Warum distanzieren sich Muslime nicht von der Terrororganisation IS?

12 Antworten

Die Frage ist zu generell gehalten aber an sich natürlich berechtigt wie auch politisch inkorrekt.

Es gibt, vor allem in westlichen Ländern, durchaus einen guten Prozentsatz an Muslime die von Terror nichts halten.
Auf die Gesamtheit der fast 2 Milliarden Muslime ist das aber fast irrelevant.

Ein großer Teil der westlichen Muslime unterstützt den IS ideologisch, unzählige (professionelle) Umfragen haben das klar bestätigt.
Auch hier gibt es natürlich keine ganz klare Linie aber man kann grob sagen dass etwa 40-50 % der westlichen Muslime den IS in "ihrem Land" willkommen heißen würden.
Bei neu eingewanderten Menschen aus Syrien, Marokko, Nigeria, Afghanistan, Irak sieht die Zahl leider erschreckend schlechter aus, hier sind es 70-80%.

Nun stellt sich die Frage warum die restlichen 50% nicht gemeinsam gegen den wöchentlichen Terror aufstehen.
Teilweise vermute ich ist das auch die Unsicherheit wie man bei Freunden und Bekannten dann da steht. Jeder 2. Muslim ist immerhin ganz anderer Ansicht.

Vor allem wirklich gläubige Muslime stehen mit großer Mehrheit dem IS/Daesh wohlwollend gegenüber und das sind die Muslime welche eine Demo am leichtesten organisieren könnten weil sie Moscheen und Vereinen vorsitzen.


Es bleibt aber abschließend zu sagen: 
Zwischenmenschlich müssen "wir" freundlichkeit bewahren, man kann einem unbekannten Muslim nicht im Vorhinein unter Generalverdacht gegenüberstehen. 
So werden die harmlosen/freundlichen Menschen in der Kultur zurückgestoßen und in die selbe Gruppe gedrängt die jedem Mädchen in Deutschland einen Schleier um den Kopf wickeln wollen.

Muss mich ja nicht wundern, dass diese Frage die "Islam-Kritiker" mit ihren wahrheitswidrigen Unterstellungen anzieht.

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@Yoss313

Nur weil du große Vorurteile hast und dich einseitig informierst und Stellung beziehst, musst du nicht jeden der sachliche Aussagen macht als Lügner darstellen. Von dir habe ich noch keine Gegenteiligen Beweise gelesen, du hetzt nur auf.

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Da du ja Umfragen Wete nennst hast du auch sicher Quellen für die genannten zur Hand richtig?

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Das ist gar nicht so schwer zu beantworten.

Der IS ist aktuell die Gruppe, die sich am engsten an den Koran und den ursprünglichen Zielen Mohammeds hält. Alle anderen haben Schriften hinzugefügt, interpretieren ständig neu und versuchen auf Biegen und Brechen den Islam als eine "friedliche Religion" darzustellen - was es aber nicht gibt. Religion ist niemals zu friedlichen, sondern immer nur zu politischen Machtbestrebungen geschaffen worden.

Würden die anderen Moslems sich offen gegen IS und Salafisten stellen, müssten sie zugeben, dass der Islam tatsächlich eine sehr aggressive und kriegstreibende Religion ist. Sie müssten also zugeben, dass sie gar nicht den "Wahren" Islam leben/lehren, sondern eine abgeschwächte Version.

Tun sie das, verlieren sie aber jegliche Glaubwürdigkeit. Das ist so, als würden Christen zugeben dass Jesus nie existierte. Sie berauben sich ihrer Glaubwürdigkeit, weil Religion ein starres System ist. Sobald Zugeständnisse gemacht werden, ist ihr Anspruch auf "absolute Wahrheit" hinfällig.

Zudem wird es sicherlich viele Moslems geben, die sich zwar nicht am Terror beteiligen und sich vielleicht auch erschüttert zeigen, wenn wieder Menschen getötet wurden, aber wenn es hart auf hart kommt eher den Fundamentalisten folgen würden als sich dem "bösen Westen" zu unterwerfen bzw. diesem zu helfen ihre Glaubensbrüder zu töten.

