Warum diese Namen für die Kinder?

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13 Antworten

Langweilige, gewöhnliche Namen sind zum einen erst mal als solche zu erkennen und bestenfalls lässt sich das Geschlecht ableiten.

Großeltern, Freunde, Bekannte, Lehrer, Ausbilder, spätere Arbeitgeber und Behördenmitarbeiter können sie problemlos identifizieren, aussprechen und schreiben.

Der Sohn eines Bekannten hat von uns mal eine "unbeschriftete" Glückwunschkarte bekommen, da ich absolut keine Ahnung hatte, wie sein "englich" angehauchter Vorname denn in drei Teufels Namen geschrieben wird.

Jedoch sollte man die Top-20-Hitliste meiden, aber ausgefallene und konstruierte Wortschöpfungen ebenfalls. Auch sollte er landestypisch sein und zum Nachnamen passen; Alejandra-Haizea-Mercedes Schmitz tönt einfach nicht so gut... und ständig gefragt zu werden: "WIE heißt du?"
ist auch blöd.

Kinder mit bestimmten Vornamen haben bessere Bildungschancen als andere. Klassische Namen werden eher mit Talent und Fleiß assoziiert. „Bildungsferne Schichten“ neigen beeinflusst durch die Medien ehr zu "ausgefallenen" Namen. Lehrer, Ausbilder und Arbeitgeber denken aber auch in Schubladen...

Mir persönlich gefallen deutsche Vornamen aus der Generation meiner Großeltern am besten. Skandinavischen, französischen und englischen Namen kann ich nichts abgewinnen. In Rankings von vor 100 Jahren findet man so tolle Namen wie z.B. Ruth, Martha, Marlene, Helene oder Anton, Konrad, Martin, Peter.

Mein Lieblingsname "Justus" war zur Geburt meiner Jungs leider schon von einem anderen Familienmitglied "geklaut" (man sollte seine Klappe halten...), doch auch so sind wir fündig geworden und meine Kinder nicht namenlos geblieben.

Ihre Vornamen tauchen wohl in ihrem jeweiligen Jahrgang in keiner Hitliste auf, doch jeder kennt sie und kann sie schreiben und aussprechen. Zudem sind beide hochzufrieden mit ihren Namen und sie sind uns auf Spielplätzen, im Sportverein, Kindergarten, Schule und in meinem Job ein- bis maximal dreimal begegnet.

Und nein, sie heißen nicht Wilhelm, Heinrich oder Richard.

Alles Gute für dich!

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Vielleicht ist es ja ganz simpel und diesen Eltern gefallen Namen wie Lisa, Anna, Oliver, Max und Co.

Vielleicht mögen diese Eltern ihrem Kind keinen seltenen, ausgefallenen Namen geben.

Mit Phantasielosigkeit hat das nichts zu tun. Die Namenswahl des Kindes ist am Ende auch nur Geschmackssache, egal welche Kriterien die Eltern sich zugrunde gelegt haben.

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Solang er gefällt und zum Nachnamen passt und keine kulturellen oder sprachlichen Schwierigkeiten mit sich bringt, sollte alles erlaubt sein.

Sowohl Konstantin wie auch Max oder Linnea oder Felicity.

Ich persönlich finde alte deutsche Namen wie Hildegard, Brunhilde, Hubertus etc furchtbar für ein Kind... Und würde zu nem deutschen Nachnamen auch nicht Burak als Vorname wählen... Aber das ist ja Sache der Eltern was sie ihrem Kind zumuten wollen.

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Kommentar von WhiteTiger1995
22.06.2016, 01:57

ah hildegard hab davon schon mehr getroffen :D da gebe ich dir recht einige namen sollten in ihrer epoche bleiben und keine unschuldigen kinder treffen.

hildegard war schlau aber allein schon durch denn namen in der klasse ganz unten. also glaube ich das die eltern nicht so weit denken konnten...

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Wir haben unseren 3 Kindern Namen gesucht die selten waren aber in unserem Sprachgebrauch problemlos  geschrieben und ausgesprochen werden können, nicht exotisch klingen und kurz sind.

Inzwischen sind die Kinder erwachsen und ihre Namen bei uns nicht mehr selten.

Unsere Kinder sind sehr zufrieden mit ihren Namen und auch wir Eltern bereuen unsere Wahl nicht.

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Nun das kommt wohl auf die Sichtweise der Eltern an.

Es gibt Eltern die denken das ein ungewöhnlicher Name später es dem Kind schwieriger macht. Was nicht abwegig ist.

Aber es gibt auch Eltern die wollen lieber einen "normalen" Namen, weil sie keine ausgefallenen mögen.

Mein Kind zB hat deshalb zwei Namen.  Ich wollte einen Namen der nicht alltäglich ist. Und habe auch auf die Bedeutung geschaut. 

