nur ein geringer Geschwindigkeitszuwachs verbunden, im höchsten Gang einer wesentlich größerer. Der Motor hat es damit schwerer, das Auto zu beschleunigen.

Hinzu kommt, dass der Luftwiderstand quadratisch zur Geschwindigkeit steigt.

Im niedrigen Gang ist doch der geschwindigkeitszuwachs höher, weil das Auto stärker beschleunigen kann??

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@xxx007xxx

Angenommen, die höchste Geschwindigkeit, die im 1. Gang erreicht werden kann, sei 60km/h (=Maximaldrehzahl), und die langsamste Geschwindigkeit sei 5km/h (Leerlaufdrehzahl). Dann beträgt der Geschwindigkeitszuwachs maximal 55km/h.

Im 6 Gang werden für diese max- und min-Geschwindigkeiten beispielhaft 40km/h und 200km/h angenommen. Der Geschwindigkeitszuwachs beträgt bei gleicher Drehzahländerung ca. das Dreifache. Da kann die Beschleunigung nicht gleich bleiben.

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1U/min = 1/60 U/s

1kW = 1,36 PS

P = ω * M

Wenn ich mich da nicht verrechnet habe, komme ich auf eine Maximalleistung von 8,5 PS. Laut Typenschein und technischen Daten hat das Motorrad aber 12PS bei 9000U/min. Wieso ist hier so ein großer Unterschied? Sind das Verluste durch Reibung von Motor bis Rad? Das wäre ja sehr viel...

3) Wenn ich mir das so ansehe, steigt die Leistung bis 8000U/min linear mit der Drehzahl an. Je mehr Leistung, umso größer ist ja die erreichbare Maximalgeschwindigkeit. Also bin ich nicht unbedingt im höchsten Gang am schnellsten, sondern dort, wo ich die größte Drehzahl 9000U/min heraushole ? Stimmt dies, so müsste ich bei einer signifikanten Straßensteigung in den niedrigst möglichen Gang schalten, um möglichst hochtourig zu fahren. Tut man das in der Praxis wirklich? Mir tut es in den Ohren weh, den Motor so aufzudrehen und denke mir, dies könne nicht sehr gesund sein...

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