Sie stehen in einem Zwiespalt. Denn auf der einen Seite sagt der Koran, dass man keine Glaubensbrüder töten darf, aber auf der anderen Seite müssten sie sich zwischen einem Islam entscheiden der sowohl Glaubensbrüder als auch "Ungläubige" tötet, wenn der Islam als solches angegriffen wird.

Religion ergibt heute immer weniger Sinn, weil sie nicht mehr wie ursprünglich an eine Nation gebunden ist. Früher war das einfacher. Jeder hatte die Religion des Landes, indem man lebte. Gab es Krieg, hieß es "Land X mit Religion X" gegen Land Y mit Religion Y".

Aber seit Religion in vielen Gebieten stark an Macht verloren hat, konnten sie sich verteilen und verloren damit ihren Grundgedanken, aus einem Volk eine homogene leicht zu regierende Masse zu erzeugen. So schauen die Menschen nur noch auf die Inhalte einer Religion und verstehen damit ihren Sinn und Zweck nicht mehr.

Das ist ein Grund für die hohe Verwirrung und Unkenntnis über Religion im Allgemeinen.

Grob gesagt: du behauptest, dass die Anhänger des IS gute Muslime seien und die überwiegende Mehrheit der Muslime den wahren Islam nicht lebt bzw. ihre Religion missversteht, richtig? habe ich gut verstanden?

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@Leminee

Ich bin kein Moslem-Hasser, nicht ignorant und sage auch nichts falsches, sondern lediglich historische und fundierte Fakten. Die Beleidigende Behauptung, ich würde zum Hass anstiften, vebitte ich mir und distanziere mich von dertigen Dingen vehement!

Auch distanziere ich mich davon, mit Personen wie Zemmour vergliechen zu werden.

Mit keinen Wort habe ich den IS als "guten" Islam bezeichnet! Unterlasse bitte solche infamen Falschdarstellungen, Wortverdrehungen und Untersllungen!

Sollten weitere Verleumdungen und Beleidungen deinerseit kommen, werde ich entsprechende Schritte einleiten.

Ich verurteile den IS genauso wie es jeder vernünftige Mensch tut. Nur lüge oder verharmlose ich nicht, indem ich mich an der Falschdarstellung der meisten Muslime beteilige, der IS würde den Islam nur missbrauchen und falsch interpretieren, wenn die Fakten ganz klar zeigen, dass es genau anders herum ist.

Ich habe lediglich festgestellt, dass der IS dem eigentliche/ursprünglichen Islam am ehesten entspricht. Eine rein sachliche Aussage ohne jegliche Wertung.

Der IS macht EXAKT das selbe wie Mohammed es tat. Mohammed sandte kleine Angriffstrupps aus, die bis zum Tod kämpfen sollten und dabei so viel Schaden wie möglich anrichten sollten. Dafür versprach er, dass er sich um die Familie kümmern würde und das für sie als Märtyrer ein Platz im Paradies gesichert sei.

Der einzige Zweck der Erfindung des Islam bestand in dem Bestreben die Weltherrschaft zu erlangen.

Nichts anderes tut der IS. Er hält sich strikt an die dutzendfache Aufforderung des Koran, alle Ungläubigen zu töten.

Alle anderen Moslems folgen einem anderen Islam, welcher von den Nachfolgern Mohammeds geändert wurde. Sie klammern die Anweisungen zur Tötung Ungläubiger (glücklicherweise) aus. Das ändert aber nichts daran, dass dieser "Heilige Krieg" fester Bestandteil des Islam ist.

Genauso ist es bei Christen. Auch deren Bestreben war von Anfang an die Weltherrschaft, nur das sie es nicht so deutlich aussprachen und sie kein Buch schufen, in dem sie dies angaben. Und auch bei ihnen wurde das Ur-Christentum (römische Kirche) von vielen Absplitterungen begleitet, die den kriegerischen Teil des Christentums ablehnten und als Falsch darstellten.