Der Vater hingegen wollte einen normalen deutschen Namen. 

Letzendlich habe ich dann eben zwei Namen gefunden die auch im Zusammenhang und mit dem Familiennamen gut klingen und beides beinhalten.  Einen Namen der nicht sooo häufig ist, und einen der normal ist.

Wobei ich 2 oder sogar 3 in dem Kiga habe die den Namen tragen welcher meiner als Zweitname trägt. 

Sein normaler Erstname hingegen habe ich nur ein einziges Mal gesehen, an meinem. XD

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Hallo!
Die Namensfindung für ein Kind ist total schwierig.
Meist kennt man jemanden mit dem Namen und dann ist man vorgeprägt
Ungewöhnliche Namen sind für die Kinder oft ein Graus.  Es ist echt nervig wenn man als Bjarne immer als Bi-Aaane gerufen wird oder einem den Namen Ortrud 3x sagen muss.
Der Klang muss zum Nachnamen passen, wenn man einen kulturellen Zweithintergeund hat muss ein zweiter Name oder ein kompatibler Name her.
Man muss immer Bedenken, dass ein Name das Lind und den späteren Erwachsenen prägt.
Eine Kay-Ismene hat es schwer, ein Johann- Dieter auch.
Felicitas geht zu Müller aber nicht zu Schlpnz oder Lewandowski.
Vorname.de hilft. Und hoffentlich gute Freunde und Verwandte die Namen wie Agamemnon Schwarz oder Esequiel Schmitz verhindern können.

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Ich finde außergewöhnliche Namen auch interessanter. Allerdings wollen Eltern auch wissen, dass ihr Kind in Zukunft nicht bereits durch den Namen ausgegrenzt wird und gehen lieber den sicheren "Oliver - Weg". Gruß an alle Kevins

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Kommentar von WhiteTiger1995
22.06.2016, 01:41

dann sind aber alle kevins gestraft? oder wie darf ich das verstehen? ist nur ein name und sagt doch nichts über die person aus :) also sollte das kein grund sein..

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Ich persönlich finde altdeutsche Namen wie Otto, Hugo, Arthur usw, absolut schrecklich.  Dieser 'Trend' hat sich in der Schweiz aber nicht durchgesetzt.  Eine gute Bekannte von mir (ist eine deutsche), hat ihren Sohn Jakob getauft, welches ich anfangs schrecklich fand.  Aber der kleine ist so süß dass ich nicht mit dem Namen absolut angefreundet habe.

Ich persönlich mag es am besten wenn der Name auch etwas zum nachnahmen passt.  Aber das ist auch nicht leicht wenn man Müller/Meier heißt.

Unsere Kinder haben beide iranische Namen, der der großen ist zwar selbst in Iran nicht verbreitet, klingt aber nicht fremd.  Der Name der kleinen gibt es, auf verschiedene Schreibweisen, auch im englischen und deutschen.

Am schlimmsten finde ich aber die selbsterfundenen Namen, die dann eh niemand buchstabieren kann.

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Weil es Sache der Eltern ist und einige dieser Namen schon Jahrtausende alt sind.

Irgendwelche Spinnereien wollen sie ihren Kindern nicht zumuten. Was auch mitunter gar nicht erlaubt wäre und die Kinder belastan könnte.

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Kommentar von WhiteTiger1995
22.06.2016, 01:43

ich meine ja nicht namen wie son goku oder sowas :D 

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Meine Tochter heißt Emily. In meiner Ausbildung warf ne Freundin den Namen in den Raum und er gefiel mir sofort. Leider gehört der Name zu den top 10 (das war mir vor ihrer Geburt nicht bewusst) und somit gibt es in ihrer turngruppe 2 weitere Emilys :) ich hätte sie am liebsten Emily - May genannt. Sie hätte aber dann Emily - May Fuchs geheißen. Das passt nun gar nicht zum Nachnamen, so ein etwas ausgefallener Name. Über Megan Fuchs habe ich auch nachgedacht, aber das wollte ich ihr nicht antun. :)

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Manche Eltern gehen mit dem Trend, andere widerum sind mutiger und wollen ausgefallenere Namen.

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Der überwiegende Teil der Eltern hat keine Komplexe und daher auch kein Problem damit, ihren Kindern schöne "gewöhnliche" Namen zu geben.

Bei den anderen kommt halt dann sowas wie "Üffes" und Co. raus...

Vereinzelt habe ich aber auch den Verdacht, daß gerade ungewollte Kinder öfters mal seltsame Namen bekommen. Evtl. eine Form der Rache?

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Meine Eltern haben mir Namen gegeben, weil Opa so gewünscht hat. Die Name muss mit Nachname gut klingeln.

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Kommentar von WhiteTiger1995
22.06.2016, 01:48

das klingt wenigstens rührend ;') opas wunsch...

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