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Wildcarts, du hast dich hier nicht nur als Moslem-Hasser dargestellt, sondern auch als kompletter Ignorant.

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@Yoss313

Ich habe nichts von dem getan. Das interpretierst du nur hinein, weil du nicht ausreichend genug Wissen zu dem Thema hast. In einer Arbeit während meine Studiums der Religionswissenschaften habe ich o.a. Aussagen ebenfalls gemacht und eine sehr gute Bewertung  erhalten, weil ich immer sachlich und fundiert argumentiere.

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Ok hiermit distanziere ich mich ausdrücklich vom IS.Fast alle Muslime distanzieren sich vom IS und das kann man nachprüfen indem man selber Muslime fragt.Aber im Gegenzug mal die Frage warum erwartet man immer von den Muslimen das sie sich vom IS etc distanzieren womit sie doch garnichts zu tun haben? Also soll ich mich wegen einem Herbert in Iran von Terror distanzieren von dem ich nicht mal Ahnung habe wer das ist oder was für Ansichten er hat? Warum distanzieren sich die Christen nicht von den Pfarrern Kreuzzügen oder Verbrennungen der Hexen? Die Muslime distanzieren sich schon immer von Terror oder dem IS aber anscheinend schläft man noch bei Bewusstsein oder warum kommt die Botschaft nie an das man immer nachfragen muss oder Distanz sehen möchte? Mein Lieber Scholli es reicht allmählich

Deine Aussage entspricht nur leider nicht der Realität!
Das Problem ist, dass Moslems den Islam falsch darstellen. Sie behaupten, er sei eine friedliche Religion was de facto nicht stimmt. Es gibt GAR KEINE friedliche Religion. Religion wurde IMMER zu rein politischen Zwecken geschaffen, erzeugt Intoleranz gegenüber Andersgläubigen und erschafft Feindbilder. Das gehört zum Zweck jeder Religion!

90% aller Muslime folgen einem Islam, der neu interpretiert wurde. Der Ur-Islam Mohammeds entspricht wesentlich mehr dem IS als anderen Strömungen.

Wer daher den Islam als friedlich bezeichnet und den IS als Lügner anklagt, ist selbst ein Lügner.

Natürlich ist zu verurteilen was der IS macht und ein Pseudo-Islam der behauptet Frieden zu predigen ist mir wesentlich lieber.

Aber das Problem ist, dass Umfragen entsprechend sehr viele Moslems gut finden, was der IS tut oder zumindest was er für Ziele hat.

Wenn ich Mitglied einer Organisation bin, die Verbrechen begeht, dann muss ich mich davon distanzieren oder bin Teilhaber iher Verbrechen. Vertusche ich dann noch relevante Dinge oder versuche etwas abzuschwächen, wäre ich Mittäter.

Warum distanzieren sich die Christen nicht von den Pfarrern Kreuzzügen oder Verbrennungen der Hexen?

Zum einen distanzieren sie sich deutlich davon, selbst der Papst hat sich davon distanziert und sich entschuldigt, für etwas was sehr lange in der Vergangenheit liegt.

Und zum anderen ist das völlig irrelevant!

Das was du hier machst ist ein Ablenkungsmanöver!

Es ist völlig irrelevant, was andere machen oder getan haben. Wenn man über den Islam spricht, darf man auch nur den Islam bewerten und anderen nur einbeziehen, wenn sie maßgeblich Einfluss auf das entsprechende Thema hatten.

Wenn ein Mörder vor Gericht steht, der einen Menschen getötet hat, kann er auch nicht sagen das Jack the Ripper viel mehr Menschen getötet hat. Das hat in diesem Prozess nichts zu suchen. Solche Argumente benutzen nur Leute die ablenken wollen, etwas beschönigen oder entwerten. Sowas finde ich persönlich widerlich und völlig daneben.

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